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Dr. Stähler

Dr. Stähler Azofin® Gemüse-Pilz-Frei – 20 ml

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Grundpreis €647,50/l
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EAN: 4015574003735
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  • 20 ml Fungizid-Konzentrat
  • 250 g/l Azoxystrobin
  • Für zugelassene Anwendungen an Tomate, Gurke und Zucchini
  • Für nichtberufliche Anwender im Haus- und Kleingarten

Gurke im Freiland: Echter Mehltau

Amtlicher Anwendungshinweis für nichtberufliche Anwender im Haus- und Kleingarten, ausschließlich 00A065-00/00-020.

Passende Kultur und Krankheit

Gurke im Freiland gegen Echten Mehltau (Erysiphe cichoracearum, Sphaerotheca fuliginea). Kulturstadium im Einzelblatt beachten.

Spritzen

10 ml Mittel in 3–6 l Wasser je 100 m².

Bei Befallsbeginn

Beginnen, wenn erste Symptome sichtbar werden.

8–12 Tage Abstand

Maximal 2 Behandlungen in dieser Anwendung und in der Kultur bzw. im Kalenderjahr.

3 Tage Wartezeit

Zwischen der letzten Behandlung und der Ernte mindestens 3 Tage einhalten.

Schutz und Gewässerabstand

Schutzhandschuhe, langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen; alle Einzelauflagen einschließlich NW642-1 beachten.

Alle 8 amtlichen Anwendungen und genauen Mengen

Anwendungen und genaue Mengen

Kultur, Krankheit und Ort zuordnen

Zuerst den passenden amtlichen Anwendungsfall wählen. Die Kulturstadium-Beschreibung der Tomatenblätter nennt auch Paprika und Aubergine; sie erweitert die dort ausdrücklich genannte Kultur Tomate nicht.

Menge passend ablesen

Im Freiland die unterschiedlichen Wassermengen für Gurke und Zucchini beachten; im Gewächshaus ist die Pflanzenhöhe maßgeblich.

Grenzen gemeinsam beachten

Alle 8 Einzelblätter nennen 8–12 Tage Abstand, höchstens 2 Behandlungen in dieser Anwendung sowie in der Kultur bzw. im Kalenderjahr und 3 Tage Wartezeit.

Alle 8 zugelassenen Anwendungen und genauen Mengen

Die genaue Kultur-Krankheits-Kombination, der Einsatzort, die Mengen und alle Auflagen stehen in den 8 amtlichen Einzelanwendungsblättern. Tomatenanwendungen gelten hier nur im Gewächshaus.

Amtliche Einzelblätter für AZOFIN 00A065-00, nichtberufliche Anwendungen. Jeder Datensatz gilt nur für seine Kultur, Krankheit, Pflanzenhöhe, seinen Einsatzort und sein Verfahren. Mengen, Wasseraufwand, Abstand, Höchstzahl, Wartezeit und sämtliche Auflagen zusammen beachten. Die deutsche amtliche Originalfassung bleibt erhalten.

Zucchini · Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Zucchini
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
10 ml/100 m² in 2 bis 6 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Freiland, Zucchini : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-016 ↗

Tomate · Echte Mehltaupilze

Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus
Kultur/Objekt
Tomate
Schadorganismus/Zweck
Echte Mehltaupilze
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
Pflanzengröße bis 50 cm 4,8 ml/100 m² in 6 l/100 m² Wasser Pflanzengröße 50 bis 125 cm 7,2 ml/100 m² in 9 l/100 m² Wasser Pflanzengröße über 125 cm 9,6 ml/100 m² in 12 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Gewächshaus, Tomate : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. apikaler Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife; Paprika- und Auberginenfrüchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-017 ↗

Tomate · Phytophthora infestans

Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus
Kultur/Objekt
Tomate
Schadorganismus/Zweck
Phytophthora infestans
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
Pflanzengröße bis 50 cm 4,8 ml/100 m² in 6 l/100 m² Wasser Pflanzengröße 50 bis 125 cm 7,2 ml/100 m² in 9 l/100 m² Wasser Pflanzengröße über 125 cm 9,6 ml/100 m² in 12 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Gewächshaus, Tomate : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. apikaler Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife; Paprika- und Auberginenfrüchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-018 ↗

Tomate · Samtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)

Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus
Kultur/Objekt
Tomate
Schadorganismus/Zweck
Samtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
Pflanzengröße bis 50 cm 4,8 ml/100 m² in 6 l/100 m² Wasser Pflanzengröße 50 bis 125 cm 7,2 ml/100 m² in 9 l/100 m² Wasser Pflanzengröße über 125 cm 9,6 ml/100 m² in 12 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Gewächshaus, Tomate : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. apikaler Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife; Paprika- und Auberginenfrüchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-019 ↗

Gurke · Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Gurke
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
10 ml/100 m² in 3 bis 6 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Freiland, Gurke : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-020 ↗

Gurke · Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Gurke
Schadorganismus/Zweck
Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
10 ml/100 m² in 3 bis 6 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Freiland, Gurke : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-021 ↗

Gurke · Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)

Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus
Kultur/Objekt
Gurke
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
Pflanzengröße bis 50 cm 4,8 ml/100 m² in 6 l/100 m² Wasser Pflanzengröße 50 bis 125 cm 7,2 ml/100 m² in 9 l/100 m² Wasser Pflanzengröße über 125 cm 9,6 ml/100 m² in 12 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Gewächshaus, Gurke : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-022 ↗

Gurke · Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)

Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Gewächshaus
Kultur/Objekt
Gurke
Schadorganismus/Zweck
Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
Pflanzengröße bis 50 cm 4,8 ml/100 m² in 6 l/100 m² Wasser Pflanzengröße 50 bis 125 cm 7,2 ml/100 m² in 9 l/100 m² Wasser Pflanzengröße über 125 cm 9,6 ml/100 m² in 12 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 2 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 2 Abstand: 8 bis 12 Tag(e)
Wartezeiten
Gewächshaus, Gurke : 3 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-05-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Stadium Kultur
Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
  • SS202: Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel.
  • SS205-1: Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • HS110-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS110-1: "Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."
  • HS206-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS206: "Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln."
  • HS2101-1: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt SS2101: "Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".
  • WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
  • WW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Amtliche Anwendung 00A065-00/00-023 ↗

Wirkstoffaufnahme und Anwendung

Die Herstellerseite beschreibt die Aufnahme in das Pflanzengewebe und die Verteilung mit dem Saftstrom. Die zulässige Anwendung richtet sich nach dem passenden Einzelblatt.

Zugelassene Spritzanwendung

Die zum Einzelblatt passende Menge auf der zugelassenen Kultur anwenden.

Aufnahme in die Pflanze

Laut Hersteller gelangt der Wirkstoff in das Pflanzengewebe und verteilt sich mit dem Saftstrom.

Befall und Grenzen beachten

WW750 und WW764 begrenzen Anwendungen und verlangen zur Resistenzvorbeugung den Wechsel mit anderen Wirkstoffgruppen.

Wirkungsmechanismus laut amtlicher Kennzeichnung: FRAC-Gruppe C3. Keine pauschale Wirkungsdauer oder Ertragssteigerung wird zugesagt.

Deklaration und Zulassung

Inhalt
20 ml
Wirkstoff laut Hersteller
250 g/l Azoxystrobin (22,9 % w/w)
Wirkstoffgehalt laut BVL
250 g/l Azoxystrobin
Formulierung laut BVL
Suspensionskonzentrat
Zulassungsnummer (DE)
00A065-00
Zulassungsende laut BVL
31.05.2028
Herstellerartikel
3135
EAN
4015574003735
Zulassungsinhaber
Finchimica S.p.A.
Weitere Vertriebsfirma laut BVL
Sumi Agro Ltd.
BVL-Datenstand
01.10.2026
BVL-Abruf
02.10.2026
Primäre Herstellerinformationen

Dr. Stähler führt Azofin Gemüse-Pilz-Frei als 20-ml-Produkt, Artikel 3135, EAN 4015574003735, mit 250 g/l Azoxystrobin (22,9 % w/w).

Die Herstellerseite beschreibt die Wirkung gegen Pilzkrankheiten an Tomaten, Gurken und Zucchini und die Verteilung des Wirkstoffs in der Pflanze. Zulässige Kulturen, Krankheiten und Einsatzorte stehen ausschließlich in den zugeordneten Einzelblättern.

Fragen zu Azofin Gemüse-Pilz-Frei

Für welche Gemüsearten ist Azofin vorgesehen?

Die 8 erfassten nichtberuflichen Anwendungen betreffen Zucchini im Freiland, Tomaten im Gewächshaus sowie Gurken im Freiland und Gewächshaus. Krankheit, Kulturstadium und Einsatzort müssen zum jeweiligen Einzelblatt passen.

Wie unterscheiden sich Gurke und Zucchini im Freiland?

Die amtlichen Einzelblätter nennen 10 ml je 100 m²: für Gurke in 3–6 l Wasser, für Zucchini in 2–6 l Wasser. Die unterschiedlichen Wassermengen nicht zu einer gemeinsamen Menge zusammenfassen.

Welche Menge gilt im Gewächshaus?

Für die aufgeführten Anwendungen an Tomate und Gurke gelten je 100 m²: bis 50 cm Pflanzenhöhe 4,8 ml in 6 l Wasser; 50–125 cm 7,2 ml in 9 l; über 125 cm 9,6 ml in 12 l. Die zugelassene Kultur-Krankheits-Kombination beachten.

Welcher Abstand gilt gegen Echten Mehltau an Gurken im Freiland?

Für 00A065-00/00-020 beträgt der amtliche Abstand 8–12 Tage. Maximal 2 Behandlungen in dieser Anwendung und in der Kultur bzw. im Kalenderjahr; Wartezeit 3 Tage. Auch die anderen 7 hier erfassten Anwendungen nennen diese Grenzen.

Darf ich Tomaten damit im Freiland behandeln?

Die hier erfassten nichtberuflichen Tomatenanwendungen gelten ausschließlich im Gewächshaus. Die Angaben begründen keine Freilandanwendung an Tomaten.

Ist das Mittel für Bienen und Nützlinge pauschal unbedenklich?

Nein. B4 gilt nur bis zur höchsten zugelassenen Aufwandmenge bzw. Anwendungskonzentration. Das BVL stuft das Mittel als schwach schädigend für relevante Nutzinsekten sowie Raubmilben und Spinnen ein (NN2001/NN2002).

Warum stehen Herstellerinformationen und amtliche Einzelblätter getrennt?

Die Herstellerseite nennt für Spritzabstände 8–28 Tage; die 8 aktuellen nichtberuflichen Einzelblätter nennen 8–12 Tage. Auch die Freiland-Wassermenge für Gurke unterscheidet sich. Die Quellen bleiben getrennt nachvollziehbar; vollständige Kennzeichnung und Gebrauchsanleitung der vorhandenen Packung sind noch abzugleichen.

Wie schütze ich mich bei der Anwendung?

SS202 fordert Schutzhandschuhe, SS205-1 ein langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk. Die Haus- und Kleingarten-Ausnahmen im Einzelblatt zusammen mit allen weiteren Auflagen beachten. Behandelte Kulturen erst nach Abtrocknen des Spritzbelags wieder betreten.

Qualitätsprodukte Gärtnerische Expertise Über 30 Jahre Erfahrung Persönliche Fachberatung

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Kennzeichnung laut Herstellerseite

GHS07: Ausrufezeichen
GHS07: Ausrufezeichen
GHS09: Umwelt
GHS09: Umwelt

Achtung

  • H411: Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Sicherheit und Lagerung

Sicherheit und vollständige Produktauflagen

Sicherheitshinweise laut Herstellerseite: P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P273: Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P391: Verschüttete Mengen aufnehmen. P501: Inhalt/Behälter kommunaler Schadstoffsammelstelle zuführen. EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Gefahrenhinweise im aktuellen BVL-Datenblatt: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten. Gesundheitsschädlich bei Einatmen. Sehr giftig für Wasserorganismen. Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise im aktuellen BVL-Datenblatt (einschließlich der dort offenen Ergänzungsstellen): Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/... anrufen. Verschüttete Mengen aufnehmen. Inhalt/Behälter ... zuführen.

Die produktweiten BVL-Auflagen gelten zusammen mit den konkreten Haus- und Kleingarten-Auflagen und deren Ausnahmen im gewählten Einzelblatt. SS202 und SS205-1 bleiben für die hier erfassten Anwendungen ausdrücklich erhalten. Die gekennzeichnete Lieferpackung und das aktuelle Sicherheitsdatenblatt sind noch nicht vollständig geprüft.

  • NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • SS110-1: Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
  • SS2101: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • NN2001: Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
  • NN2002: Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
  • NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.
  • NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
  • NW265: Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.
  • SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB005: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
  • SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB111: Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
  • SB166: Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
  • SF245-02: Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
  • SS206: Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
  • WH952: Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen.
  • WMFC3: Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): C3
  • NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).
Lagerung

Für Kinder unzugänglich aufbewahren (SB010). Die Lagerungshinweise der gekennzeichneten Originalpackung und des dazugehörigen Sicherheitsdatenblatts beachten. Eine produktspezifische Lagertemperatur ist in den hier geprüften Quellen nicht belegt.

Hersteller und Zulassungsinhaber

Hersteller/Vertrieb laut Herstellerseite

Schopf Hygiene Bitterfeld GmbH & Co. KG
Dr. Stähler
Elektronstrasse 8
06749 Bitterfeld-Wolfen, Deutschland

info@schopf-bitterfeld.de

dr.staehler-schopf.de ↗

Zulassungsinhaber laut BVL

Finchimica S.p.A.

Weitere Vertriebsfirma laut BVL

Sumi Agro Ltd.

Originalunterlagen & Käuferinformationen

Azofin® Gemüse-Pilz-Frei ist ein 20-ml-Fungizid-Konzentrat mit Azoxystrobin für die zugelassenen Anwendungen an Tomaten, Gurken und Zucchini. Kultur, Pilzkrankheit und Einsatzort bestimmen die passende Anwendung.

BVL-Mittel- und Einzelblätter am 02.10.2026 abgerufen, BVL-Datenstand 01.10.2026. Die vollständige Gebrauchsanleitung der vorhandenen Packung beachten.

BVL-Informationen für Haus- und Kleingarten

Amtliche allgemeine Hinweise zu Kauf, Anwendung und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln. Maßgeblich bleiben die zugelassenen Anwendungsbestimmungen des jeweiligen Produkts.

Pflanzenstärkungsmittel: eine eigene Produktgruppe

Diese Liste enthält keine Pflanzenschutzmittel-Zulassungen und ist kein Eignungsnachweis für eine bestimmte Anwendung eines Pflanzenschutzmittels.

BVL: Liste der Pflanzenstärkungsmittel ↗
Original-PDF · Deutsch · 7. September 2026 · 147 KB