Herkunft & Geschichte
Erdbeerspinat ist eine alte Gartenpflanze, die in Europa lange in Bauern- und Klostergärten als Blattgemüse angebaut wurde. Später geriet er vielerorts in Vergessenheit; heute entdecken ihn Gärtnerinnen und Gärtner neu.
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Erdbeerspinat Rote Gans – SamenDetails, Anwendung und Hinweise ↑
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Aussaat-Ratgeber
Alle wichtigen Angaben von der Original-Samentüte – auf einen Blick, als Aussaatkalender und Schritt für Schritt.
Zeiten nach den Angaben der Original-Samentüte; je nach Region und Witterung verschieben sie sich um einige Wochen. Frostempfindliches erst nach den letzten Frösten (meist ab Mitte Mai) ins Freie.
Sämlinge sanft von unten oder mit feinem Sprühnebel gießen; erst düngen, wenn die Jungpflanzen gut angewachsen sind. Saatgut, keine Pflanze – die Abbildung zeigt die Original-Packung.
Sortenwissen
Ein fast vergessenes Gartengemüse: Erdbeerspinat Rote Gans liefert von Juni bis Oktober zarte Blätter und kleine, beerenartige Fruchtstände.
Erdbeerspinat ist eine alte Gartenpflanze, die in Europa lange in Bauern- und Klostergärten als Blattgemüse angebaut wurde. Später geriet er vielerorts in Vergessenheit; heute entdecken ihn Gärtnerinnen und Gärtner neu.
Junge Blätter werden wie Spinat verwendet, roh im Salat oder kurz gedünstet; die kleinen Fruchtstände schmücken Salate und Teller. Eine Portion reicht für etwa 100 Pflanzen, die sonnig bis halbschattig stehen.
Zur Gans im Sortennamen passt die Gattung: Chenopodium heißt Gänsefuß – nach der Form der Blätter, die an den Fuß einer Gans erinnern.
Erdbeerspinat war lange vergessen und ist doch nie ganz verschwunden – irgendwo hat immer jemand seine Samen weitergegeben. So überdauern die guten Dinge: von Hand zu Hand.
Hersteller: SPERLI GmbH. Saatgut, keine Pflanze – die Abbildung zeigt die Originalpackung.
Inhalt: 1 Portion – reicht für ca. 100 Pflanzen. Die Keimrate hängt von den Bedingungen ab; etwas Reserve bei der Aussaat ist normal.
Diese Sorte wird direkt an Ort und Stelle gesät (Mai–August).
Erntezeit: Juni–Oktober. Laut Samentüte; je nach Region, Witterung und Aussaattermin verschiebt sich das.
Zuerst Temperatur und Feuchtigkeit prüfen: Die Keimung dauert 14–21 Tage bei 10–25 °C. Zu kalte oder austrocknende Erde und zu tiefe Saat sind die häufigsten Ursachen. Frische Anzuchterde verwenden und bei Bedarf nachsäen.
Kühl, trocken und dunkel – am besten in der geschlossenen Tüte in einer Dose oder einem Glas bei etwa 5–15 °C. Angebrochene Tüten gut verschließen. Bis zum aufgedruckten Datum verwenden.
Saatgut in der Original-Samentüte von SPERLI – keine Pflanze. Die Produktabbildung zeigt die Packung.
Saatgut ist nicht zum Verzehr bestimmt. Kühl, trocken und dunkel sowie für Kinder unzugänglich lagern. Hinweise zur Aussaat stehen auf der Samentüte und im Aussaat-Ratgeber.