Auf einen Blick
Anzuchterde
Gebrauchsfertiges Aussaatsubstrat für die Pflanzenanzucht in Gefäßen
- Verwendung
- Pflanzenanzucht
In bodenunabhängigen Verfahren.
- Gebinde
- 2 · 6 · 10 Liter
Drei Größen mit derselben Deklaration.
- Mischung
- Torf, Sand & Ton
Mit weiteren deklarierten Ausgangsstoffen.
- Nährstoffprüfung
- Nach etwa 4–6 Wochen
Nur bei Bedarf anschließend nachdüngen.
Angaben auf dem Produktetikett und Anforderungen Ihrer Kultur beachten.
Keine einheitliche Aussaat- oder Pflegevorgabe für alle Pflanzenarten.
Einfache Anwendung
Eine feine Grundlage für Aussaat und junge Wurzeln: Diese torfhaltige Anzuchterde enthält Sand und Rohton sowie eine deklarierte Nährstoffausstattung. Saatgut, Feuchte und Temperatur stimmen Sie auf Ihre Kultur ab. Wählen Sie 2, 6 oder 10 Liter nach dem Platz in Ihren Anzuchtgefäßen.
- Kultur abstimmen
Saattiefe, Licht und Temperatur nach Pflanzenart wählen.
- Gefäße vorbereiten
Saubere Schalen oder Töpfe mit freiem Wasserabzug befüllen.
- Feuchte verfolgen
Schonend angießen und gleichmäßig passend zur Kultur feucht halten.
Nach etwa 4–6 Wochen die Nährstoffe überprüfen und gegebenenfalls mit einer Nachdüngung beginnen. Dieser Etiketthinweis ist ein Prüfzeitpunkt, keine automatische Düngepflicht. Pflanzenart, Wachstum und die bereits vorhandene Versorgung bleiben entscheidend.
Zur vollständigen AnleitungProduktinformationen
Anwendung & PikierenAussaat und passende Jungpflanzen in Gefäßen.
Gebrauchsfertiges Kultursubstrat für die Anzucht von Pflanzen. Laut Etikett nur in bodenunabhängigen Verfahren anwenden, beispielsweise in geeigneten Aussaatschalen, Modulen und Töpfen. Das Substrat wird nicht als allgemeiner Bodenverbesserer für das Freiland beschrieben.
Nach etwa 4–6 Wochen die Nährstoffe überprüfen und gegebenenfalls mit einer Nachdüngung beginnen. Dieser Etiketthinweis ist ein Prüfzeitpunkt, keine automatische Düngepflicht. Pflanzenart, Wachstum und die bereits vorhandene Versorgung bleiben entscheidend.
EigenschaftenProduktmerkmale und Hinweise
Die Mischung enthält Hochmoortorf H2–H8, Rohton, Sand aus natürlicher Herkunft, kohlensauren Kalk und NPK(Mg)-Dünger mit Spurennährstoffen.
Sie ist torfhaltig und enthält bereits Nährstoffe. Die Eignung richtet sich nach der Kultur; besondere Ansprüche einzelner Saaten oder Stecklinge sind gesondert zu beachten.
Deklarierte SubstratwerteZusammensetzung, pH, Salz und Nährstoffe laut Etikett.
Die deklarierten Nährstoffe gelten bei Inverkehrbringen durch den Hersteller und können sich natürlich oder durch Lagerung verändern. Bei Lagerung vor der Verwendung gegebenenfalls prüfen.
- 90 % organisches Bodenmaterial: Hochmoortorf, Zersetzungsgrad H2–H8.
- Organische Substanz: 30 %.
- pH-Wert: 5,8. Das Etikett nennt dafür keine Messmethode.
- Salzgehalt (KCl): 0,8 g/l.
- Stickstoff (N): 80 mg/l (CaCl₂).
- Phosphat (P₂O₅): 80 mg/l (CAL).
- Kaliumoxid (K₂O): 110 mg/l (CAL).
- Magnesium (Mg): 80 mg/l (CaCl₂).
2 Liter – Originaletikett Wird in einem neuen Fenster geöffnet.
6 Liter – Originaletikett Wird in einem neuen Fenster geöffnet.
10 Liter – Originaletikett Wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Passend dazu
Ausgewählte Ergänzungen für Ihre Pflanzenpflege.
-
Anzuchtset Pro 60 mit Bewässerung, G24
€13,95 Produkt ansehenAnzuchtgefäß mit Bewässerungssystem; Füllhöhe und Wasserstand nach der Geräteanleitung führen und die Feuchte an die Kultur anpassen.

GREEN24 · Erde & Pflanzenwissen
Anzuchterde
Ein guter Anfang im kleinen Gefäß

Klein anfangen. Wachstum begleiten.
Eine Anzuchtplatte schafft für jede junge Pflanze einen eigenen kleinen Wurzelraum. Licht, Temperatur und Feuchtigkeit richten sich nach der ausgesäten Art. Beobachten Sie die Pflanzen regelmäßig, statt alle Kulturen nach demselben Zeitplan zu behandeln.
Details & Hintergründe
Eine feine Grundlage für Aussaat und junge Wurzeln: Diese torfhaltige Anzuchterde enthält Sand und Rohton sowie eine deklarierte Nährstoffausstattung. Saatgut, Feuchte und Temperatur stimmen Sie auf Ihre Kultur ab. Wählen Sie 2, 6 oder 10 Liter nach dem Platz in Ihren Anzuchtgefäßen.
Frisches Substrat, saubere Gefäße und die passende Saatgutbehandlung gehören zusammen. Die Erde allein legt weder Keimtemperatur noch Lichtbedarf fest.
Den feinen Wurzelraum im Blick behalten

Deklarierte Mischung, passend portioniert
Auch das 2-Liter-Gebinde trägt dieselbe Zusammensetzung. Torf, Sand und Ton werden mit den weiteren deklarierten Bestandteilen verbunden. Die vollständigen Werte stehen einmal gesammelt in den Produktinformationen.
Details & Hintergründe
Kleine Anzuchtgefäße reagieren schnell auf Wärme, Luftbewegung und Wasser. Füllen Sie die Erde locker ein und prüfen Sie die tatsächliche Feuchte. Ein helles Fenster gleicht einen dauerhaft nassen Wurzelraum nicht aus.
Umtopfen: der vollständige Ablauf

Wenn aus Sämlingen Jungpflanzen werden
Jungpflanzen in einzelnen Töpfen neben der eigenen Anzuchterde. Das Foto zeigt eine Kultursituation; die acht Zeichnungen erklären separat den schonenden Topfwechsel.
Die acht gemeinsamen Zeichnungen zeigen den Topfwechsel einer bewurzelten Jungpflanze. Für die Aussaat beachten Sie zusätzlich die artspezifischen Hinweise; Samen werden in dieser Bildfolge nicht gezeigt.
-
Den nächsten Wachstumsschritt wählen
Die Bildfolge zeigt das Umsetzen einer bereits bewurzelten Jungpflanze. Pikieren Sie, wenn die Pflanze kräftig genug ist und mehr Platz braucht; Keimblätter allein bestimmen keinen gemeinsamen Termin für alle Arten.
Für die Aussaat gelten zusätzlich die arttypische Saattiefe, Licht- oder Dunkelkeimung und Keimtemperatur. Diese Angaben finden Sie auf der Saatgutpackung und im Anzucht-Ratgeber.
-
Saubere Gefäße vorbereiten
Wählen Sie saubere Module oder kleine Töpfe mit freien Abzugslöchern. Der neue Wurzelraum soll zur Jungpflanze passen; sehr große Gefäße bleiben nach dem Gießen häufig lange nass.
Nur benötigte Erde aus dem Beutel entnehmen und große Klumpen vorsichtig lösen. Die benötigte Menge richtet sich nach dem Gefäß und dem vorhandenen Wurzelballen.
-
Den Wasserabzug freihalten
Die gemeinsame Zeichnung zeigt einen Gefäßaufbau mit Drainagematerial. Bei kleinen Anzuchttöpfen ist keine dicke Zusatzschicht vorgeschrieben. Entscheidend sind offene Abzugslöcher und ein durchlässiger Aufbau.
Kein Wasser dauerhaft im Untersetzer stehen lassen. Falls wasserdurchlässiges Material ein Loch abdeckt, darf es den Ablauf nicht verschließen.
-
Jungpflanze behutsam lösen
Bei einem bereits durchwurzelten Modul den kleinen Ballen vorsichtig herauslösen. Einzelne Sämlinge beim Pikieren möglichst an einem Blatt halten und die Wurzeln mit einem geeigneten Werkzeug unterstützen.
Den empfindlichen Stängel nicht quetschen und die Wurzeln nicht trocken liegen lassen. Stark kranke oder faulende Sämlinge gesondert beurteilen, statt sie zwischen gesunde Pflanzen zu setzen.
-
Passende Pflanztiefe einstellen
Eine Vertiefung vorbereiten und die Wurzeln ohne starkes Umbiegen einsetzen. Bei einem geschlossenen Ballen zunächst die bisherige Oberfläche erhalten.
Tieferes Setzen ist artspezifisch möglich, aber keine Regel für jeden Sämling. Herz, empfindliche Stängelbasis oder Blattrosette nicht mit Erde zuschütten.
-
Wurzelraum vorsichtig schließen
Die Erde behutsam an die Wurzeln führen und größere Hohlräume leicht schließen. Nicht hart zusammenpressen; die feinen Wurzeln brauchen einen gleichmäßig durchwurzelbaren Raum.
Am oberen Rand etwas Platz zum Gießen lassen. Aussaaten oder kleine Jungpflanzen beschriften, damit Art und Datum bei der späteren Pflege zugeordnet bleiben.
-
Schonend angießen
Mit sauberem, zur Kultur passendem Wasser vorsichtig angießen. Den feinen Strahl oder die Gießbrause so führen, dass Sämlinge nicht umfallen und Wurzeln nicht freigespült werden.
Wasser ablaufen lassen und die Feuchte anschließend beobachten. Eine dauerhaft nasse Oberfläche ist kein Ziel; die richtige Feuchte hängt von Art, Temperatur und Entwicklungsphase ab.
-
Licht, Feuchte und Nährstoffe verfolgen
Nach dem Umsetzen vor belastender direkter Sonne schützen, soweit die Art dies braucht, und dann wieder ausreichend Licht geben. Neue Triebe, Blattfestigkeit und Wurzelentwicklung beobachten.
Nach etwa 4–6 Wochen laut Etikett die Nährstoffe prüfen und nur bei Bedarf ergänzen. Die Jungpflanze langsam an einen späteren Außenstandort gewöhnen; Frostempfindlichkeit artspezifisch berücksichtigen.
Nach dem Umsetzen weiterpflegen
Licht und Feuchte abstimmen
Keimtemperatur und Lichtbedarf richten sich nach Art und Saatgutanleitung. Sobald sich die Keimlinge entwickeln, ausreichend Licht bieten und lange, weiche Triebe als Hinweis auf ungeeignete Bedingungen ernst nehmen. Eine warme Fensterbank ist nicht automatisch hell genug.
Nährstoffbedarf verfolgen
Nach etwa 4–6 Wochen die Nährstoffe überprüfen und gegebenenfalls mit einer Nachdüngung beginnen. Dieser Etiketthinweis ist ein Prüfzeitpunkt, keine automatische Düngepflicht. Pflanzenart, Wachstum und die bereits vorhandene Versorgung bleiben entscheidend.
Schrittweise ins Freie
Den Wechsel ins Freie schrittweise an Sonne, Wind und Temperatur anpassen. Frostempfindlichkeit ist artspezifisch. Eine Winterruhe oder eine gemeinsame Mindesttemperatur lässt sich aus dem Begriff Anzucht nicht ableiten.
Kleine Veränderungen früh bemerken
Feuchte, Temperatur, Lüftung und Licht prüfen und geschädigte Pflanzen gesondert beurteilen. Verschiedene Krankheitserreger können beteiligt sein. Mehr Dünger ist dafür keine allgemeine Lösung; saubere Anzuchtgefäße und ein geeigneter Wasserhaushalt helfen, ungünstige Bedingungen zu vermeiden.
Ihre Fragen zur Anzuchterde
Was unterscheidet die Gebinde?
Die Größen 2, 6 und 10 Liter tragen jeweils dieselbe geprüfte Substratdeklaration. Die Menge richtet sich nach den Gefäßen und der Zahl der Aussaaten oder Jungpflanzen. Versandgewicht und Preis werden für jedes Gebinde separat geführt.
Ist diese Anzuchterde torffrei oder steril?
Sie ist nicht torffrei: Das Etikett nennt Hochmoortorf H2–H8. Eine allgemeine Garantie der Sterilität wird hier nicht abgegeben. Verwenden Sie saubere Gefäße und geeignetes Wasser und lagern Sie angebrochene Beutel geschützt.
Muss ich bei der Aussaat schon düngen?
Diese Mischung enthält bereits deklarierte Nährstoffe. Eine zusätzliche Gabe ist nicht automatisch nötig. Das Etikett nennt nach etwa 4–6 Wochen eine Nährstoffprüfung und gegebenenfalls den Beginn der Nachdüngung. Die konkrete Kultur bleibt entscheidend.
Kann ich damit direkt ins Beet säen?
Der Hersteller beschränkt die Anwendung auf bodenunabhängige Verfahren. Die hier beschriebene Nutzung betrifft deshalb Schalen, Module und Töpfe. Für eine Aussaat direkt im Gartenboden dessen Zustand und die Anforderungen der Kultur gesondert beurteilen.
Eignet sie sich auch zum Pikieren?
Die deklarierte Verwendung umfasst die Anzucht von Pflanzen. Für passende Jungpflanzen kann die Erde im neuen Modul oder Topf eingesetzt werden. Den Zeitpunkt, die Pflanztiefe und die anschließende Versorgung nach Pflanzenart wählen; Spezialkulturen brauchen gegebenenfalls ein anderes Substrat.
Was tun, wenn Sämlinge umfallen oder schimmeln?
Feuchte, Temperatur, Lüftung und Licht prüfen und geschädigte Pflanzen gesondert beurteilen. Verschiedene Krankheitserreger können beteiligt sein. Mehr Dünger ist dafür keine allgemeine Lösung; saubere Anzuchtgefäße und ein geeigneter Wasserhaushalt helfen, ungünstige Bedingungen zu vermeiden.
Aussaat und weitere Pflege planen
Anzucht verbindet viele Pflanzenarten, aber keinen gemeinsamen Blüh- oder Pflegekalender. Im Ratgeber finden Sie den übergreifenden Ablauf; konkrete Kulturansprüche kommen von der jeweiligen Pflanzenart.
Sicherheit und Lagerung
Sicherheitshinweise
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
GPSR-Sicherheitsinformationen zum Produkt
Für dieses Produkt steht derzeit kein Sicherheits-PDF zum Download bereit. Bitte beachten Sie die folgenden Produkthinweise und das Etikett.
Lagerung
Geschützt aufbewahren und angebrochene Beutel verschließen.
Witterungsgeschützt aufbewahren und vor Austrocknung, Vernässung und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Angebrochene Beutel dicht verschließen.
- Staub nicht einatmen. Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Nach der Arbeit die Hände reinigen.
- Von Lebensmitteln, Getränken, Kindern und Tieren fernhalten. Substrat und Anzuchtzubehör sauber lagern.
Hersteller / Inverkehrbringer
GREEN24 GmbH
Am Neggenborn 125
44892 Bochum, Deutschland
info@green24.de
www.green24.de