Wasserlöslich & verfügbar
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
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Einfach anfangen · bei Bedarf tiefer verstehen
Koniferen umfassen Bäume und Sträucher mit Nadeln oder Schuppenblättern. Kiefer, Thuja, Eibe und Lärche unterscheiden sich in Wuchs, Laubwechsel und Standortansprüchen. Hier verbinden Sie die Anwendung des Konzentrats mit Wissen für Ihre jeweilige Garten- oder Kübelpflanze.
Für Koniferen mit Nadel- oder Schuppenlaub. Gattung und Sorte bestimmen den weiteren Kulturplan; Ginkgo und Zimmeraraukarien werden nicht pauschal mitbeschrieben.
Während des aktiven Wachstums, regulär April–August. Bodenvorräte, frische Erde und bisherige Gaben berücksichtigen.
Frische Erde kann bereits Dünger enthalten. Nach Pflanz- oder Topfarbeiten die Vordüngung und den Wurzelzustand in die weitere Versorgung einbeziehen.
Alles zur Anwendung an einer Stelle
Geben Sie die tatsächlich benötigte Wassermenge ein. Höhe und gesamte Kronenbreite einer einzelnen Konifere bieten alternativ eine grobe Gießmengenorientierung. Für Hecken die Wassermenge verwenden, nicht die gesamte Heckenlänge als Pflanzenbreite.
1 Verschlusskappe = 5 ml. Kleinere Teilmengen mit einer geeigneten Messhilfe abmessen.
Bitte eine Wassermenge von 0,1 bis 1.000 Litern eingeben.
Nur eine grobe Orientierung zum Wurzelgießen einer einzelnen Konifere. Höhe ab Bodenoberfläche und gesamte belaubte Kronenbreite messen, nicht einzelne Nadeln oder den Stammumfang. Für eine Hecke die tatsächliche Wassermenge eingeben. Feuchte, Boden, Wurzeln und Wetter prüfen; keine Richtmenge erzwingen und keine Blattsprühmenge daraus ableiten.
Allgemeine GREEN24-Orientierung: Höhe (m) × Breite (m) × 3–4 Liter. Zentimeter werden in Meter umgerechnet. Die Konzentratmenge folgt der Verdünnung dieses Düngers. Der Richtwert misst keinen individuellen Wasserbedarf.
Saubere Gießkanne oder Sprüher; möglichst kalkfreies Wasser oder Regenwasser mit 15–25 °C.
Wassermenge eingeben oder eine einzelne Konifere ausmessen. Bei Hecken mit der tatsächlichen Wassermenge rechnen. Vor dem Gießen Ballenfeuchte und Wasserabzug prüfen.
Gefäß zunächst mit einem Teil der gewählten Wassermenge füllen.
Flasche schütteln. 1 Kappe = 5 ml; kleinere Teilmengen mit einer Messhilfe abmessen.
Berechnete Menge Konzentrat ins Wasser geben.
Zur gewählten Wassermenge auffüllen, gründlich mischen. Gießen oder Sprühen: siehe unten.
Wann düngen? Alle 3–4 Wochen während der Vegetationsphase, regulär April bis August. Vorhandene Bodennährstoffe, frische Erde und bisherige Düngegaben berücksichtigen. Zwischen den Gaben nach Bedarf mit Wasser gießen; in der Wachstumsruhe nicht düngen.
Den Ballen zuvor anfeuchten und die Mischung im aufnahmefähigen Wurzelbereich verteilen. Nicht nur unmittelbar am Stamm gießen. Bei Kübelpflanzen freien Wasserabzug sichern; an nassen oder trockengeschädigten Wurzeln zunächst die Ursache beheben.
Nadeln oder Schuppenlaub morgens, abends oder bei bedecktem Himmel fein benetzen und offene Blütenstände aussparen. Die Blattgabe zählt zum selben Düngeplan wie die Wurzelgabe. Aus der anderen Blattform folgt keine höhere Sprühkonzentration.
Nettomasse: 273 g bei 250 ml; 1094 g bei 1 Liter.
Die Verdünnung ist bei beiden Gebindegrößen gleich.
| Gebinde | Preis |
|---|---|
| 250 ml | €9,85 EUR |
| 500 ml – Doppelpack (2 × 250 ml) | €18,95 EUR |
| 1 Liter | €29,95 EUR |
Deklarierte Nährstoffanteile in Prozent. Produkt-pH: 6,8.
Vorgedüngte Erde und Dünger im vorhandenen Ballen zählen zur Versorgung. Die vier unten genannten Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Flüssigdünger mischbar. Bei einer gemeinsamen Anwendung gelten die konkreten Vorgaben beider Produkte; abweichende oder strengere Anweisungen haben Vorrang. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Unser Koniferen-Dünger ist jeweils mit Schädlings-Frei Organic, Trauermückenfrei Organic, KIRON Milben-Ex oder Rosen Pilz-Frei BOCCACIO mischbar. Die Bestätigung gilt für den Dünger mit jeweils einem dieser Mittel. Konkrete Anwendungsvorgaben und strengere Bedingungen beider Produkte beachten.
Mischbarkeitstabelle anfragen →Mehr als NPK · die Formulierung verstehen
Wasserlösliche Nährstoffe und abgestimmte Formulierungseigenschaften unterstützen die mineralische Versorgung Ihrer Koniferen. Die verdünnte Mischung kann im Wurzelbereich oder auf Nadeln und Schuppenlaub angewendet werden.
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
Kupfer, Eisen, Mangan und Zink sind als EDTA-Chelate deklariert. Diese Bindung hilft, die betreffenden Spurennährstoffe in der Lösung verfügbar zu halten.
Das Puffersystem unterstützt die pH-Regulierung der fertigen Gieß- oder Spritzlösung. Das Ausgangswasser beeinflusst den tatsächlichen Wert mit.
Gute Benetzung und Anhaftung unterstützen die Verteilung der Spritzlösung auf Nadeln und Schuppenlaub. Die gelösten Nährstoffe stehen dort für die Blattaufnahme bereit; Benetzung allein ist noch kein Nachweis aufgenommener Mengen.
Die Formulierung hilft, störende Härteeinflüsse und Ablagerungen auf Nadeln und Schuppenlaub zu vermindern. Möglichst kalkarmes Wasser oder Regenwasser bietet eine gute Ausgangsbasis.
Die hohe Pflanzenverträglichkeit bei passender Anwendung ist auch für empfindliche Kulturen relevant. Bei jungen Koniferentrieben bleiben die vorgesehene Verdünnung und der Schutz vor Sonne und Hitze wichtig.
Stickstoff wird beim Aufbau von Chlorophyll und Proteinen benötigt, Phosphor bei der Energieübertragung und Kalium im Wasserhaushalt und Stofftransport. Diese Aufgaben betreffen Nadeln und Schuppenblätter ebenso wie wachsende Wurzeln und Triebe. Ein gepflegtes Laubbild bedeutet keinen zugesagten Farbton; blaue, goldene oder sommergrüne Sortenmerkmale bleiben zu berücksichtigen.
Chelatierung kann störende Härteeinflüsse vermindern; Calcium und Magnesium werden dabei nicht aus dem Wasser entfernt. Der Produkt-pH von 6,8 beschreibt das Konzentrat, nicht den Boden oder einen festen pH-Zielwert der fertigen Mischung. Das Ausgangswasser beeinflusst deren pH-Wert mit.
Saubere, geeignete Gieß- oder Sprühgeräte verwenden. Gemessene Wassermenge und berechnete Konzentratmenge sorgfältig einhalten.
Koniferen genauer betrachten
Kiefern tragen Nadeln, Thuja meist dicht anliegende Schuppenblätter. Polster, Säulen und große Bäume brauchen unterschiedlich viel Platz. Viele Koniferen sind immergrün; Lärche, Metasequoia und Sumpfzypresse werfen ihr Laub im Herbst ab.

Das Konzentrat ergänzt die mineralische Versorgung während des Wachstums. Es ersetzt weder einen passenden Standort noch die Prüfung von Bodenfeuchte und Wurzeln. Eine kompakte Sorte bleibt kompakt; kahle, alte Thujaäste werden durch mehr Dünger nicht wieder begrünt.
Bei Kiefern stehen Nadeln je nach Art in Bündeln; Lärchen tragen weichere Nadeln und sind sommergrün. Alte innere Nadeln können sich im normalen Laubwechsel verfärben. Absterbende Triebspitzen oder größere braune Partien benötigen eine eigene Ursachenprüfung.
Thuja und viele Zypressengewächse tragen kleine, überlappende Schuppenblätter. Die grünen Außentriebe brauchen Licht. Schneiden Sie nicht pauschal ins alte, kahle Holz; die Regenerationsfähigkeit unterscheidet sich zwischen den Gattungen.
Neue Triebe erweitern die belaubte Krone. Zwergkiefern, säulenförmige Thuja und große Lärchen wachsen unterschiedlich schnell und breit. Der natürliche Wuchs ist kein Maß für eine höhere Düngerkonzentration.

Das Motiv zeigt schuppenförmiges Laub. Nadeltragende und sommergrüne Koniferen sehen anders aus. Für die Pflege bleiben Gattung, Sorte, Endgröße und Standort der tatsächlichen Pflanze maßgeblich.
Vom Wurzelraum in die Krone
Die aufnahmefähigen Wurzelbereiche Ihrer Konifere nehmen Wasser und gelöste Nährstoffe auf. Leitbahnen im Holz verbinden die Wurzeln mit Nadeln, Schuppenblättern und jungen Trieben. Das grüne Laub bildet mit Licht Zucker für den Stoffwechsel und das Wachstum. Stickstoff unterstützt den Aufbau von Chlorophyll und Proteinen, Phosphor die Energieübertragung und Kalium den Wasserhaushalt. Immergrüne Koniferen erneuern ihr älteres Laub nach und nach; bei Lärche und anderen sommergrünen Gattungen gehört der herbstliche Laubfall zum Jahreslauf.
Feuchtigkeit und Sauerstoff müssen im Wurzelraum zusammen verfügbar sein. Bodenansprüche unterscheiden sich zwischen Koniferenarten. Bei vielen Koniferen unterstützen Mykorrhizapilze die Verbindung zum Boden; die verbreitete Ektomykorrhiza der Kiefern ist kein einheitliches Modell für jede Koniferengattung.
Das Xylem leitet Wasser und gelöste Stoffe nach oben. Zucker aus dem grünen Laub wird über andere Leitbahnen zu verbrauchenden oder speichernden Geweben verteilt. Ein Leittrieb gehört bei vielen aufrechten Formen zum Wuchsaufbau; pauschales Kappen ist keine notwendige Dünge- oder Pflegemaßnahme.
Stickstoff gehört zu Chlorophyll und Proteinen; Eisen und Mangan übernehmen weitere Aufgaben im Stoffwechsel. Blattgestalt und schützende Oberflächen unterscheiden sich zwischen den Gattungen. Bläuliche oder goldene Sortenfarbe und normaler Laubwechsel sind nicht automatisch ein Mangel.
Für neue Zellen werden Nährstoffe und pflanzeneigene Zucker benötigt. Phosphor wirkt an der Energieübertragung mit. Wachstumsgeschwindigkeit und Regeneration hängen auch von der Gattung ab: Eiben können aus älterem Holz wieder austreiben, viele Thuja und Zypressen aus kahlen Altpartien nicht zuverlässig.
Düngen verstehen
Koniferen nutzen ihre Nadeln oder Schuppenblätter zur Photosynthese. Der daraus gewonnene Zucker und aufgenommene Nährstoffe werden unter anderem für neue Triebe benötigt. Aufnahmefähige Feinwurzeln erschließen gelöste Nährstoffe im Boden; Feuchtigkeit und Sauerstoff müssen im Wurzelraum zusammen verfügbar sein. Bei der Blattgabe benetzt die verdünnte Lösung das vorhandene grüne Laub, dessen Oberflächen je nach Gattung verschieden sind. Wurzel- und Blattgaben gehören zu einem gemeinsamen Düngeplan. Das Funktionsschema zeigt ein Nadelgehölz als Beispiel, keinen einheitlichen Gewebebau aller Koniferen.
Wählen Sie einen Punkt im Bild oder eine Station aus.
Station 01 / 04
Geben Sie die fertig verdünnte Mischung in den zuvor angefeuchteten Wurzelbereich. Bodenwasser verbindet die gelösten Nährstoffe mit aufnahmefähigen Wurzeloberflächen.
Gut zu wissenVor einer Düngegabe Bodenfeuchte und Wasserabzug prüfen; braune Nadeln allein belegen keinen Bedarf.
Geben Sie die fertig verdünnte Mischung in den zuvor angefeuchteten Wurzelbereich. Bodenwasser verbindet die gelösten Nährstoffe mit aufnahmefähigen Wurzeloberflächen. Vor einer Düngegabe Bodenfeuchte und Wasserabzug prüfen; braune Nadeln allein belegen keinen Bedarf.
Station 02 / 04
Aufnahmefähige Feinwurzeln stehen mit dem Boden in Kontakt. Bei vielen Koniferen erweitern Mykorrhizapilze den erschlossenen Bodenraum. Das ersetzt nicht die geregelte Aufnahme in lebende Pflanzenzellen.
Gut zu wissenKiefern-Mykorrhiza ist ein Beispiel, kein einheitlicher Feinwurzelbau aller Koniferen.
Aufnahmefähige Feinwurzeln stehen mit dem Boden in Kontakt. Bei vielen Koniferen erweitern Mykorrhizapilze den erschlossenen Bodenraum. Das ersetzt nicht die geregelte Aufnahme in lebende Pflanzenzellen. Kiefern-Mykorrhiza ist ein Beispiel, kein einheitlicher Feinwurzelbau aller Koniferen.
Station 03 / 04
Membranen und Transportproteine regulieren die Aufnahme gelöster Nährstoffe. Die reine Wasserbewegung ist davon zu unterscheiden. Gesunde, mit Sauerstoff versorgte Wurzeln bleiben die Grundlage.
Gut zu wissenStaunässe oder geschädigte Wurzeln nicht mit mehr Konzentrat zu korrigieren versuchen.
Membranen und Transportproteine regulieren die Aufnahme gelöster Nährstoffe. Die reine Wasserbewegung ist davon zu unterscheiden. Gesunde, mit Sauerstoff versorgte Wurzeln bleiben die Grundlage. Staunässe oder geschädigte Wurzeln nicht mit mehr Konzentrat zu korrigieren versuchen.
Station 04 / 04
Im Xylem können Wasser und aufgenommene Nährstoffe zu Nadeln, Schuppenlaub und Trieben gelangen. Transport und Nutzung hängen auch von Wachstumszustand und Wurzelfunktion ab.
Gut zu wissenDer langsamere Wuchs einer Zwergkonifere ist keine Aufforderung zur stärkeren Düngung.
Im Xylem können Wasser und aufgenommene Nährstoffe zu Nadeln, Schuppenlaub und Trieben gelangen. Transport und Nutzung hängen auch von Wachstumszustand und Wurzelfunktion ab. Der langsamere Wuchs einer Zwergkonifere ist keine Aufforderung zur stärkeren Düngung.
Station 01 / 04
Die fertig verdünnte Lösung fein auf dem grünen Laub verteilen. Die vorgesehenen Temperatur- und Lichtbedingungen einhalten.
Gut zu wissenBlatt- und Wurzelgaben gemeinsam planen, nicht automatisch doppelt versorgen.
Die fertig verdünnte Lösung fein auf dem grünen Laub verteilen. Die vorgesehenen Temperatur- und Lichtbedingungen einhalten. Blatt- und Wurzelgaben gemeinsam planen, nicht automatisch doppelt versorgen.
Station 02 / 04
Nadeln und Schuppenblätter besitzen schützende Oberflächen. Gelöste Nährstoffe können diese passieren; Art, Blattalter und Bedingungen beeinflussen den Umfang der Aufnahme.
Gut zu wissenAndere Blattformen begründen keine höhere Konzentration der Spritzlösung.
Nadeln und Schuppenblätter besitzen schützende Oberflächen. Gelöste Nährstoffe können diese passieren; Art, Blattalter und Bedingungen beeinflussen den Umfang der Aufnahme. Andere Blattformen begründen keine höhere Konzentration der Spritzlösung.
Station 03 / 04
Nach dem Übertritt können Blattzellen Nährstoffe aufnehmen und im Stoffwechsel verwenden. Stickstoff, Phosphor und Kalium erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Ein sichtbarer Tropfen beweist noch keine Aufnahme.
Gut zu wissenSortenfarbe und natürlicher Wechsel alter Nadeln bleiben von einer Mangeldiagnose zu unterscheiden.
Nach dem Übertritt können Blattzellen Nährstoffe aufnehmen und im Stoffwechsel verwenden. Stickstoff, Phosphor und Kalium erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Ein sichtbarer Tropfen beweist noch keine Aufnahme. Sortenfarbe und natürlicher Wechsel alter Nadeln bleiben von einer Mangeldiagnose zu unterscheiden.
Station 04 / 04
Die Weiterverteilung aus dem Laub ist vom jeweiligen Nährstoff und Pflanzenzustand abhängig. Nicht jeder Nährstoff erreicht andere Organe im gleichen Umfang. Eine sofortige Versorgung der gesamten Konifere ist daraus nicht abzuleiten.
Gut zu wissenBraune Altpartien treiben nicht allein durch eine Blattgabe neu aus.
Die Weiterverteilung aus dem Laub ist vom jeweiligen Nährstoff und Pflanzenzustand abhängig. Nicht jeder Nährstoff erreicht andere Organe im gleichen Umfang. Eine sofortige Versorgung der gesamten Konifere ist daraus nicht abzuleiten. Braune Altpartien treiben nicht allein durch eine Blattgabe neu aus.
Bedarf hängt von Entwicklung ab
Nach der Pflanzung sind gleichmäßige Ballenfeuchte, Bodenkontakt und Schutz vor austrocknendem Wind wichtig. Vorgedüngte Erde und vorhandene Nährstoffvorräte berücksichtigen. Für dieses Konzentrat ist keine zusätzliche Jungpflanzen-Dosierstufe belegt.
Während der aktiven Vegetation im vorgesehenen Abstand versorgen. Eine Zwergform wächst naturgemäß langsamer als eine baumförmige Konifere. Nicht durch zusätzliche oder stärkere Gaben versuchen, eine andere Wuchsform zu erreichen.
Grünes Winterlaub bedeutet nicht automatisch aktives Wachstum. In der Wachstumsruhe nicht düngen, Ballenfeuchte aber bei frostfreiem Wetter kontrollieren. Bei Lärche, Metasequoia und Sumpfzypresse ist herbstlicher Laubfall normal.
Gattung, Sorte und Laubalter helfen bei der Einordnung. Vergleichen Sie normale innere Lauberneuerung mit neuen Schäden an äußeren Trieben. Aus dem jahreszeitlichen Verlauf folgt keine zusätzliche Dosierstufe.
Zur Anwendung & zum Rechner →Ihre Kulturbedingungen zählen
Koniferen haben keinen gemeinsamen Standardstandort: Kiefer und Wacholder benötigen meist viel Licht, Eiben vertragen auch Schatten. Ebenso unterscheiden sich die Boden- und Wasseransprüche. Wählen Sie den Kulturplan nach Gattung, Sorte und Wuchsform, nicht allein nach der Bezeichnung Konifere.
Ein zur Wuchsform passendes Gefäß mit freien Abzugslöchern verwenden. Ballenfeuchte regelmäßig prüfen, ohne pauschal alle Koniferen gleich nass zu halten. Beim Umtopfen Vordüngung und Pflanztiefe berücksichtigen; die Düngerkonzentration bleibt unverändert.
Licht, Bodenfeuchte und künftigen Platzbedarf nach der Art auswählen: Kiefern stehen meist sonnig, Eiben vertragen auch Schatten. Die bisherige Pflanztiefe erhalten. Eingewachsene Koniferen in ausreichend versorgtem Boden benötigen nicht automatisch regelmäßige Zusatzgaben.
Winterhärte ist keine einheitliche Gruppeneigenschaft. Robuste Freilandarten bleiben draußen; empfindlichere Mittelmeer-Zypressen brauchen einen zur Region passenden Schutz. Kübelwurzeln vor starkem Durchfrieren schützen und immergrünes Laub nicht über trockenem Ballen stehen lassen. Zimmeraraukarien benötigen einen eigenen Zimmerpflanzenplan.
Bei geeigneten Heckenformen hilft eine schmalere Oberseite, die unteren Zweige im Licht zu halten. Thuja und viele Zypressen nicht tief ins kahle Altholz schneiden. Eiben sind eine wichtige Ausnahme in der Regenerationsfähigkeit. Vor dem Schnitt nach belegten Vogelnestern sehen.
Baum- & Strauch-Erde ist die vorhandene Gehölzerde für Pflanz- und Topfarbeiten. Berücksichtigen Sie ihre Vordüngung sowie die Boden- und Feuchteansprüche Ihrer Koniferenart.
10 Liter Baum- & Strauch-Erde. Die Vordüngung in die weitere Nährstoffplanung einbeziehen.
Pflegeprobleme gezielt einordnen
Braune Nadeln, kahle Heckenpartien oder absterbende Triebspitzen haben verschiedene Ursachen. Prüfen Sie Gattung, Laubalter, Bodenfeuchte, Wasserabzug sowie Frost- und Schnittschäden. Zusätzlicher Dünger ist keine allgemeine Behandlung gegen diese Veränderungen.
Ältere innere Nadeln dürfen sich erneuern. Größere braune Flächen und welke Triebspitzen verlangen dagegen einen Blick auf Bodenfeuchte, Trockenwind, Frost und vorherigen Schnitt.
Triebe auf Läuse, klebrigen Honigtau und dunklen Rußtau kontrollieren. Die Sitkafichtenlaus kann besonders nach milden Wintern ältere Fichtennadeln schädigen; Pflanze und Lausart unterscheiden.
Kleine fest sitzende helle oder bräunliche Schildchen an Wacholder, Zypressen und Thuja prüfen. Nicht jeder Belag ist ein starker Befall; die Wacholderschildlaus bildet keinen Honigtau.
Wenn eine Pflanze trotz nassem Boden fahl und braun wird, Wasserabzug und Wurzeln prüfen. Staunässe und Wurzelkrankheiten wie Phytophthora können ähnlich aussehen; eine sichere Zuordnung braucht gegebenenfalls Fachdiagnostik.
Diese Angaben helfen, normalen Laubwechsel, Standortprobleme und einen möglichen Befall zu unterscheiden:
Einzelne gelbe oder braune Nadeln belegen keinen Mangel. Bei größeren Ausfällen Wurzeln und Boden prüfen; bei Läusen oder Schildläusen zunächst den Befall bestimmen. Die unten genannten Mischpartner sind nicht automatisch für jede Koniferenart und jedes Schadbild zugelassen.
Diese vier Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Koniferen-Flüssigdünger mischbar.
Dr. Stähler
€16,95
Insektenschutz: Schädling, Pflanzenart und zugelassenen Einsatzort prüfen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€9,99
Gegen Trauermückenlarven: freigegebene Kultur und Gießanwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€12,95
Milbenmittel: Befall bestimmen und zugelassene Anwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€13,95
Pilzmittel: Krankheitsbild, Pflanzenart und zulässigen Anbauort abgleichen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDie Mischbarkeit gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht für alle Mittel untereinander. Kultur, Schadorganismus, Einsatzort, Dosierung, Wartezeiten und strengere Vorgaben beider Gebrauchsanweisungen beachten. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Für Koniferen mit Nadel- oder Schuppenlaub. Gattung und Sorte bestimmen den weiteren Kulturplan; Ginkgo und Zimmeraraukarien werden nicht pauschal mitbeschrieben.
Dosierung: 5 ml auf 1 l Wasser.
Konzentrat abmessen und mit der angegebenen Wassermenge mischen. Nicht unverdünnt anwenden.
Rechnerische Reichweite bei Standarddosierung; der Bedarf je Anwendung hängt von Pflanze und Kultur ab.
Nicht bei Sonne, unter 5 °C oder über 30 °C anwenden. Das Konzentrat niemals unverdünnt verwenden.
SDB – Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Beim Umgang Schutzkleidung, Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen. Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten. Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor. Düngemittel können auf Oberflächen nicht entfernbare Flecken hinterlassen. Dünger darf nicht in Gewässer oder ins Abwasser gelangen.
Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
Trocken und dunkel, über +8 °C bis maximal +38 °C lagern. Für Kinder und Tiere unerreichbar aufbewahren.
Im dicht verschlossenen Originalbehälter und getrennt von Lebensmitteln und Tierfutter aufbewahren.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden. Temperaturbedingte Verfärbungen oder Kristalle können auftreten; die Kristalle lösen sich spätestens beim Verdünnen wieder auf und beeinträchtigen die Produktqualität nicht. Für diesen Dünger gilt: trocken und dunkel bei über 8 °C bis höchstens 38 °C lagern. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen.
Düngerreste und Spülwasser nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen. Die Entsorgungshinweise auf der Verpackung beachten.
Konzentrat genau dosieren und nur verdünnt anwenden. Mehr Dünger gleicht fehlendes Licht, Trockenheit oder geschädigte Wurzeln nicht aus.
Das Originalmerkblatt erläutert das sichere Ansetzen und Anwenden. Für dieses Koniferen-Konzentrat gilt die produktbezogene Verdünnung im Rechner. Eine zusätzliche Jungpflanzenstufe oder häufigere Gabe wird daraus nicht abgeleitet.