Wasserlöslich & verfügbar
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
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Einfach anfangen · bei Bedarf tiefer verstehen
Chilis und Gemüsepaprika gehören zur Gattung Capsicum. Neben Capsicum annuum werden weitere Arten mit unterschiedlichen Wuchsformen, Blüten und Früchten kultiviert. Hier finden Sie die Anwendung dieses Düngers und Pflanzenwissen, das Art- und Sortenunterschiede berücksichtigt.
Für Chili und Gemüsepaprika der Gattung Capsicum in passender Kultur. Art und Sorte bestimmen Wuchs, Fruchtreife und weitere Pflege.
Regelzeit März–September. Während der Vegetationszeit mit jeder Wassergabe bis zur Fruchtreife anwenden.
Nach dem Pflanzen oder Umtopfen zählt die Vordüngung der Erde mit. Bei trockenen oder geschädigten Wurzeln zuerst die Kulturbedingungen in Ordnung bringen.
Alles zur Anwendung an einer Stelle
Geben Sie die tatsächlich benötigte Wassermenge ein. Optional dienen Höhe und gesamte Breite einer einzelnen belaubten Chili- oder Paprikapflanze als grobe Orientierung zum Wurzelgießen. Jungpflanzen erhalten anfangs die halbe Dosierung.
1 Verschlusskappe = 5 ml. Kleinere Teilmengen mit einer geeigneten Messhilfe abmessen.
Bitte eine Wassermenge von 0,1 bis 1.000 Litern eingeben.
Grobe Orientierung zum Wurzelgießen einer einzelnen belaubten Pflanze, nicht zum Sprühen. Höhe ab Boden und gesamte Breite messen, nicht Fruchtlänge oder Einzelblatt. Topf, Feuchte, Substrat und Wetter zusätzlich prüfen; bekannte Wassermengen bleiben die direkte Eingabe.
Allgemeine GREEN24-Orientierung: Höhe (m) × Breite (m) × 3–4 Liter. Zentimeter werden in Meter umgerechnet. Die Konzentratmenge folgt der normalen Verdünnung dieses Düngers. Der Richtwert misst keinen individuellen Wasserbedarf.
Saubere Gießkanne oder Sprüher; möglichst kalkfreies Wasser oder Regenwasser mit 15–25 °C.
Wassermenge im Rechner wählen. Bei jungen Chilis und Paprika anfangs die halbe Dosierung einstellen.
Gefäß zunächst mit einem Teil der gewählten Wassermenge füllen.
Flasche schütteln. 1 Kappe = 5 ml; kleinere Teilmengen mit einer Messhilfe abmessen.
Berechnete Menge Konzentrat ins Wasser geben.
Zur gewählten Wassermenge auffüllen, gründlich mischen. Gießen oder Sprühen: siehe unten.
Wann düngen? Mit jeder Wassergabe bis zur Fruchtreife während der Vegetationszeit. Regelanwendungszeit: März–September. Jungpflanzen anfangs mit halber Dosierung versorgen; vorhandene Nährstoffe und Vordüngung mitberücksichtigen.
Die Mischung im zuvor angefeuchteten Wurzelbereich verteilen. Im Topf den gesamten Ballen und den freien Wasserabzug beachten. Ein kleiner trockener Ballen wird nicht durch mehr Konzentrat besser versorgt.
Blattober- und Unterseiten morgens, abends oder bei bedecktem Himmel fein benetzen; offene Blüten aussparen. Die Blattgabe gehört zum gleichen Düngeplan wie die Wurzelversorgung, nicht automatisch zusätzlich dazu.
Nettomasse: 310 g bei 250 ml; 1240 g bei 1 Liter.
Die Verdünnung ist bei beiden Gebindegrößen gleich.
| Gebinde | Preis |
|---|---|
| 250 ml | €9,85 EUR |
| 500 ml – Doppelpack (2 × 250 ml) | €18,95 EUR |
| 1 Liter | €29,95 EUR |
Deklarierte Nährstoffanteile in Prozent. Produkt-pH: 6,9.
Vorgedüngte Erde und Dünger im vorhandenen Ballen zählen zur Versorgung. Die vier unten genannten Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Flüssigdünger mischbar. Bei einer gemeinsamen Anwendung gelten die konkreten Vorgaben beider Produkte; abweichende oder strengere Anweisungen haben Vorrang. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Unser Chili- & Paprika-Dünger ist jeweils mit Schädlings-Frei Organic, Trauermückenfrei Organic, KIRON Milben-Ex oder Rosen Pilz-Frei BOCCACIO mischbar. Dies gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht als Freigabe für jede Capsicum-Anwendung. Kultur, Einsatzort und Wartezeiten beider Gebrauchsanweisungen beachten.
Mischbarkeitstabelle anfragen →Mehr als NPK · die Formulierung verstehen
Die wasserlöslichen Nährstoffe werden mit Wasser verdünnt. Bei Chili und Paprika ist die Versorgung über den Wurzelbereich und über vorhandene Blattflächen vorgesehen.
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
Kupfer, Eisen, Mangan und Zink sind als EDTA-Chelate deklariert. Diese Bindung hilft, die betreffenden Spurennährstoffe in der Lösung verfügbar zu halten.
Das Puffersystem unterstützt die pH-Regulierung der fertigen Gieß- oder Spritzlösung. Das Ausgangswasser beeinflusst den tatsächlichen Wert mit.
Gute Benetzung und Anhaftung unterstützen die Verteilung der Spritzlösung auf den Blättern. So stehen die gelösten Nährstoffe an der Blattoberfläche zur Aufnahme bereit.
Die Formulierung hilft, störende Härteeinflüsse und Ablagerungen auf den Blättern zu vermindern. Möglichst kalkarmes Wasser oder Regenwasser bietet eine gute Ausgangsbasis.
Bei passender Anwendung unterstützt die pflanzenverträgliche Formulierung die Versorgung von Chili und Paprika. Junge Pflanzen erhalten anfangs die vorgesehene halbe Dosierung. Licht, Wärme und ein funktionsfähiger Wurzelraum bleiben erforderlich.
Nährstoffe unterstützen Blattaufbau und Stoffwechsel. Blattfinish bezeichnet das gepflegte Blattbild, keinen Glanzfilm. Fruchtzahl, Ausfärbung und Schärfe lassen sich daraus nicht vorhersagen; Art, Sorte und Kulturbedingungen wirken mit.
Chelatierung kann störende Härteeinflüsse vermindern; Calcium und Magnesium werden nicht aus dem Wasser entfernt. Der Produkt-pH von 6,9 beschreibt das Konzentrat, nicht den Boden. Das Ausgangswasser beeinflusst den pH der fertigen Mischung; ein fester Zielwert wird nicht zugesagt.
Saubere, geeignete Gieß- oder Sprühgeräte verwenden. Gemessene Wassermenge und berechnete Konzentratmenge sorgfältig einhalten.
Chili und Paprika beobachten
Zwischen den einfachen Blättern entstehen Blüten und später Früchte. Längliche Chilis und blockige Gemüsepaprika zeigen nur einen Teil der Capsicum-Vielfalt. Fruchtform, Farbe und Schärfe richten sich nach Art und Sorte.

Blätter bilden Zucker, Wurzeln erschließen Wasser und Nährstoffe, und die Triebe verbinden diese Bereiche. Licht und Wärme beeinflussen die Entwicklung zusätzlich.
Die einfachen, meist ganzrandigen Blätter nutzen Licht zur Photosynthese. Blattoberfläche und Behaarung unterscheiden sich zwischen Capsicum-Arten. Intakte Blattflächen versorgen die Pflanze mit selbst gebildeten Zuckern.
Viele Capsicum-Blüten sind weißlich; bei anderen Arten kommen violette Anteile vor. Selbstbestäubung ist möglich, Insekten können Pollen zwischen Pflanzen übertragen. Offene Blüten beim Sprühen aussparen.
Süße Paprika und scharfe Chilis gehören zur selben Gattung. Verwendungsreife und Vollreife können unterschiedlich sein.

Betrachten Sie einzelne Verzweigungen, Blätter und Fruchtansätze. Schwer beladene Zweige können eine lockere Stütze benötigen. Fruchtfarbe und Verwendungsreife beurteilen Sie anhand Ihrer Sorte, nicht anhand eines einzigen Pflanzenbildes.
Wurzeln, Blätter und Früchte verbinden
Feine Wurzelbereiche nehmen Wasser und gelöste Nährstoffe aus dem Substrat auf. Die einfachen Blätter bilden mit Licht Zucker für Triebwachstum und Fruchtentwicklung. Verzweigte Sprosse verbinden Wurzeln, Blattflächen, Blüten und einzelne Früchte. Stickstoff wird für Proteine und Chlorophyll benötigt, Phosphor ist an der Energieübertragung und Kalium am Wasserhaushalt beteiligt. Wie sich Früchte entwickeln und ausfärben, hängt außerdem von Art, Sorte, Licht und Wärme ab.
Chili und Paprika benötigen einen durchlüfteten Wurzelraum mit gleichmäßiger Feuchtigkeit, aber ohne Staunässe. Feine Wurzeln erschließen die Lösung im Substrat. Im Kübel begrenzen Ballengröße und Wasserabzug die Versorgung mit.
Die Blätter versorgen wachsende Triebe und Früchte mit selbst gebildeten Zuckern. Form, Oberfläche und Behaarung variieren zwischen Capsicum-Arten. Lichtmangel lässt sich nicht durch eine stärkere Nährlösung ausgleichen.
Leitgewebe verbinden den Wurzelraum mit den oberirdischen Pflanzenteilen. Capsicum bildet verzweigte, teils an der Basis verholzende Sprosse. Schwer beladene Äste locker stützen; eine einheitliche Schnittregel ist für die unterschiedlichen Arten und Sorten nicht sinnvoll.
Blüten können sich selbst bestäuben; Insekten können Pollen zwischen Pflanzen übertragen. Verwendungsreife und Vollreife unterscheiden sich je nach Sorte.
Düngen verstehen
Capsicum bildet verzweigte Triebe mit einfachen Blättern und einzelnen Früchten. Die Blätter erzeugen mit Licht Zucker für Wachstum und Fruchtentwicklung. Gelöste Nährstoffe gelangen über aufnahmefähige Wurzelbereiche in die Pflanze. Dieser Dünger kann außerdem auf vorhandene Blattflächen gesprüht werden; offene Blüten bleiben ausgespart. Wurzel- und Blattgaben gehören zum selben Düngeplan. Die Stationen erklären Aufnahme und Transport als Funktionsschema.
Wählen Sie einen Punkt im Bild oder eine Station aus.
Station 01 / 04
Im vorbefeuchteten Boden trifft die verdünnte Mischung auf feine Wurzelbereiche. Gelöste Nährstoffe stehen an der Kontaktfläche zur Aufnahme bereit.
Gut zu wissenKonzentrat immer verdünnen und die angegebene Dosis einhalten.
Mit dem Gießwasser gelangen gelöste Nährstoffe in das Substrat rund um die Wurzeln. Der Kontakt mit den aufnahmefähigen Wurzelbereichen ist der erste Schritt.
Station 02 / 04
Feine Wurzelhaare vergrößern den Kontakt mit dem Boden. Transportproteine in Zellmembranen helfen bei der Aufnahme gelöster Nährstoffe.
Gut zu wissenWurzeln nehmen Nährstoffe auf; sie saugen nicht einfach den gesamten Dünger mit dem Wasser ein.
Wurzelhaare vergrößern die Kontaktfläche. Transportproteine in Zellmembranen ermöglichen die Aufnahme von Mineralionen; Wasserbewegung und Nährstoffaufnahme sind unterschiedliche Vorgänge.
Station 03 / 04
Wurzelzellen steuern einzelne Aufnahmeschritte. Die Pflanze wird nicht einfach mit dem gesamten Inhalt der Gießlösung durchgespült.
Gut zu wissenMehr Dünger bedeutet nicht automatisch eine bessere Versorgung.
Zwischen Wurzeloberfläche und Weitertransport liegen kontrollierte Schritte im Wurzelgewebe. Transport über Zellmembranen ermöglicht die Nährstoffaufnahme; Wasserbewegung und Nährstoffaufnahme sind unterschiedliche Vorgänge.
Station 04 / 04
Im Xylem können Wasser und aufgenommene Nährstoffe zu oberirdischen Pflanzenteilen gelangen. Gesunde Wurzeln und aktive Blätter gehören zu diesem Zusammenhang.
Gut zu wissenGesunde Wurzeln und passende Wachstumsbedingungen sind für die Versorgung wichtig.
Nach dem Eintritt in das Leitgewebe können Nährstoffe mit dem Wasserstrom im Xylem zu oberirdischen Pflanzenteilen gelangen. Aufnahme und Versorgung hängen auch von Wurzelgesundheit und Wachstumsbedingungen ab.
Station 01 / 04
Die verdünnte Mischung fein auf Blattober- und Unterseiten verteilen. Morgens, abends oder bei bedecktem Himmel anwenden und offene Blüten aussparen.
Gut zu wissenDieser Chili- und Paprika-Dünger ist auch zur Blattanwendung geeignet. Nur verdünnt verwenden und die Gabe in den gemeinsamen Düngeplan einrechnen.
Bei der Blattdüngung trifft die verdünnte Nährlösung auf die Blattoberfläche. Wie gut sie die Oberfläche benetzt, hängt unter anderem von der Blattbeschaffenheit und der Lösung ab.
Station 02 / 04
Gelöste Nährstoffe können die schützende Oberflächenschicht durchqueren; auch Wege über kleine Blattöffnungen können beteiligt sein. Bedingungen und Blattbeschaffenheit beeinflussen die Aufnahme.
Gut zu wissenNicht jedes Blatt nimmt eine Nährlösung gleich gut auf.
Gelöste Nährstoffe können die schützende Cuticula passieren; auch Wege über Spaltöffnungen können beteiligt sein. Der Beitrag der einzelnen Wege unterscheidet sich je nach Pflanzenart und Bedingungen.
Station 03 / 04
Nach dem Übertritt durch die Oberfläche können lebende Blattzellen die Nährstoffe aufnehmen und für ihren Stoffwechsel nutzen. Ein sichtbarer Tropfen allein belegt diesen Schritt noch nicht.
Gut zu wissenEin Tropfen auf dem Blatt ist noch kein aufgenommener Nährstoff.
Nach dem Übertritt durch die Oberfläche können Nährstoffe von lebenden Blattzellen aufgenommen werden. Die Menge hängt unter anderem vom Nährstoff, der Formulierung und den Umgebungsbedingungen ab.
Station 04 / 04
Nährstoffe können im Blatt genutzt oder je nach Nährstoff weiterverteilt werden. Eine sofortige gleichmäßige Versorgung sämtlicher Früchte folgt daraus nicht.
Gut zu wissenBlattdüngung bedeutet nicht, dass jeder Nährstoff sofort die ganze Pflanze erreicht.
Aufgenommene Nährstoffe können im Blatt genutzt werden. Ob und wie weit sie in andere Pflanzenteile gelangen, hängt vom jeweiligen Nährstoff und vom Zustand der Pflanze ab.
Bedarf hängt von Entwicklung ab
Jungpflanzen anfangs mit der vorgesehenen halben Dosierung versorgen. Vordüngung, Wurzelkontakt und Feuchtigkeit mitberücksichtigen. Für diese Anfangsphase ist kein pauschales Alter oder eine feste Höhe vorgegeben.
Während der Vegetationszeit entstehen weitere Verzweigungen, Blätter und Früchte. Den vorgesehenen Düngeplan mit dem tatsächlichen Wasserbedarf und der vorhandenen Versorgung abstimmen.
Mit abnehmendem Licht und sinkenden Temperaturen kann die Entwicklung nachlassen. Nur während der Vegetationszeit düngen; die Regelzeit ist März–September. Eine frostfreie Überwinterung ausgewählter Capsicum-Pflanzen ist eine eigene Kulturaufgabe, kein Anlass für eine unveränderte ganzjährige Düngung.
Wachstum, Wurzeln, Wärme und vorhandene Nährstoffe gemeinsam betrachten. Die Pflanzenhöhe bestimmt weder allein die Dosierstufe noch den Wasserbedarf.
Zur Anwendung & zum Rechner →Ihre Kulturbedingungen zählen
Ein warmer, heller und windgeschützter Platz ist die gemeinsame Grundlage. Kübel, Freiland und Gewächshaus unterscheiden sich bei Wurzelraum, Feuchtigkeit und Temperatur. Art, Sorte und regionale Bedingungen bestimmen, welche Kulturform passt.
Ein passendes Gefäß mit Abzugslöchern verwenden. Den begrenzten Ballen regelmäßig auf Feuchtigkeit prüfen und Vordüngung berücksichtigen. Schwer beladene Zweige bei Bedarf stützen und die Pflanze nicht zu eng zwischen andere Kübel stellen.
Erst nach den letzten Frösten an einen geeigneten warmen Platz pflanzen. Jungpflanzen zuvor allmählich an Außenklima und Sonne gewöhnen. Bodenfeuchte und vorhandene Nährstoffe prüfen; im Boden bedeutet mehr Wurzelraum nicht automatisch denselben Gießbedarf wie im Topf.
Für Licht, Luftaustausch und gleichmäßige Feuchtigkeit sorgen. Temperatur und Blattunterseiten regelmäßig kontrollieren. Bei ausbleibendem Fruchtansatz Blütenentwicklung und Kulturbedingungen prüfen, nicht nur die Düngung.
Ausgewählte gesunde Capsicum-Pflanzen können frostfrei erhalten werden. Licht, Temperatur und tatsächliches Wachstum bestimmen dann die Pflege. Ein Winterquartier ist kein Grund, den Sommer-Düngeplan unverändert weiterzuführen.
Chili- und Paprikaerde sowie das passende Umtopfset sind für diese Kultur ausgewählt. Die Erde ist vorgedüngt; ihre vorhandenen Nährstoffe zählen zur Versorgung. Sie ist keine nährstoffarme Aussaaterde.
Chili- und Paprikaerde für die weitere Kultur. Vordüngung berücksichtigen; mit der Nachdüngung ungefähr sechs Wochen nach dem Einpflanzen beginnen.
Umtopfset aus passender Erde und Dünger. Den enthaltenen Dünger nicht zusätzlich zu einem bereits eingeplanten gleichen Produkt verdoppeln.
Pflegeprobleme gezielt einordnen
Gelbe Blätter, welkende Triebe und ausbleibender Fruchtansatz haben nicht automatisch dieselbe Ursache. Prüfen Sie Wärme, Licht, Ballenfeuchte und Wurzeln und nennen Sie die Sorte. Eine höhere Düngerkonzentration ersetzt diese Einordnung nicht.
Triebspitzen und Blattunterseiten kontrollieren. Klebrige Beläge, helle Saugspuren oder Gespinste dokumentieren und den Verursacher bestimmen, bevor Sie eine Behandlung auswählen.
Anhaltend nasse Blätter, abgestorbene Pflanzenteile und stehende feuchte Luft können Probleme begünstigen. Bei Welke trotz nasser Erde die Wurzeln und den Ablauf prüfen.
Dunkle eingesunkene Stellen am Blütenende der Frucht können eine physiologische Störung sein. Gleichmäßige Wasserversorgung und Wurzelfunktion prüfen; nicht automatisch mit höherer Düngerkonzentration reagieren.
Wärme, Hitze, Licht, Wasser und Bestäubungsbedingungen zusammen betrachten. Ein einzelnes Symptom belegt keinen bestimmten Nährstoffmangel.
Diese Angaben helfen, Blattentwicklung, Wuchsform und Fruchtansatz gezielter einzuordnen:
Blattveränderungen allein belegen keinen bestimmten Nährstoffmangel. Nur Früchte ausdrücklich essbarer Sorten verwenden; Zierpflanzen sind nicht automatisch für den Verzehr geeignet. Bei scharfen Früchten Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden.
Diese vier Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Chili- und Paprika-Flüssigdünger mischbar.
Dr. Stähler
€16,95
Insektenschutz: Schädling, Pflanzenart und zugelassenen Einsatzort prüfen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€9,99
Gegen Trauermückenlarven: freigegebene Kultur und Gießanwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€12,95
Milbenmittel: Befall bestimmen und zugelassene Anwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€13,95
Pilzmittel: Krankheitsbild, Pflanzenart und zulässigen Anbauort abgleichen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDie Mischbarkeit gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht für alle Mittel untereinander. Kultur, Schadorganismus, Einsatzort, Dosierung, Wartezeiten und strengere Vorgaben beider Gebrauchsanweisungen beachten. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Für Chili und Gemüsepaprika der Gattung Capsicum in passender Kultur. Art und Sorte bestimmen Wuchs, Fruchtreife und weitere Pflege.
Dosierung: 5 ml auf 2,5 l Wasser. Jungpflanzen anfangs mit halber Dosierung düngen.
Konzentrat abmessen und mit der angegebenen Wassermenge mischen. Nicht unverdünnt anwenden.
Rechnerische Reichweite bei Standarddosierung; der Bedarf je Anwendung hängt von Pflanze und Kultur ab.
Nicht bei Sonne, unter 5 °C oder über 30 °C anwenden. Das Konzentrat niemals unverdünnt verwenden.
SDB – Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Beim Umgang Schutzkleidung, Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen. Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten. Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor. Düngemittel können auf Oberflächen nicht entfernbare Flecken hinterlassen. Dünger darf nicht in Gewässer oder ins Abwasser gelangen.
Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
Trocken und dunkel, über +8 °C bis maximal +38 °C lagern. Für Kinder und Tiere unerreichbar aufbewahren.
Im dicht verschlossenen Originalbehälter und getrennt von Lebensmitteln und Tierfutter aufbewahren.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden. Temperaturbedingte Verfärbungen oder Kristalle können auftreten; die Kristalle lösen sich spätestens beim Verdünnen wieder auf und beeinträchtigen die Produktqualität nicht. Für diesen Dünger gilt: trocken und dunkel bei über 8 °C bis höchstens 38 °C lagern. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen.
Düngerreste und Spülwasser nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen. Die Entsorgungshinweise auf der Verpackung beachten.
Konzentrat genau dosieren und nur verdünnt anwenden. Mehr Dünger gleicht fehlendes Licht, Trockenheit oder geschädigte Wurzeln nicht aus.
Das Originalmerkblatt erläutert das sichere Ansetzen und Anwenden. Für diesen Chili- und Paprika-Dünger gilt die eigene Verdünnung im Rechner; Blatt- und Wurzelgaben gemeinsam planen.