Wasserlöslich & verfügbar
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
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Einfach anfangen · bei Bedarf tiefer verstehen
Weinreben der Gattung Vitis sind sommergrüne, verholzende Kletterpflanzen. Ihr dauerhaftes Gerüst trägt jedes Jahr neue Triebe, Blätter und Ranken. Hier finden Sie die Anwendung dieses Düngers sowie Pflanzenwissen zu Erziehungsform, Blüte und Traubenentwicklung.
Für Weinreben der Gattung Vitis in Boden oder Kübel. Sorte, Unterlage und Erziehungsform bestimmen die weitere Kulturführung.
Regelzeit April–August. Während der Vegetationszeit alle ein bis zwei Wochen anwenden.
Nach dem Pflanzen oder Umtopfen zählt die Vordüngung der Erde mit. Bei trockenen oder geschädigten Wurzeln zuerst die Kulturbedingungen in Ordnung bringen.
Alles zur Anwendung an einer Stelle
Geben Sie die tatsächlich benötigte Wassermenge ein. Optional dienen Höhe und seitliche Breite einer einzelnen belaubten Rebe als grobe Orientierung zum Wurzelgießen. Die Verdünnung bleibt unabhängig von der Erziehungsform gleich.
1 Verschlusskappe = 5 ml. Kleinere Teilmengen mit einer geeigneten Messhilfe abmessen.
Bitte eine Wassermenge von 0,1 bis 1.000 Litern eingeben.
Grobe Orientierung zum Wurzelgießen einer einzelnen belaubten Rebe, nicht zum Sprühen. Höhe ab Boden und seitliche Breite messen, nicht Rankenlänge, Einzelblatt oder eine ganze Spalierreihe. Bei nicht klar abgrenzbaren Reben die tatsächliche Wassermenge direkt eingeben; Boden, Ballenfeuchte und Wetter zusätzlich prüfen.
Allgemeine GREEN24-Orientierung: Höhe (m) × Breite (m) × 3–4 Liter. Zentimeter werden in Meter umgerechnet. Die Konzentratmenge folgt der normalen Verdünnung dieses Düngers. Der Richtwert misst keinen individuellen Wasserbedarf.
Saubere Gießkanne oder Sprüher; möglichst kalkfreies Wasser oder Regenwasser mit 15–25 °C.
Die benötigte Wassermenge im Rechner wählen. Die normale Verdünnung gilt auch bei Nutzung der Größenorientierung.
Gefäß zunächst mit einem Teil der gewählten Wassermenge füllen.
Flasche schütteln. 1 Kappe = 5 ml; kleinere Teilmengen mit einer Messhilfe abmessen.
Berechnete Menge Konzentrat ins Wasser geben.
Zur gewählten Wassermenge auffüllen, gründlich mischen. Gießen oder Sprühen: siehe unten.
Wann düngen? Während der Vegetationszeit alle ein bis zwei Wochen anwenden. Regelanwendungszeit: April–August. Bereits vorhandene Nährstoffe und die Vordüngung frischer Erde berücksichtigen.
Die Mischung im zuvor angefeuchteten Wurzelbereich verteilen. Bei Kübelreben den Ballen und freien Wasserabzug beachten. Bei ausgepflanzten Reben Bodenfeuchte und tatsächlich erschlossenen Wurzelraum mitberücksichtigen.
Blattober- und Unterseiten morgens, abends oder bei bedecktem Himmel fein benetzen; offene Blüten aussparen. Die Blattgabe gehört zum gleichen Düngeplan wie die Wurzelversorgung, nicht automatisch zusätzlich dazu.
Nettomasse: 293 g bei 250 ml; 1172 g bei 1 Liter.
Die Verdünnung ist bei beiden Gebindegrößen gleich.
| Gebinde | Preis |
|---|---|
| 250 ml | €9,85 EUR |
| 500 ml – Doppelpack (2 × 250 ml) | €18,95 EUR |
| 1 Liter | €29,95 EUR |
Deklarierte Nährstoffanteile in Prozent. Produkt-pH: 6,8.
Vorgedüngte Erde und Dünger im vorhandenen Ballen zählen zur Versorgung. Die vier unten genannten Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Flüssigdünger mischbar. Bei einer gemeinsamen Anwendung gelten die konkreten Vorgaben beider Produkte; abweichende oder strengere Anweisungen haben Vorrang. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Unser Weinreben-Dünger ist jeweils mit Schädlings-Frei Organic, Trauermückenfrei Organic, KIRON Milben-Ex oder Rosen Pilz-Frei BOCCACIO mischbar. Dies gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht als Freigabe für jede Rebenanwendung. Kultur, Einsatzort und Wartezeiten beider Gebrauchsanweisungen beachten.
Mischbarkeitstabelle anfragen →Mehr als NPK · die Formulierung verstehen
Die wasserlöslichen Nährstoffe werden mit Wasser verdünnt. Bei Weinreben ist die Versorgung über den Wurzelbereich und über vorhandene Rebblätter vorgesehen.
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
Kupfer, Eisen, Mangan und Zink sind als EDTA-Chelate deklariert. Diese Bindung hilft, die betreffenden Spurennährstoffe in der Lösung verfügbar zu halten.
Das Puffersystem unterstützt die pH-Regulierung der fertigen Gieß- oder Spritzlösung. Das Ausgangswasser beeinflusst den tatsächlichen Wert mit.
Gute Benetzung und Anhaftung unterstützen die Verteilung der Spritzlösung auf den Blättern. So stehen die gelösten Nährstoffe an der Blattoberfläche zur Aufnahme bereit.
Die Formulierung hilft, störende Härteeinflüsse und Ablagerungen auf den Blättern zu vermindern. Möglichst kalkarmes Wasser oder Regenwasser bietet eine gute Ausgangsbasis.
Die pflanzenverträgliche Formulierung wird in der vorgesehenen Verdünnung verwendet. Bei Weinreben gehören ein durchlässiger Wurzelraum, Licht und die vorhandene Nährstoffversorgung zur Anwendungsplanung.
Nährstoffe unterstützen Blattaufbau und Stoffwechsel. Blattfinish bezeichnet das gepflegte Blattbild, keinen Glanzfilm. Rebblätter bilden mit Licht Zucker; wie sich Trauben entwickeln, hängt außerdem von Sorte, Witterung und Kulturführung ab.
Chelatierung kann störende Härteeinflüsse vermindern; Calcium und Magnesium werden nicht aus dem Wasser entfernt. Der Produkt-pH von 6,8 beschreibt das Konzentrat, nicht den Boden. Das Ausgangswasser beeinflusst den pH der fertigen Mischung; ein fester Zielwert wird nicht zugesagt.
Saubere, geeignete Gieß- oder Sprühgeräte verwenden. Gemessene Wassermenge und berechnete Konzentratmenge sorgfältig einhalten.
Die Weinrebe im Jahreslauf
An den diesjährigen Trieben sitzen Blätter, Ranken und Blütenstände. Aus den kleinen Blüten können sich Trauben entwickeln. Sorte, Erziehungsform und Standort prägen die sichtbare Gestalt der Rebe.

Das mehrjährige Gerüst bleibt bestehen, während neue Triebe und Blätter wachsen. Die Blätter bilden Zucker für die Pflanze; Wurzeln und Leitgewebe verbinden die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen.
Die wechselständig angeordneten Blätter sind meist handförmig gelappt und am Rand gezähnt. Ihre Blattflächen nutzen Licht zur Photosynthese. Größe, Lappung und Herbstfärbung unterscheiden sich nach Art und Sorte.
Die kleinen grünlichen Blüten stehen in verzweigten Blütenständen, den Gescheinen. Viele kultivierte Rebsorten sind selbstfruchtbar; das gilt nicht uneingeschränkt für alle Arten und Sorten. Kühle, nasse Witterung während der Blüte kann den Fruchtansatz beeinträchtigen.
Beerenfarbe, Größe, Schale und Kerne sind sortenabhängig. Licht und Wärme beeinflussen die Reife mit. Tafeltrauben passend zur Sorte reif ernten: Nach dem Pflücken werden die Beeren nicht süßer.

Betrachten Sie die Verteilung von Blättern, jungen Trieben und Trauben. Ein geordnetes Gerüst macht die Fruchtzone zugänglich. Blätter dort nicht plötzlich vollständig entfernen: zuvor beschattete Beeren können Sonnenbrand bekommen.
Wurzeln, Rebholz und Blattflächen
Feine Wurzeln nehmen Wasser und gelöste Nährstoffe aus dem Boden oder Substrat auf. Die Rebblätter bilden mit Licht Zucker für Wachstum und Traubenentwicklung. Mehrjähriges Holz und diesjährige Triebe verbinden Wurzelraum, Blätter und Fruchtstände über ihre Leitgewebe. Stickstoff wird für Proteine und Chlorophyll benötigt, Phosphor ist an der Energieübertragung und Kalium am Wasserhaushalt beteiligt. Sorte, Licht, Wärme und die Verteilung der Triebe prägen zusätzlich die Entwicklung der Rebe.
Feine Wurzeln erschließen Wasser und gelöste Nährstoffe. Bei veredelten Reben bildet die Unterlage das Wurzelsystem und beeinflusst die Eignung für den Boden mit. Ein durchlässiger Wurzelraum und die passende Feuchtigkeit sind im Boden wie im Kübel wichtig.
Die Blätter versorgen wachsende Triebe und Trauben mit selbst gebildeten Zuckern. Blattform und Herbstfärbung unterscheiden sich nach Sorte. Eine luftige, geordnete Laubwand ermöglicht Lichtverteilung und erleichtert die Kontrolle beider Blattseiten.
Trauben entstehen an diesjährigen grünen Trieben, überwiegend aus Knospen des vorjährigen Holzes. Das dauerhafte Gerüst wird davon unterschieden. Guyot- und Kordonerziehung nutzen unterschiedliche Schnittweisen; Schnittlänge und Knospenzahl werden nach Sorte, Wuchs und Erziehungsform gewählt.
Aus den kleinen Blüten können Fruchtstände mit vielen Beeren entstehen. Tafel- und Keltersorten unterscheiden sich unter anderem in Größe, Schale und Kernen. Reifezeit und Ausfärbung richten sich nach Sorte und Kulturbedingungen.
Düngen verstehen
Die Weinrebe verbindet mehrjähriges Holz mit jährlich neu entstehenden Trieben. Ihre Blätter bilden mit Licht Zucker für Wachstum und Traubenentwicklung. Aufnehmende Wurzelbereiche erschließen Wasser und gelöste Nährstoffe im Boden oder Kübel. Die Leitgewebe führen durch Rebholz und junge Triebe zu den oberirdischen Pflanzenteilen. Dieser Dünger kann auch auf vorhandene Rebblätter aufgebracht werden; beide Anwendungswege gehören zum selben Düngeplan. Die Stationen zeigen Aufnahme und Transport als Funktionsschema.
Wählen Sie einen Punkt im Bild oder eine Station aus.
Station 01 / 04
Im vorbefeuchteten Boden trifft die verdünnte Mischung auf feine Wurzelbereiche. Gelöste Nährstoffe stehen an der Kontaktfläche zur Aufnahme bereit.
Gut zu wissenKonzentrat immer verdünnen und die angegebene Dosis einhalten.
Mit dem Gießwasser gelangen gelöste Nährstoffe in das Substrat rund um die Wurzeln. Der Kontakt mit den aufnahmefähigen Wurzelbereichen ist der erste Schritt.
Station 02 / 04
Feine Wurzelhaare vergrößern den Kontakt mit dem Boden. Transportproteine in Zellmembranen helfen bei der Aufnahme gelöster Nährstoffe.
Gut zu wissenWurzeln nehmen Nährstoffe auf; sie saugen nicht einfach den gesamten Dünger mit dem Wasser ein.
Wurzelhaare vergrößern die Kontaktfläche. Transportproteine in Zellmembranen ermöglichen die Aufnahme von Mineralionen; Wasserbewegung und Nährstoffaufnahme sind unterschiedliche Vorgänge.
Station 03 / 04
Wurzelzellen steuern einzelne Aufnahmeschritte. Die Pflanze wird nicht einfach mit dem gesamten Inhalt der Gießlösung durchgespült.
Gut zu wissenMehr Dünger bedeutet nicht automatisch eine bessere Versorgung.
Zwischen Wurzeloberfläche und Weitertransport liegen kontrollierte Schritte im Wurzelgewebe. Transport über Zellmembranen ermöglicht die Nährstoffaufnahme; Wasserbewegung und Nährstoffaufnahme sind unterschiedliche Vorgänge.
Station 04 / 04
Im Xylem können Wasser und aufgenommene Nährstoffe zu oberirdischen Pflanzenteilen gelangen. Gesunde Wurzeln und aktive Blätter gehören zu diesem Zusammenhang.
Gut zu wissenGesunde Wurzeln und passende Wachstumsbedingungen sind für die Versorgung wichtig.
Nach dem Eintritt in das Leitgewebe können Nährstoffe mit dem Wasserstrom im Xylem zu oberirdischen Pflanzenteilen gelangen. Aufnahme und Versorgung hängen auch von Wurzelgesundheit und Wachstumsbedingungen ab.
Station 01 / 04
Die verdünnte Mischung fein auf Blattober- und Unterseiten verteilen. Morgens, abends oder bei bedecktem Himmel anwenden und offene Blüten aussparen.
Gut zu wissenDieser Weinreben-Dünger ist auch zur Blattanwendung geeignet. Nur verdünnt verwenden und die Gabe in den gemeinsamen Düngeplan einrechnen.
Bei der Blattdüngung trifft die verdünnte Nährlösung auf die Blattoberfläche. Wie gut sie die Oberfläche benetzt, hängt unter anderem von der Blattbeschaffenheit und der Lösung ab.
Station 02 / 04
Gelöste Nährstoffe können die schützende Oberflächenschicht durchqueren; auch Wege über kleine Blattöffnungen können beteiligt sein. Bedingungen und Blattbeschaffenheit beeinflussen die Aufnahme.
Gut zu wissenNicht jedes Blatt nimmt eine Nährlösung gleich gut auf.
Gelöste Nährstoffe können die schützende Cuticula passieren; auch Wege über Spaltöffnungen können beteiligt sein. Der Beitrag der einzelnen Wege unterscheidet sich je nach Pflanzenart und Bedingungen.
Station 03 / 04
Nach dem Übertritt durch die Oberfläche können lebende Blattzellen die Nährstoffe aufnehmen und für ihren Stoffwechsel nutzen. Ein sichtbarer Tropfen allein belegt diesen Schritt noch nicht.
Gut zu wissenEin Tropfen auf dem Blatt ist noch kein aufgenommener Nährstoff.
Nach dem Übertritt durch die Oberfläche können Nährstoffe von lebenden Blattzellen aufgenommen werden. Die Menge hängt unter anderem vom Nährstoff, der Formulierung und den Umgebungsbedingungen ab.
Station 04 / 04
Nährstoffe können im Blatt genutzt oder je nach Nährstoff weiterverteilt werden. Eine sofortige gleichmäßige Versorgung sämtlicher Früchte folgt daraus nicht.
Gut zu wissenBlattdüngung bedeutet nicht, dass jeder Nährstoff sofort die ganze Pflanze erreicht.
Aufgenommene Nährstoffe können im Blatt genutzt werden. Ob und wie weit sie in andere Pflanzenteile gelangen, hängt vom jeweiligen Nährstoff und vom Zustand der Pflanze ab.
Bedarf hängt von Entwicklung ab
Nach dem Pflanzen stehen Wurzelkontakt und der Aufbau eines passenden Gerüsts im Vordergrund. Neue Triebe locker leiten und vorhandene Nährstoffe der Erde berücksichtigen. Für diesen Dünger ist keine gesonderte Jungpflanzen-Dosierstufe vorgesehen.
Im Frühjahr treiben Knospen aus; später entwickeln sich Blattflächen, Gescheine und gegebenenfalls Trauben. Junge Austriebe sind gegenüber Spätfrost empfindlicher als verholztes Gerüst. Sommertriebe geordnet leiten und die Fruchtzone zugänglich halten.
Weinreben werfen ihr Laub ab und gehen in die Ruhephase. Dann nicht nach dem sommerlichen Düngeplan weiter versorgen. Kübelwurzeln vor strenger Kälte schützen und nicht vollständig austrocknen lassen; den Schnitt auf die Erziehungsform abstimmen.
Wachstum, Wurzeln, Witterung und vorhandene Nährstoffe gemeinsam betrachten. Die Pflanzengröße ändert nicht die Verdünnung und misst keinen individuellen Wasserbedarf.
Zur Anwendung & zum Rechner →Ihre Kulturbedingungen zählen
Ein sonniger, warmer Standort und ein tragfähiges Gerüst bilden die Grundlage. Boden, Kübel und unterschiedliche Erziehungsformen verändern den verfügbaren Wurzelraum und die Verteilung von Licht und Trieben. Sorte und Unterlage werden passend zu Standort und Klima gewählt.
Ein ausreichend großes Gefäß mit freiem Wasserabzug verwenden. Ballenfeuchte regelmäßig prüfen und Vordüngung mitrechnen. Auch im Kübel braucht die Rebe eine stabile Kletterhilfe; bei veredelten Pflanzen bleibt die Veredelungsstelle oberhalb der Erde.
Auf durchlässigen Boden, Wärme und eine passende Unterlage achten. Junge Reben bei Trockenheit bedarfsgerecht wässern. Unter Dachvorsprüngen kann Regen den Wurzelbereich verfehlen; die Bodenfeuchte dort direkt prüfen.
Dauerhaftes Gerüst und jährliche Fruchttriebe unterscheiden. Junge Triebe locker befestigen und Laub sowie Trauben erreichbar halten. Die Schnittweise richtet sich nach Sorte und Erziehung, nicht nach einer pauschalen Regel für alle Weinreben.
Das Gerüst muss die ausladende Rebe tragen. Triebe so verteilen, dass Pflege und Fruchtkontrolle möglich bleiben. Für den Größenrechner nur eine klar abgrenzbare einzelne Pflanze verwenden; eine ganze bewachsene Pergola ist keine einzelne Pflanzenbreite.
Weinreben-Erde und das passende Umtopfset ergänzen die Kultur im Gefäß. Die vorhandene Vordüngung gehört zur Gesamtversorgung und wird beim Beginn der Nachdüngung berücksichtigt.
Vorgedüngte Weinreben-Erde für die Kultur im Gefäß. Mit der Nachdüngung nach etwa vier bis sechs Wochen beginnen und die vorhandene Versorgung berücksichtigen.
Das Umtopfset enthält Weinreben-Erde und Dünger. Den enthaltenen Dünger in den gemeinsamen Versorgungsplan einrechnen.
Pflegeprobleme gezielt einordnen
Helle Blätter, Beläge, welke Triebe und geschädigte Trauben haben unterschiedliche Ursachen. Betrachten Sie beide Blattseiten, Wurzelraum, Witterung und den Verlauf der Blüte. Eine höhere Düngerkonzentration ersetzt diese Einordnung nicht.
Weißliche Beläge oder auffällige Blattflecken an Ober- und Unterseiten dokumentieren. Beide Erkrankungen unterscheiden sich; Sortenwahl, Luftführung und eine sichere Diagnose gehören vor jede Behandlung.
Dichte, verletzte oder lange feuchte Trauben kontrollieren. Auffällige Beeren und vertrocknete Fruchtreste entfernen, ohne gesunde Trauben unnötig zu verletzen.
Blattgallen, Gespinste oder Fraßspuren sind Hinweise für eine genauere Bestimmung. Bei Verdacht auf Reblaus fachliche Beratung einholen; die Wahl einer geeigneten Unterlage gehört bereits zum Rebenkauf.
Junge Triebe können nach Spätfrost welken, plötzlich freigestellte Beeren Sonnenbrand zeigen. Gelbe Blätter zusätzlich auf Wasserhaushalt und Wurzeln prüfen; nicht jede Verfärbung erfordert mehr Dünger.
Diese Angaben helfen, Blattentwicklung, Triebwachstum und Veränderungen an Trauben gezielt einzuordnen:
Blattveränderungen allein belegen keinen bestimmten Nährstoffmangel. Nur Früchte essbarer Rebsorten verwenden und die Pflanze sicher bestimmen; Vitis ist nicht mit anderen Kletterpflanzen gleichzusetzen. Weintrauben und Rosinen für Hunde unzugänglich halten.
Diese vier Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Weinreben-Flüssigdünger mischbar.
Dr. Stähler
€16,95
Insektenschutz: Schädling, Pflanzenart und zugelassenen Einsatzort prüfen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€9,99
Gegen Trauermückenlarven: freigegebene Kultur und Gießanwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€12,95
Milbenmittel: Befall bestimmen und zugelassene Anwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€13,95
Pilzmittel: Krankheitsbild, Pflanzenart und zulässigen Anbauort abgleichen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDie Mischbarkeit gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht für alle Mittel untereinander. Kultur, Schadorganismus, Einsatzort, Dosierung, Wartezeiten und strengere Vorgaben beider Gebrauchsanweisungen beachten. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Für Weinreben der Gattung Vitis in Boden oder Kübel. Sorte, Unterlage und Erziehungsform bestimmen die weitere Kulturführung.
Dosierung: 10 ml auf 2,5 l Wasser.
Konzentrat abmessen und mit der angegebenen Wassermenge mischen. Nicht unverdünnt anwenden.
Rechnerische Reichweite bei Standarddosierung; der Bedarf je Anwendung hängt von Pflanze und Kultur ab.
Nicht bei Sonne, unter 5 °C oder über 30 °C anwenden. Das Konzentrat niemals unverdünnt verwenden.
SDB – Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Beim Umgang Schutzkleidung, Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen. Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten. Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor. Düngemittel können auf Oberflächen nicht entfernbare Flecken hinterlassen. Dünger darf nicht in Gewässer oder ins Abwasser gelangen.
Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
Trocken und dunkel, über +8 °C bis maximal +38 °C lagern. Für Kinder und Tiere unerreichbar aufbewahren.
Im dicht verschlossenen Originalbehälter und getrennt von Lebensmitteln und Tierfutter aufbewahren.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden. Temperaturbedingte Verfärbungen oder Kristalle können auftreten; die Kristalle lösen sich spätestens beim Verdünnen wieder auf und beeinträchtigen die Produktqualität nicht. Für diesen Dünger gilt: trocken und dunkel bei über 8 °C bis höchstens 38 °C lagern. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen.
Düngerreste und Spülwasser nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen. Die Entsorgungshinweise auf der Verpackung beachten.
Konzentrat genau dosieren und nur verdünnt anwenden. Mehr Dünger gleicht fehlendes Licht, Trockenheit oder geschädigte Wurzeln nicht aus.
Das Originalmerkblatt erläutert das sichere Ansetzen und Anwenden. Für diesen Weinreben-Dünger gilt die eigene Verdünnung im Rechner; Blatt- und Wurzelgaben gemeinsam planen.