Wasserlöslich & verfügbar
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
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Einfach anfangen · bei Bedarf tiefer verstehen
Ein Steingarten verbindet Pflanzen durch Standort und Gestaltung, nicht durch eine botanische Familie. Polsterstauden, Rosetten, Zwiebelpflanzen und kleine Gehölze können dazugehören. Prüfen Sie zuerst die konkrete Art, den Wurzelraum und die vorhandenen Nährstoffe.
Für Steingartenpflanzen und Alpinum. Nicht jede niedrige Pflanze liebt Trockenheit oder kalkhaltigen Boden; die konkrete Art bleibt maßgeblich.
Während der tatsächlichen Vegetationsphase. Es gibt für diese vielfältige Gruppe keinen gemeinsamen festen Düngekalender.
Vordüngung, Bodenreserven und bisherige Gaben berücksichtigen. Nährstoffarme Standorte und kleine Wurzelräume begründen keine automatische regelmäßige Zusatzversorgung.
Alles zur Anwendung an einer Stelle
Geben Sie die tatsächlich benötigte Wassermenge ein. Für eine klar abgrenzbare einzelne Pflanze oder ein zusammengehöriges Polster können Höhe und Gesamtbreite grob orientieren. Bei sehr flachen Rosetten, gemischten Trögen oder ganzen Beeten verwenden Sie die Wassermenge.
1 Verschlusskappe = 5 ml. Kleinere Teilmengen mit einer geeigneten Messhilfe abmessen.
Bitte eine Wassermenge von 0,1 bis 1.000 Litern eingeben.
Grobe Orientierung nur zum Wurzelgießen einer abgrenzbaren Pflanze oder eines zusammengehörigen Polsters. Höhe ab Boden und gesamte bewachsene Breite messen, nicht eine einzelne Rosettenblattbreite oder die Fläche des gesamten Steingartens. Sehr flache Pflanzen und Mischpflanzungen nach tatsächlicher Wassermenge berechnen. Feuchte und Wurzeln prüfen; keine individuelle Bedarfszusage und keine Blattsprühmenge.
Allgemeine GREEN24-Orientierung: Höhe (m) × Breite (m) × 3–4 Liter. Zentimeter werden in Meter umgerechnet. Die Konzentratmenge folgt der Verdünnung dieses Düngers. Der Richtwert misst keinen individuellen Wasserbedarf.
Saubere Gießkanne oder Sprüher; möglichst kalkfreies Wasser oder Regenwasser mit 15–25 °C.
Wassermenge festlegen. Bei einer einzelnen geeigneten Pflanze kann die Größenorientierung helfen; sehr flache Rosetten, Tröge und gemischte Beete nach tatsächlich benötigtem Wasser berechnen.
Gefäß zunächst mit einem Teil der gewählten Wassermenge füllen.
Flasche schütteln. 1 Kappe = 5 ml; kleinere Teilmengen mit einer Messhilfe abmessen.
Berechnete Menge Konzentrat ins Wasser geben.
Zur gewählten Wassermenge auffüllen, gründlich mischen. Gießen oder Sprühen: siehe unten.
Wann düngen? Alle 6–8 Wochen während der Vegetationsphase und bei passendem Bedarf. Vorhandene Nährstoffe, Vordüngung und bisherige Gaben berücksichtigen. Die Wachstumszeiten unterscheiden sich zwischen den Arten; in Ruhephasen keine zusätzliche Gabe erzwingen.
Den Wurzelbereich zuvor anfeuchten und die Mischung gezielt verteilen. In Fugen und Trögen auf freien Abzug achten. Gut durchlässig bedeutet nicht, die Wurzeln jeder Art vollständig austrocknen zu lassen; die Bodenfeuchte passend zur Pflanze prüfen.
Die Blattgabe nur passend zur Art und Blattoberfläche wählen, morgens, abends oder bei bedecktem Himmel. Offene Blüten aussparen. Auch bei kleinen Polstern zählt sie zum selben Düngeplan wie eine Wurzelgabe; nicht automatisch doppelt versorgen.
Mit Wasser verdünnbar; laut Etikett für Boden- und Blattdüngung. Die vollständige Nährstoffdeklaration steht in einem eigenen Abschnitt.
| Gebinde | Preis |
|---|---|
| 250 ml | €9,85 EUR |
| 500 ml – Doppelpack (2 × 250 ml) | €18,95 EUR |
Produkt-pH: 6,5. Die Angabe beschreibt das Konzentrat, nicht den späteren Boden-pH.
Vorgedüngte Erde und Dünger im vorhandenen Ballen zählen zur Versorgung. Die vier unten genannten Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Flüssigdünger mischbar. Bei einer gemeinsamen Anwendung gelten die konkreten Vorgaben beider Produkte; abweichende oder strengere Anweisungen haben Vorrang. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Unser Steingarten-Dünger ist jeweils mit Schädlings-Frei Organic, Trauermückenfrei Organic, KIRON Milben-Ex oder Rosen Pilz-Frei BOCCACIO mischbar. Die Bestätigung gilt für den Dünger mit jeweils einem dieser Mittel. Die konkrete Pflanzenart und die Anwendungsvorgaben beider Produkte prüfen.
Mischbarkeitstabelle anfragen →Mehr als NPK · die Formulierung verstehen
Wasserlösliche Nährstoffe ergänzen die mineralische Versorgung während des Wachstums. Bei Steingartenpflanzen richtet sich der tatsächliche Bedarf nach Art, Wurzelraum und vorhandenen Vorräten. Boden- und Blattgabe sind mögliche Wege desselben Düngeplans.
Alle Nährstoffe sind wasserlöslich. In der fertig verdünnten Mischung stehen sie für die Versorgung über Wurzel und Blatt bereit.
Kupfer, Eisen, Mangan und Zink sind als EDTA-Chelate deklariert. Diese Bindung hilft, die betreffenden Spurennährstoffe in der Lösung verfügbar zu halten.
Das Puffersystem unterstützt die pH-Regulierung der fertigen Gieß- oder Spritzlösung. Das Ausgangswasser beeinflusst den tatsächlichen Wert mit.
Gute Benetzung und Anhaftung unterstützen die Verteilung auf geeigneten Blattflächen. Bei dichten Polstern, behaarten Blättern oder Rosetten bleibt die konkrete Pflanzenart für die Wahl der Blattgabe maßgeblich.
Die Formulierung hilft, störende Härteeinflüsse und Ablagerungen auf Blattflächen zu vermindern. Möglichst kalkarmes Wasser oder Regenwasser bietet eine gute Ausgangsbasis; der Bodenbedarf der jeweiligen Art wird dadurch nicht ersetzt.
Die hohe Pflanzenverträglichkeit bei passender Anwendung ist auch für empfindliche Kulturen relevant. Bei kleinen Polstern und Rosetten bleiben genaue Verdünnung, passende Blattbehandlung und Schutz vor Sonne und Hitze wichtig.
Stickstoff wird beim Aufbau von Chlorophyll und Proteinen benötigt, Phosphor bei der Energieübertragung und Kalium im Wasserhaushalt. Blätter, wachsende Triebe und Blüten nutzen diese Funktionen auf unterschiedliche Weise. Wasserspeichernde Blätter, feine Polstertriebe oder eine bestimmte Blütenfarbe sind Artmerkmale, keine zugesagte Wirkung des Konzentrats.
Chelatierung kann störende Härteeinflüsse vermindern; Calcium und Magnesium werden nicht aus dem Wasser entfernt. Der Produkt-pH von 6,5 beschreibt das Konzentrat. Er ist kein garantierter Zielwert für die fertige Mischung oder den Boden und macht kalkhaltiges Substrat nicht automatisch für säureliebende Arten geeignet.
Saubere, geeignete Gieß- oder Sprühgeräte verwenden. Gemessene Wassermenge und berechnete Konzentratmenge sorgfältig einhalten.
Pflanzen zwischen Steinen kennenlernen
Blattstrukturen und Blüten lassen sich im Steingarten aus der Nähe betrachten. Ein sonniger Steinrand kann heiß und trocken sein, eine beschattete Fuge länger kühl und feucht. Die passende Pflanzenauswahl macht diese Unterschiede nutzbar.

Das Konzentrat ergänzt fehlende Nährstoffe während des Wachstums. Es macht aus einem heißen Kalksteinplatz keinen kühlen, sauren Wurzelraum. Wuchsform und Blütenfolge werden von Art, Sorte und Standort geprägt, nicht von einer höheren Konzentration.
Hauswurz bildet Rosetten mit wasserspeichernden Blättern. Andere Rosettenpflanzen können dünnere Blätter und andere Feuchteansprüche besitzen. Eine Rosettenform allein belegt daher weder Sukkulenz noch einen gemeinsamen Gießplan.
Ein Polster besteht aus dicht benachbarten Trieben. Niedrige, sonnenliebende Phloxarten können Steinränder bedecken; andere Phloxarten haben andere Ansprüche. Ausbreitende Polster bei Bedarf gezielt ordnen, damit kleine Nachbarpflanzen nicht überwachsen werden.
Eine abgestimmte Pflanzung kann nacheinander verschiedene Blüten zeigen. Jede Art hat ihren eigenen Rhythmus. Nach der Blüte unterscheiden Sie verblühte Stiele von gesunden belaubten Trieben; mehr Dünger verlängert nicht automatisch jede Blüte.

Das Motiv zeigt eine trocken wirkende Pflanzung mit Blütenpolstern und sukkulenten Rosetten. Kühl-feuchte Felspflanzen oder säureliebende Arten benötigen andere Bedingungen; sie werden durch dieses Beispiel nicht mitbeschrieben.
Vom Wurzelraum zu Polstern, Rosetten und Blüten
Die Wurzeln Ihrer Steingartenpflanze erschließen Wasser und gelöste Nährstoffe in ihrem begrenzten Bodenraum. Grüne Blätter nutzen Licht zur Bildung pflanzeneigener Zucker. Stickstoff wird für Chlorophyll und Proteine benötigt, Phosphor für die Energieübertragung und Kalium für den Wasserhaushalt. Neue Polstertriebe, Rosettenblätter und Blüten benötigen diese Versorgung in ihrer jeweiligen Wachstumsphase. Art und Standort bestimmen, wie viel Feuchte und Nährstoffangebot dazu passen; niedriger Wuchs bedeutet nicht automatisch Trockenheitsliebe.
Zwischen Steinen ist nutzbarer Wurzelraum oft begrenzt. Freier Wasserabzug und zur Art passende Feuchte sind zugleich wichtig. Trockene Hauswurzstandorte lassen sich nicht auf Primeln oder andere kühl-feucht wachsende Felspflanzen übertragen.
Wachsende Triebe brauchen Nährstoffe und Zucker aus den Blättern. Phosphor wirkt an der Energieübertragung mit. Der natürliche kompakte Wuchs bleibt ein Art- oder Sortenmerkmal; eine stärkere Düngung ist kein Ziel für Pflanzen, die wenig Platz einnehmen sollen.
Stickstoff gehört zu Chlorophyll und Proteinen; Eisen und Mangan übernehmen weitere Aufgaben im Stoffwechsel. Manche Arten speichern Wasser im Blatt, andere besitzen dünnes Laub. Daraus folgen verschiedene Feuchteansprüche, keine pauschal höhere oder niedrigere Konzentration dieses Düngers.
Blütenbildung und Samenreife benötigen Baustoffe und Energie aus der gesamten Pflanze. Phosphor ist daran beteiligt, aber mehr Phosphor erzwingt weder eine Blüte noch einen festen Blühtermin. Standort, Entwicklungszustand und Jahreszeit bleiben wichtig; offene Blüten nicht mit der Düngerlösung besprühen.
Düngen verstehen
Gelöste Nährstoffe müssen aufnahmefähige Wurzeln oder geeignete Blattflächen erreichen. Im Boden sind dafür Wasser, Sauerstoff und ein passender Wurzelraum wichtig. Die Pflanze regelt Aufnahme und Weitertransport über lebende Zellen und Leitgewebe. Blattgestalt und Oberflächen unterscheiden sich zwischen Polstern, Rosetten und Gehölzen. Wurzel- und Blattgabe sind deshalb passend zur Art innerhalb eines gemeinsamen Düngeplans zu wählen.
Wählen Sie einen Punkt im Bild oder eine Station aus.
Station 01 / 04
Die fertig verdünnte Mischung gelangt in den zuvor angefeuchteten Boden. So kommt sie mit aufnahmefähigen Wurzelbereichen in Kontakt.
Gut zu wissenAuch bei trockenheitsliebenden Arten nicht auf ausgetrocknete Wurzeln düngen.
Die fertig verdünnte Mischung gelangt in den zuvor angefeuchteten Boden. So kommt sie mit aufnahmefähigen Wurzelbereichen in Kontakt. Auch bei trockenheitsliebenden Arten nicht auf ausgetrocknete Wurzeln düngen.
Station 02 / 04
Aufnahmefähige Wurzeloberflächen erschließen Wasser und gelöste Nährstoffe. Ihr Aufbau unterscheidet sich zwischen den Arten; das gemeinsame Funktionsschema legt keine einheitliche Wurzelanatomie fest.
Gut zu wissenEine schmale Fuge und ein bepflanzter Trog haben unterschiedliche Wasser- und Nährstoffvorräte.
Aufnahmefähige Wurzeloberflächen erschließen Wasser und gelöste Nährstoffe. Ihr Aufbau unterscheidet sich zwischen den Arten; das gemeinsame Funktionsschema legt keine einheitliche Wurzelanatomie fest. Eine schmale Fuge und ein bepflanzter Trog haben unterschiedliche Wasser- und Nährstoffvorräte.
Station 03 / 04
Membranen und Transportproteine steuern die Aufnahme gelöster Nährstoffe in lebende Zellen. Reine Wasserbewegung und geregelte Nährstoffaufnahme sind nicht gleichzusetzen.
Gut zu wissenNasse, geschädigte Wurzeln werden nicht durch eine stärkere Düngerlösung repariert.
Membranen und Transportproteine steuern die Aufnahme gelöster Nährstoffe in lebende Zellen. Reine Wasserbewegung und geregelte Nährstoffaufnahme sind nicht gleichzusetzen. Nasse, geschädigte Wurzeln werden nicht durch eine stärkere Düngerlösung repariert.
Station 04 / 04
Leitgewebe verbindet Wurzeln mit den oberirdischen Organen. Wasser und aufgenommene Nährstoffe können so wachsende Triebe und Blätter erreichen; ihre weitere Nutzung hängt vom Zustand der Pflanze ab.
Gut zu wissenNatürlich kompakter Wuchs ist kein Nachweis einer Unterversorgung.
Leitgewebe verbindet Wurzeln mit den oberirdischen Organen. Wasser und aufgenommene Nährstoffe können so wachsende Triebe und Blätter erreichen; ihre weitere Nutzung hängt vom Zustand der Pflanze ab. Natürlich kompakter Wuchs ist kein Nachweis einer Unterversorgung.
Station 01 / 04
Die fertig verdünnte Lösung auf geeigneten Blattflächen verteilen, nicht auf offene Blüten. Licht- und Temperaturgrenzen sowie die Eigenheiten der konkreten Art beachten.
Gut zu wissenBei dichten Polstern oder empfindlicher Blattoberfläche den Anwendungsweg gezielt wählen.
Die fertig verdünnte Lösung auf geeigneten Blattflächen verteilen, nicht auf offene Blüten. Licht- und Temperaturgrenzen sowie die Eigenheiten der konkreten Art beachten. Bei dichten Polstern oder empfindlicher Blattoberfläche den Anwendungsweg gezielt wählen.
Station 02 / 04
Die Blattoberfläche schützt lebendes Gewebe. Gelöste Nährstoffe können sie passieren; Blattalter, Behaarung, Schutzschichten und Bedingungen beeinflussen den Umfang der Aufnahme.
Gut zu wissenRosettenform oder fleischige Blätter rechtfertigen keine andere Konzentration dieses Düngers.
Die Blattoberfläche schützt lebendes Gewebe. Gelöste Nährstoffe können sie passieren; Blattalter, Behaarung, Schutzschichten und Bedingungen beeinflussen den Umfang der Aufnahme. Rosettenform oder fleischige Blätter rechtfertigen keine andere Konzentration dieses Düngers.
Station 03 / 04
Nach dem Übertritt können Blattzellen Nährstoffe aufnehmen und im Stoffwechsel nutzen. Ein Tropfen auf dem Blatt belegt allein noch keine Aufnahme.
Gut zu wissenNatürliches Einziehen, Sortenfarbe und Schäden müssen getrennt eingeordnet werden.
Nach dem Übertritt können Blattzellen Nährstoffe aufnehmen und im Stoffwechsel nutzen. Ein Tropfen auf dem Blatt belegt allein noch keine Aufnahme. Natürliches Einziehen, Sortenfarbe und Schäden müssen getrennt eingeordnet werden.
Station 04 / 04
Ob Nährstoffe aus dem Blatt andere Organe erreichen, hängt vom jeweiligen Nährstoff und Pflanzenzustand ab. Eine sofortige Vollversorgung des ganzen Polsters oder einer ganzen Mischpflanzung folgt daraus nicht.
Gut zu wissenBlatt- und Wurzelgaben zählen zum selben Plan; zwei Wege bedeuten nicht die doppelte Menge.
Ob Nährstoffe aus dem Blatt andere Organe erreichen, hängt vom jeweiligen Nährstoff und Pflanzenzustand ab. Eine sofortige Vollversorgung des ganzen Polsters oder einer ganzen Mischpflanzung folgt daraus nicht. Blatt- und Wurzelgaben zählen zum selben Plan; zwei Wege bedeuten nicht die doppelte Menge.
Bedarf hängt von Entwicklung ab
Frisch gesetzte Pflanzen, bewurzelte Teilstücke und Tochterrosetten brauchen passenden Bodenkontakt und Feuchte. Prüfen Sie vor einer zusätzlichen Gabe das Wachstum und die Vordüngung. Die normale Verdünnung bleibt gleich; kleinere Pflanzen benötigen nicht automatisch eine andere Konzentration.
Bei tatsächlichem Wachstum und passendem Bedarf im vorgesehenen Abstand versorgen. Blühende Polster, Rosetten und kleine Gehölze müssen nicht gleichzeitig wachsen oder blühen. Eine kompakte Art nicht durch häufigere Gaben zu stärkerem Wuchs drängen.
Manche Arten bleiben grün, andere ziehen ihr Laub ein; Zwiebelpflanzen können schon nach ihrer eigenen Saison ruhen. In Ruhephasen nicht zusätzlich düngen. Das Wasserangebot nach Art und Zustand ausrichten, nicht alle Pflanzen gleichzeitig trockenlegen.
Die Kalenderfolge einer gemischten Bepflanzung ist kein gemeinsamer Dünge- oder Blühkalender. Entscheidend ist der Zustand der einzelnen Art am konkreten Standort.
Zur Anwendung & zum Rechner →Ihre Kulturbedingungen zählen
Ein Steinrand kann viel Sonne und Wärme erhalten, eine tiefe Fuge länger kühl bleiben. Kalkliebende, säureliebende und feuchtigkeitsbedürftige Arten brauchen unterschiedliche Wurzelbedingungen. Die Gestaltung folgt diesen Ansprüchen, nicht umgekehrt.
Freie Abzugslöcher, passende Pflanztiefe und ein auf die Arten abgestimmtes Substrat wählen. Die Vordüngung berücksichtigen, ohne eine pauschale Nachdüngefrist zu übernehmen. Rosettenmitten nicht zuschütten und Feuchte im tatsächlichen Wurzelraum prüfen.
Sonne, Bodenreaktion und Feuchte für die gewählten Arten prüfen. Hauswurz eignet sich als Beispiel für sonnige, durchlässige Plätze; Saxifraga paniculata verträgt Kalk, aber nicht jeder Steinbrech hat dieselben Ansprüche. Kleine Nachbarpflanzen vor überwachsenden Polstern freihalten.
Abflusswege und Gefäßfüße kontrollieren, nasses Falllaub von empfindlichen Polstern lösen. Winterharte Arten brauchen nicht automatisch ein warmes Quartier; frostempfindliche Vertreter benötigen den passenden Schutz. Es gibt keine gemeinsame Frostgrenze für alle Steingartenpflanzen.
Eine kühle Felsspalte darf anders feucht bleiben als ein heißer, trockener Steinrand. Säureliebende kleine Gehölze wie Rhododendron impeditum brauchen humosen, passenden Wurzelraum; eine kalkhaltige Trockenmischung ist dafür nicht automatisch geeignet.
Steingartenerde eignet sich für die dafür vorgesehenen, trockenheitsliebenden Pflanzen. Eine schmale Pflanzschaufel erleichtert das gezielte Einfüllen zwischen Steinen. Bodenreaktion und Feuchtebedarf Ihrer Arten bleiben entscheidend.
Die vorhandene Steingartenerde enthält mineralische und organische Bestandteile einschließlich Torf. Vordüngung und artgerechte Bodenreaktion berücksichtigen.
Mit der Pflanzschaufel Substrat gezielt verteilen; empfindliche Rosettenmitten und bisherige Pflanztiefe erhalten.
Pflegeprobleme gezielt einordnen
Weiche Pflanzenbasen, Fraß, trockene Blattränder und ausbleibende Blüten haben verschiedene Ursachen. Die genaue Pflanzenart und ihr kleiner Standort sind besonders wichtig; eine Sammelbezeichnung wie Alpinum reicht für eine Diagnose nicht aus.
Weiche Triebspitzen und Blattunterseiten prüfen. Vor einer Behandlung die betroffene Art und den Schädling bestimmen; nicht aus der Sammelgruppe eine Mittelzulassung ableiten.
Fraß und geschädigte Wurzeln können verschiedene Ursachen haben. Besonders Jungpflanzen, Topfränder und Wurzelballen kontrollieren und den Verursacher eingrenzen.
Weiche Pflanzenbasen und lange nasse Wurzeln sind Anlass, Abzug, Substrat und Standort zu prüfen. Betroffene Teile fachlich beurteilen lassen; zusätzliche Düngung beseitigt die Ursache nicht.
Vertrocknete Ränder oder schwacher Wuchs beweisen keinen Düngermangel. Arten kühler oder saurer Standorte können zwischen heißen Kalksteinen auch bei korrekter Düngung Probleme bekommen.
Diese Angaben helfen, artgerechte Entwicklung, Standortprobleme und einen möglichen Befall zu unterscheiden:
Vor einer Behandlung die konkrete Art und den Verursacher bestimmen. Blattläuse, Schnecken, Dickmaulrüssler oder Nässeprobleme benötigen unterschiedliche Maßnahmen. Eine Mischbestätigung für den Dünger ist keine Zulassung des Mittels für jede Pflanze dieser Gruppe.
Diese vier Pflegeprodukte sind jeweils mit unserem Steingarten-Flüssigdünger mischbar.
Dr. Stähler
€16,95
Insektenschutz: Schädling, Pflanzenart und zugelassenen Einsatzort prüfen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€9,99
Gegen Trauermückenlarven: freigegebene Kultur und Gießanwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€12,95
Milbenmittel: Befall bestimmen und zugelassene Anwendung beachten.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDr. Stähler
€13,95
Pilzmittel: Krankheitsbild, Pflanzenart und zulässigen Anbauort abgleichen.
Mit GREEN24-Flüssigdüngern mischbarProdukt & Anwendung ansehenDie Mischbarkeit gilt für Dünger plus jeweils ein Mittel, nicht für alle Mittel untereinander. Kultur, Schadorganismus, Einsatzort, Dosierung, Wartezeiten und strengere Vorgaben beider Gebrauchsanweisungen beachten. Unverdünnte Konzentrate nicht miteinander mischen.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Für Steingartenpflanzen und Alpinum. Nicht jede niedrige Pflanze liebt Trockenheit oder kalkhaltigen Boden; die konkrete Art bleibt maßgeblich.
Dosierung: 5 ml auf 1,5 Liter Wasser.
Konzentrat abmessen und mit der angegebenen Wassermenge mischen. Nicht unverdünnt anwenden.
Rechnerische Reichweite bei Standarddosierung; der Bedarf je Anwendung hängt von Pflanze und Kultur ab.
Nicht bei Sonne, unter 5 °C oder über 30 °C anwenden. Das Konzentrat niemals unverdünnt verwenden.
SDB – Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Beim Umgang Schutzkleidung, Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen. Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten. Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor. Düngemittel können auf Oberflächen nicht entfernbare Flecken hinterlassen. Dünger darf nicht in Gewässer oder ins Abwasser gelangen.
Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
Trocken und dunkel, über +8 °C bis maximal +38 °C lagern. Für Kinder und Tiere unerreichbar aufbewahren.
Im dicht verschlossenen Originalbehälter und getrennt von Lebensmitteln und Tierfutter aufbewahren.
Starke Temperaturschwankungen vermeiden. Temperaturbedingte Verfärbungen oder Kristalle können auftreten; die Kristalle lösen sich spätestens beim Verdünnen wieder auf und beeinträchtigen die Produktqualität nicht. Für diesen Dünger gilt: trocken und dunkel bei über 8 °C bis höchstens 38 °C lagern. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen.
Düngerreste und Spülwasser nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen. Die Entsorgungshinweise auf der Verpackung beachten.
Konzentrat genau dosieren und nur verdünnt anwenden. Mehr Dünger gleicht fehlendes Licht, Trockenheit oder geschädigte Wurzeln nicht aus.
Das Originalmerkblatt erläutert das sichere Ansetzen und Anwenden. Die produktbezogene Verdünnung und der größere Abstand zwischen den Gaben gelten für dieses Steingarten-Konzentrat. Aus allgemeinen Merkblatthinweisen wird keine weitere Dosierstufe oder gemeinsame Monatsregel abgeleitet.