Wasserlöslich & verfügbar
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
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Einfach anfangen · bei Bedarf tiefer verstehen
Plumeria bildet dicke, wasserspeichernde Triebe und Blätter an den Triebenden. Hier finden Sie die Anwendung und anschließend das Pflanzenwissen für die Kultur im Kübel – von der Bewurzelung bis zur Blüte und Winterruhe.
Für Frangipani der Gattung Plumeria. Art und Sorte beeinflussen Blattfall, Wuchs und Blütenentwicklung; nicht jede Pflanze bleibt im Winter belaubt.
Während der Vegetationsphase, regulär März–Oktober. Aktuelles Wachstum, Wurzelzustand und vorhandene Nährstoffe berücksichtigen.
Nach dem Umtopfen die Vordüngung der Erde mitrechnen. Noch unbewurzelte Stecklinge und Pflanzen mit weichen, geschädigten Wurzeln benötigen zunächst passende Bewurzelungs- oder Pflegebedingungen.
Alles zur Anwendung an einer Stelle
Geben Sie die benötigte Wassermenge ein oder nutzen Sie Höhe und Kronenbreite Ihrer einzelnen Plumeria als grobe Gießmengenorientierung. Der Rechner verwendet die normale Verdünnung dieses Düngers.
1 Verschlusskappe = 5 ml. Kleinere Teilmengen mit einer geeigneten Messhilfe abmessen.
Bitte eine Wassermenge von 0,1 bis 1.000 Litern eingeben.
Nur eine grobe Orientierung zum Wurzelgießen einer einzelnen Plumeria, nicht zum Blattsprühen. Höhe ab Substratoberfläche und gesamte Kronenbreite messen, nicht ein einzelnes Blatt. Topfvolumen, Ballenfeuchte, Durchwurzelung und Wachstumsphase mitprüfen; keine Richtmenge erzwingen. In der blattlosen Ruhe ist diese Orientierung nicht anzuwenden.
Allgemeine GREEN24-Orientierung: Höhe (m) × Breite (m) × 3–4 Liter. Zentimeter werden in Meter umgerechnet. Die Konzentratmenge folgt der normalen Verdünnung dieses Düngers. Der Richtwert misst keinen individuellen Wasserbedarf.
Saubere Gießkanne oder Sprüher; möglichst kalkfreies Wasser oder Regenwasser mit 15–25 °C.
Wassermenge eingeben. Bei Nutzung der Größenorientierung zusätzlich Ballenfeuchte, Wurzelraum und aktive Wachstumsphase prüfen.
Gefäß zunächst mit einem Teil der gewählten Wassermenge füllen.
Flasche schütteln. 1 Kappe = 5 ml; kleinere Teilmengen mit einer Messhilfe abmessen.
Berechnete Menge Konzentrat ins Wasser geben.
Zur gewählten Wassermenge auffüllen, gründlich mischen. Gießen oder Sprühen: siehe unten.
Wann düngen? Alle 1–2 Wochen während der Vegetationsphase, regulär von März bis Oktober. Zwischen den Düngegaben nach Bedarf mit Wasser gießen. Vorhandene Nährstoffe berücksichtigen; in der Ruhephase nicht allein nach Kalender weiterdüngen.
Den Wurzelbereich zuvor anfeuchten und die Mischung gleichmäßig auf das Substrat geben. Überschüssiges Wasser muss aus dem Kübel ablaufen können. Bei weichen Trieben oder vernässtem Ballen zuerst die Wurzelbedingungen klären.
Die vorhandenen Blattflächen morgens, abends oder bei bedecktem Himmel fein benetzen; offene Frangipani-Blüten aussparen. Blattgaben gehören zum selben Düngeplan wie die Gießdüngung. Blattlose Pflanzen nicht ersatzweise an den Trieben besprühen.
Nettomasse laut Originaletikett: 319 g bei 250 ml.
Die Dosierung zum Gießen ergibt rechnerisch 125 l fertige Düngerlösung aus 250 ml Konzentrat.
| Gebinde | Preis |
|---|---|
| 250 ml | €9,85 EUR |
| 500 ml – Doppelpack (2 × 250 ml) | €18,95 EUR |
Deklarierte Nährstoffanteile in Prozent. Produkt-pH: 6,2.
Vorgedüngte Erde und Dünger im vorhandenen Ballen zählen zur Versorgung. Die vier unten genannten Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Flüssigdünger mischbar. Bei einer gemeinsamen Anwendung gelten die konkreten Vorgaben beider Produkte; abweichende oder strengere Anweisungen haben Vorrang. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Unser Frangipani-Dünger ist jeweils mit Schädlings-Frei Organic, Trauermückenfrei Organic, KIRON Milben-Ex oder Rosen Pilz-Frei BOCCACIO mischbar. Die Bestätigung gilt für den Dünger mit jeweils einem dieser Mittel. Konkrete Anwendungsvorgaben und strengere Bedingungen beider Produkte beachten.
Mischbarkeitstabelle anfragen →Mehr als NPK · die Formulierung verstehen
Wasserlösliche Nährstoffe und abgestimmte Formulierungseigenschaften unterstützen die Versorgung Ihrer Plumeria. Die fertige Mischung lässt sich über den Wurzelraum oder auf vorhandene Blätter ausbringen.
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
Kupfer, Eisen, Mangan und Zink sind als EDTA-Chelate deklariert. Diese Bindung hilft, die betreffenden Spurennährstoffe in der Lösung verfügbar zu halten.
Das Puffersystem unterstützt die pH-Regulierung der fertigen Gieß- oder Spritzlösung. Das Ausgangswasser beeinflusst den tatsächlichen Wert mit.
Gute Benetzung und Anhaftung unterstützen die Verteilung der Spritzlösung auf den Blättern. So stehen die gelösten Nährstoffe an der Blattoberfläche zur Aufnahme bereit.
Die Formulierung hilft, störende Härteeinflüsse und Ablagerungen auf den Blättern zu vermindern. Möglichst kalkarmes Wasser oder Regenwasser bietet eine gute Ausgangsbasis.
Die hohe Pflanzenverträglichkeit bei passender Anwendung begleitet den Aufbau von Blättern, Trieben und Blüten. Eine ruhende oder unbewurzelte Plumeria wird dadurch nicht zur aktiv wachsenden Pflanze.
Eine passende Versorgung unterstützt Blattaufbau und Blattgrün. Blattfinish beschreibt das gepflegte Erscheinungsbild des Laubes, keinen aufgesprühten Glanzfilm. Blütenansatz und Duft werden außerdem durch Art, Sorte, Reife und Standort beeinflusst; eine bestimmte Blütenzahl wird nicht zugesagt.
Chelatierung bindet Metallionen und kann störende Härteeinflüsse vermindern; Calcium und Magnesium werden dabei nicht aus dem Wasser entfernt. Der Produkt-pH von 6,2 beschreibt das Konzentrat. Der pH der fertigen Mischung hängt auch vom Ausgangswasser ab; ein fester Zielwert wird nicht zugesagt.
Saubere, geeignete Gieß- oder Sprühgeräte verwenden. Gemessene Wassermenge und berechnete Konzentratmenge sorgfältig einhalten.
Frangipani im Kübel begleiten
An den dicken Trieben entwickelt sich während der Wachstumszeit neues Laub. Blütenstände sitzen nahe den Triebenden und zeigen die Vielfalt von Plumeria-Arten und -Sorten. Beobachten Sie diese Entwicklung gemeinsam mit Licht, Wärme und Wurzelzustand.

Das Konzentrat ergänzt die mineralische Versorgung Ihrer Plumeria in der Vegetationsphase. Ein heller Sommerplatz und eine passende Überwinterung gehören ebenso dazu. Neue Blätter oder Knospen lassen sich beobachten, aber nicht durch eine stärkere Mischung erzwingen.
Die Blattflächen liefern mit Licht Zucker für neue Gewebe. Unterschiede in Form und Laubdauer gehören zur Art und Sorte. Wenn sich im Herbst Blätter lösen, zuerst die Ruhephase einordnen statt mehr Dünger zu geben.
Ein Blütenbüschel kann Knospen, offene und bereits verblühende Blüten zugleich tragen. Die Entwicklung hängt von Art, Reife und Kulturbedingungen ab. Beim Sprühen offene Blüten trocken halten.
Neue Blätter und Blütenstände entstehen an den Triebenden. Schnitt gezielt nach Platz und Zustand planen, nicht alle Spitzen routinemäßig entfernen. Die empfindlichen Äste beim Umstellen und Umtopfen schonen.

Ein geeigneter Kübel und ein geschützter Platz bringen den verzweigten Wuchs zur Geltung. Lassen Sie Raum für die Krone und planen Sie einen hellen, frostfreien Winterplatz mit ein.
Vom Wurzelraum zum frischen Austrieb
Die Wurzeln nehmen Wasser und gelöste Nährstoffe aus dem Substrat auf. Die Blätter bilden mit Licht Zucker für Wachstum und Erhaltung. Dicke Triebe speichern Wasser und verbinden Wurzeln, Blätter und Blüten. Stickstoff unterstützt den Aufbau von Proteinen und Chlorophyll; Phosphor ist an der Energieübertragung beteiligt, Kalium am Wasserhaushalt. Die Versorgung begleitet die Blütenentwicklung, ersetzt aber weder ausreichendes Licht noch die passende Wachstumsphase.
Aufnahmefähige Wurzeln brauchen Feuchtigkeit und Sauerstoff. Durchlässiges Substrat und freier Ablauf helfen, beides zusammenzubringen. Ein noch unbewurzelter Steckling hat noch kein entsprechendes Aufnahmesystem und wird nicht wie eine eingewurzelte Pflanze versorgt.
Das Leitgewebe verbindet den Wurzelraum mit der Krone. Plumeria-Triebe sind zugleich empfindlich gegen Bruch und anhaltende Nässe. Wasserreserven im Trieb ersetzen keine gesunden Wurzeln; weiches, dunkles Gewebe verlangt Ursachenklärung statt zusätzlicher Düngung.
Die Blätter sitzen vor allem an den Triebenden. Mit genügend Licht liefern sie Zucker für neue Gewebe. Stickstoff und Spurennährstoffe sind an ihren Stoffwechselaufgaben beteiligt. Bei laubabwerfenden Arten wie Plumeria rubra gehört eine blattarme oder blattlose Ruhe zum Jahreslauf.
Die phosphatbetonte Rezeptur ergänzt die mineralische Versorgung während des Wachstums. Phosphor gehört zu den an Energieübertragung und Gewebeaufbau beteiligten Nährstoffen; mehr davon löst nicht automatisch eine Blüte aus. Auch Schnittzeitpunkt und erhaltene Triebspitzen beeinflussen die Blütenentwicklung.
Düngen verstehen
Plumerien tragen ihre Blätter überwiegend an den Enden kräftiger, wasserspeichernder Triebe. Während des belaubten Wachstums nehmen die Wurzeln Nährstoffe aus dem durchlässigen Topfballen auf. Auch die vorhandenen Blätter können eine fertig verdünnte Nährlösung aufnehmen. Eine blattlose Ruhephase ist dagegen kein Anlass für zusätzliche Gaben; Art und tatsächlicher Blattzustand bestimmen die Pflege.
Wählen Sie einen Punkt im Bild oder eine Station aus.
Station 01 / 04
Verteilen Sie die verdünnte Mischung im zuvor angefeuchteten Wurzelbereich. Der durchlässige Topfballen soll die feinen Wurzeln benetzen, überschüssige Lösung aber ablaufen lassen.
Gut zu wissenDicke Plumeriatriebe speichern Wasser. Daraus folgt kein Bedarf an einem dauerhaft nassen Ballen.
Der erste Schritt ist Kontakt zwischen gelösten Nährstoffen und aufnahmefähigen Wurzelbereichen. Das Schema stellt diese Funktion dar, keinen artspezifischen Gewebeschnitt. Dicke Plumeriatriebe speichern Wasser. Daraus folgt kein Bedarf an einem dauerhaft nassen Ballen.
Station 02 / 04
Die feinen Wurzelbereiche stellen den Kontakt zum Substrat her. Gelöste Nährstoffe gelangen über kontrollierte Aufnahmevorgänge in die Wurzelzellen.
Gut zu wissenEin unbewurzelter Stammsteckling hat noch kein arbeitendes Wurzelsystem wie eine etablierte Kübelpflanze.
Wurzelhaare vergrößern die Kontaktfläche. Transport über Zellmembranen ist von der bloßen Bewegung des Wassers zu unterscheiden. Ein unbewurzelter Stammsteckling hat noch kein arbeitendes Wurzelsystem wie eine etablierte Kübelpflanze.
Station 03 / 04
Zellmembranen und Transportproteine regulieren die Aufnahme. Die Pflanze übernimmt nicht einfach den gesamten Dünger zusammen mit dem Gießwasser.
Gut zu wissenBei weichen Trieben oder faulenden Wurzeln zuerst die Ursache prüfen; zusätzliche Düngung behebt Fäulnis nicht.
Zwischen Oberfläche und Leitgewebe liegen kontrollierte Schritte in lebenden Wurzelzellen. Eine Zeichnung einzelner Funktionsblöcke bildet nicht die vollständige Wurzelanatomie ab. Bei weichen Trieben oder faulenden Wurzeln zuerst die Ursache prüfen; zusätzliche Düngung behebt Fäulnis nicht.
Station 04 / 04
Wasser und aufgenommene Nährstoffe können über das Xylem zu den oberirdischen Pflanzenteilen gelangen. Die Versorgung richtet sich auch nach dem tatsächlichen Wachstum der Plumeria.
Gut zu wissenEine blattlose, ruhende Plumeria wird nicht durch zusätzliche Nährstoffgaben zum Austrieb gedrängt.
Das Xylem transportiert Wasser und darin gelöste Stoffe. Aufnahme und Weiterleitung werden auch von Wurzelgesundheit und Wachstumsbedingungen beeinflusst. Eine blattlose, ruhende Plumeria wird nicht durch zusätzliche Nährstoffgaben zum Austrieb gedrängt.
Station 01 / 04
Sprühen Sie die fertig verdünnte Mischung auf vorhandene Blattflächen. Die wachsartigen Blüten bleiben ausgespart; kahle ruhende Triebe ersetzen keine Blattfläche.
Gut zu wissenBlatt- und Wurzelgaben gehören zu demselben Düngeplan, nicht zu zwei addierten Vollgaben.
Die Blattoberfläche muss mit der verdünnten Lösung in Kontakt kommen. Benetzung ist der erste Schritt, nicht bereits der Nachweis aufgenommener Nährstoffe. Blatt- und Wurzelgaben gehören zu demselben Düngeplan, nicht zu zwei addierten Vollgaben.
Station 02 / 04
Die Oberfläche der länglichen Plumeriablätter begrenzt den Stoffaustausch. Gelöste Nährstoffe können diese Barriere passieren; Blattzustand und Anwendungsbedingungen beeinflussen die Aufnahme.
Gut zu wissenEine glänzende Oberfläche ist kein Anlass, stärker zu konzentrieren oder häufiger zu sprühen.
Nährstoffe können die schützende Cuticula passieren; Wege über Spaltöffnungen können ebenfalls beteiligt sein. Ihr Beitrag hängt von Art und Bedingungen ab. Eine glänzende Oberfläche ist kein Anlass, stärker zu konzentrieren oder häufiger zu sprühen.
Station 03 / 04
Nährstoffe, die die Oberfläche passiert haben, können von lebenden Blattzellen aufgenommen werden. Diese sind an Stoffwechsel und Aufbau der wachsenden Pflanze beteiligt.
Gut zu wissenBlattfall bei ruhender Plumeria rubra ist nicht automatisch ein Nährstoffmangel.
Nach dem Übertritt durch die Oberfläche können lebende Blattzellen Nährstoffe aufnehmen. Die Menge hängt auch vom Nährstoff und den Umgebungsbedingungen ab. Blattfall bei ruhender Plumeria rubra ist nicht automatisch ein Nährstoffmangel.
Station 04 / 04
Ein Teil der aufgenommenen Nährstoffe wird im Blatt genutzt. Eine Weiterverteilung hängt vom Nährstoff und Pflanzenzustand ab; sie erzwingt weder Verzweigung noch Blüte.
Gut zu wissenLicht, Reife, Art und erhaltene Triebspitzen bleiben für die Blüte entscheidend.
Ob und wie weit Nährstoffe aus dem Blatt in andere Pflanzenteile gelangen, unterscheidet sich zwischen den Nährstoffen. Eine unmittelbare Versorgung der gesamten Pflanze ist daraus nicht abzuleiten. Licht, Reife, Art und erhaltene Triebspitzen bleiben für die Blüte entscheidend.
Bedarf hängt von Entwicklung ab
Ein Steckling muss zunächst Wurzeln bilden. Bei eingewurzelten Jungpflanzen Wurzelzustand, Substrat und Vordüngung prüfen, bevor die regelmäßige Versorgung beginnt. Fehlende Wurzeln lassen sich nicht durch eine zusätzliche Düngergabe ersetzen.
Während des aktiven Wachstums im angegebenen Abstand versorgen. Ein heller, warmer Standort unterstützt die Entwicklung. Nach einem Schnitt können Blüten später erscheinen; schwacher Knospenansatz allein rechtfertigt keine stärkere Konzentration.
Plumeria rubra kann im Winter ihr Laub verlieren; warm gehaltene andere Arten bleiben teilweise belaubt. Die Wasserzufuhr nach tatsächlichem Wachstum und Ballenfeuchte richten und in der Ruhe nicht düngen. Blattabwurf allein ist kein Nachweis eines Nährstoffmangels.
Art, Bewurzelung, Wachstumsphase und vorhandene Nährstoffe gemeinsam betrachten. Die Pflanzenhöhe allein legt weder eine andere Verdünnung noch den individuellen Wasserbedarf fest.
Zur Anwendung & zum Rechner →Ihre Kulturbedingungen zählen
Frangipani wird in unserem Klima geschützt im Kübel kultiviert. Sommerplatz und Winterquartier gehören zur selben Planung. Licht, Wärme und Wasserabzug aufeinander abstimmen; die Pflanze nicht wie eine winterharte Gartenstaude behandeln.
Ein Gefäß mit freiem Ablauf und durchlässigem Substrat wählen. Während belaubten Wachstums nach Ballenfeuchte gießen und überschüssiges Wasser ablaufen lassen. Dicke Triebe speichern Wasser, schützen die Wurzeln aber nicht vor Fäulnis in dauerhaft nassem Substrat.
Nach dem Winter schrittweise an mehr Sonne gewöhnen. Ein warmer, geschützter Platz im Freien kann während geeigneter Witterung passen. Vor Kälte rechtzeitig einräumen und beim Transport die bruchgefährdeten Triebe schützen.
Hell und frostfrei überwintern; die nötige Wärme richtet sich nach Art und Kultur. Blattlose Plumeria rubra während der Ruhe sehr zurückhaltend gießen. Belaubte Pflanzen nach Ballenfeuchte versorgen und regelmäßig auf Spinnmilben, Woll- oder Schildläuse prüfen.
Zu Beginn der Wachstumszeit Wurzelraum und Substrat prüfen und bei Bedarf umtopfen. Gesunde Wurzeln und bruchempfindliche Triebe schonen. Vorgedüngte neue Erde zählt zur Nährstoffversorgung; das Umtopfen ist kein automatischer Anlass für eine zusätzliche Gabe.
Plumeria- und Adenium-Erde oder das Plumeria-Umtopfset sind auf den nächsten Topfwechsel ausgerichtet. Wählen Sie das benötigte Substratvolumen und berücksichtigen Sie seine Vordüngung.
Das passende Substrat für den nächsten Topfwechsel. Die enthaltene Vordüngung bei der weiteren Versorgung berücksichtigen.
Das Plumeria-Umtopfset kombiniert 5 oder 10 Liter Erde mit 250 ml dieses Düngers. Es ist eine Alternative zum getrennten Kauf; vorhandene Vorräte und Vordüngung berücksichtigen.
Pflegeprobleme gezielt einordnen
Blattabwurf, weiche Triebspitzen und Flecken auf den Blättern haben unterschiedliche Ursachen. Prüfen Sie Jahreszeit, Licht, Wärme und Ballenfeuchte. Bei Plumeria rubra kann Blattabwurf zur Ruhephase gehören; weiches, dunkles Gewebe braucht dagegen eine gezielte Kontrolle.
Helle Sprenkel, matte Blätter und feine Gespinste besonders im warmen Innenraum prüfen. Blattunterseiten kontrollieren und die Pflanze bei Befall von anderen trennen.
Blattachseln und Triebe auf watteartige Beläge, feste Schilde oder klebrigen Honigtau untersuchen. Neu gekaufte Pflanzen zunächst besonders aufmerksam beobachten.
Weiche dunkle Triebspitzen, ein nachgebender Stamm oder faulige Wurzeln sind Warnzeichen. Kühle Nässe begünstigt Fäulnis. Ablauf, Temperatur und betroffene Gewebe prüfen; nicht zusätzlich düngen.
Gelbliche Flecken oben und orangefarbene Sporenlager unter dem Blatt können auf Rost hinweisen. Befallene und abgefallene Blätter entfernen, nicht nur stärker düngen; Diagnose bei unklarem Befund absichern.
Bei P. rubra kann Blattfall im Herbst zur Ruhe gehören. Während des Wachstums auch Licht, Temperatur, Wasser und Wurzeln prüfen. Fehlende Blüten können auf Jugendstadium, Sorte oder kürzlichen Schnitt zurückgehen.
Diese Angaben helfen, Standortprobleme, Wurzelschäden oder einen möglichen Befall einzuordnen:
Blattfarbe allein bestimmt weder einen Nährstoffmangel noch die Düngermenge. Bei unklaren Schäden kann eine gezielte Boden- oder Blattuntersuchung helfen. Eine Pflanzenschutzanwendung setzt die passende Ursachenklärung voraus.
Diese vier Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Frangipani-Flüssigdünger mischbar.
Dr. Stähler
€16,95
Insektenschutz: Schädling, Pflanzenart und zugelassenen Einsatzort prüfen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€9,99
Gegen Trauermückenlarven: freigegebene Kultur und Gießanwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€12,95
Milbenmittel: Befall bestimmen und zugelassene Anwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€13,95
Pilzmittel: Krankheitsbild, Pflanzenart und zulässigen Anbauort abgleichen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDie Mischbarkeit gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht für alle Mittel untereinander. Kultur, Schadorganismus, Einsatzort, Dosierung, Wartezeiten und strengere Vorgaben beider Gebrauchsanweisungen beachten. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Für Frangipani der Gattung Plumeria. Art und Sorte beeinflussen Blattfall, Wuchs und Blütenentwicklung; nicht jede Pflanze bleibt im Winter belaubt.
Dosierung: 5 ml auf 2,5 l Wasser.
Konzentrat abmessen und mit der angegebenen Wassermenge mischen. Nicht unverdünnt anwenden.
Rechnerische Reichweite bei normaler Dosierung: 250 ml für 125 Liter, 2 × 250 ml für 250 Liter fertige Nährlösung.
Nicht bei Sonne, unter 5 °C oder über 30 °C anwenden. Das Konzentrat niemals unverdünnt verwenden.
SDB – Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Beim Umgang Schutzkleidung, Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen. Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten. Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor. Düngemittel können auf Oberflächen nicht entfernbare Flecken hinterlassen. Dünger darf nicht in Gewässer oder ins Abwasser gelangen.
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
Trocken und dunkel, über +8 °C bis maximal +38 °C lagern. Für Kinder und Tiere unerreichbar aufbewahren.
Im dicht verschlossenen Originalbehälter und getrennt von Lebensmitteln und Tierfutter aufbewahren.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden. Temperaturbedingte Verfärbungen oder Kristalle können auftreten; die Kristalle lösen sich spätestens beim Verdünnen wieder auf und beeinträchtigen die Produktqualität nicht. Für diesen Dünger gilt: trocken und dunkel bei über 8 °C bis höchstens 38 °C lagern. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen.
Düngerreste und Spülwasser nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen. Die Entsorgungshinweise auf der Verpackung beachten.
Konzentrat genau dosieren und nur verdünnt anwenden. Mehr Dünger gleicht fehlendes Licht, Trockenheit oder geschädigte Wurzeln nicht aus.
Hinweise zum sicheren Ansetzen und Anwenden finden Sie bei den Produktdokumenten. Verwenden Sie die Verdünnung für dieses Frangipani-Konzentrat und berücksichtigen Sie Wurzel- und Blattgaben gemeinsam.