Auf einen Blick
Bambuserde
Gebrauchsfertiges Kultursubstrat zum Topfen und Pflanzen von Bambus und anderen Gräsern.
- Pflanzengruppe
- Bambus & Gräser
Für bewurzelte Pflanzen im Gefäß und beim Einpflanzen.
- Gebinde
- 5 oder 10 Liter
Gleiche deklarierte Mischung in beiden Größen.
- Substratmischung
- Torf & Mineralanteile
Mit Gestein, Rotton, Kalk und mineralischem NPK-Dünger.
- Startversorgung
- Vorgedüngt
Laut Etikett nach 4–6 Wochen mit der Nachdüngung beginnen.
Maßgeblich sind die Angaben auf dem Produktetikett.
Ergänzendes Original-Merkblatt 140222 – Erden & Substrate (PDF) Wird in einem neuen Fenster geöffnet.Einfache Anwendung
Die Bambuserde ist gebrauchsfertig.
- Platz & Ballen prüfen
Gefäß oder Pflanzbereich vorbereiten. Bei ausläuferbildendem Bambus vor der Pflanzung eine kontrollierbare Begrenzung einplanen.
- Pflanztiefe erhalten
Den Ballen so setzen, dass seine bisherige Oberfläche erhalten bleibt. Rundherum Erde ergänzen und nur leicht andrücken.
- Angießen & beobachten
Ballen und neue Erde gleichmäßig anfeuchten, Wasserabzug prüfen und die Feuchtigkeit in den folgenden Tagen kontrollieren.
Die Erde enthält bereits Nährstoffe. Laut Etikett nach 4–6 Wochen mit der Nachdüngung beginnen; Jahreszeit und Pflanzenzustand berücksichtigen.
Zur vollständigen UmtopfanleitungProduktinformationen
Anwendung & UmtopfenGebrauchsfertig zum Topfen und Pflanzen von Bambus und Gräsern.
Beide Gebinde nennen die verwendungsfertige Anwendung zum Topfen und Pflanzen von Bambuspflanzen und anderen Gräsern. Wählen Sie Gefäß, Standort und Wurzelraum passend zu Art und Größe.
Nach 4 bis 6 Wochen mit der Nachdüngung beginnen, wie auf dem Etikett angegeben. Dabei vorhandene Nährstoffe, Jahreszeit und aktives Wachstum berücksichtigen. Für den anschließend verwendeten Dünger gilt dessen eigene Anleitung.
Zur bebilderten Umtopfanleitung
Originaletikett 5 Liter ansehen Wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Originaletikett 10 Liter ansehen Wird in einem neuen Fenster geöffnet.
EigenschaftenProduktmerkmale und Hinweise
Die Etiketten nennen Hochmoortorf mit Zersetzungsgrad H3 bis H5, Gestein, Rotton, kohlensauren Kalk und mineralischen NPK-Dünger. Das Substrat enthält Torf.
Ausgangsstoffe, deklarierte Werte und Anwendungshinweise stimmen auf dem 5- und dem 10-Liter-Beutel überein. Die Gebindewahl richtet sich nach der tatsächlich benötigten Erdmenge.
Deklarierte SubstratwerteOrganische Substanz, pH, Salz und Nährstoffe laut Etikett.
Die deklarierten Nährstoffgehalte gelten zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens und können natürlichen Schwankungen unterliegen. Nach Lagerung vor der Anwendung die Nährstoffgehalte überprüfen.
- Organische Substanz: 20 %.
- pH-Wert (CaCl₂): 5,8.
- Salzgehalt (KCl): 2,0 g/l.
- Stickstoff (N): 240 mg/l (CaCl₂).
- Phosphat (P₂O₅): 340 mg/l (CAL).
- Kaliumoxid (K₂O): 480 mg/l (CAL).
- Magnesium (Mg): 100 mg/l (CaCl₂).
- Schwefel (S): 100 mg/l (CaCl₂).
Deklaration auf dem Originalbeutel Wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Passend dazu
Ausgewählte Ergänzungen für Ihre Pflanzenpflege.
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Bambus-Dünger
Ab €9,85 Produkt ansehenFür die spätere Nachdüngung. Das Erdenetikett nennt 4–6 Wochen; anschließend den Bambus-Dünger nach seinem Etikett und passend zum Wachstum anwenden.
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Bambus-Dünger FE Pro mit Eisen
Ab €10,85 Produkt ansehenFür passende Bambuspflanzen zur späteren Versorgung. Vordüngung der Erde berücksichtigen; laut Erdenetikett nach 4–6 Wochen mit der Nachdüngung beginnen. Eigenständige FE-Pro-Alternative; nicht zusätzlich zu einer vollen Gabe anderen Volldüngers einsetzen.
GREEN24 · Produktwissen
Wissen zur Bambuserde
Für Bambus und Gräser

Passender Raum für den Ballen
Die Bambuserde ist gebrauchsfertig zum Topfen und Pflanzen. Das Originalfoto zeigt den 5-Liter-Beutel; die gleiche deklarierte Mischung ist auch mit 10 Litern erhältlich.
Details & Hintergründe
Die Erde ist für das Einpflanzen und Umtopfen bewurzelter Bambuspflanzen und anderer Gräser gedacht. Im Kübel gehören passender Raum, Standfestigkeit und freier Wasserabzug zusammen.
Fargesia und Phyllostachys sind typische Gartenbambusse mit unterschiedlichem Ausbreitungsverhalten. Entscheidend ist die Art Ihrer Pflanze; ein Erdenwechsel macht aus einem Ausläuferbildner keinen Horstbildner.
Substrat & Wurzelraum

Die Struktur aus der Nähe
Organische Bestandteile und mineralische Komponenten bilden die Substratmischung. Die originale Nahaufnahme zeigt ihre Struktur; eine gute Wasserversorgung setzt zusätzlich einen freien Ablauf voraus.
Details & Hintergründe
Im Topf wachsen Wurzeln und Rhizome in einem begrenzten Raum. Kontrollieren Sie den Ballen bei stark nachlassender Wasserspeicherung oder sehr dichter Durchwurzelung. Eine größere Pflanze benötigt nicht automatisch einen beliebig großen Topf.
Substrat, Gefäß und Gießrhythmus wirken zusammen. Die vorliegende Erde bringt bereits Nährstoffe mit; zusätzliche Düngung wird nach Etikett und passend zur Wachstumsphase geplant.
Einpflanzen & Umtopfen Schritt für Schritt

Nach dem Pflanzen weiter begleiten
Zwischen frischen Halmen und schmalen Blättern beginnt die weitere Pflege. Prüfen Sie die Ballenfeuchte, achten Sie auf den Wuchstyp und planen Sie die spätere Düngung zusammen mit der bereits enthaltenen Versorgung.
Die Bildfolge zeigt das Umtopfen im Kübel. Dieselben Grundsätze zu Ballenfeuchte und Pflanztiefe helfen beim Einsetzen einer neu gekauften, bewurzelten Pflanze.
Umtopfen: der vollständige Ablauf
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Umtopfbedarf und Art bestimmen
Prüfen Sie den Ballen und den verfügbaren Wurzelraum. Ein sehr dicht durchwurzelter Kübel kann einen größeren Topf oder eine fachgerechte Teilung erfordern.
Klären Sie, ob Ihr Bambus horstbildend oder ausläuferbildend wächst. Stellen Sie Substrat, einen passenden Kübel, Wasser und Werkzeug bereit. Arbeiten Sie bei frostfreier Witterung ohne starke Hitze.
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Standfesten Kübel auswählen
Wählen Sie ein Gefäß mit Abzugslöchern und ausreichend Platz um den bestehenden Ballen. Höhe und Gewicht der Pflanze müssen zur Standfestigkeit des Kübels passen.
Die neue Erdmenge entspricht dem aufzufüllenden Raum; das vorhandene Ballenvolumen gehört nicht dazu. Lassen Sie Platz für einen Gießrand und prüfen Sie, ob die Pflanze später wieder ausgetopft werden kann.
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Abzug und Topfboden vorbereiten
Entfernen Sie Verstopfungen aus den Abzugslöchern. Auch am späteren Stellplatz muss Wasser ungehindert entweichen können.
Die Skizze zeigt einen möglichen Aufbau mit grobem Material und durchlässigem Vlies. Ein solcher Aufbau ersetzt weder freie Löcher noch angepasstes Gießen und ist kein Schutzversprechen gegen Staunässe.
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Ballen schonend herauslösen
Einen stark trockenen Ballen zunächst anfeuchten. Lösen Sie das Gefäß vorsichtig vom Ballen und stützen Sie die Pflanze unten; nicht an einzelnen Halmen ziehen.
Bambusrhizome können den alten Topf dicht ausfüllen. Den Behälter nötigenfalls behutsam öffnen, statt den Ballen gewaltsam zu zerreißen. Junge weiche Austriebe und gesunde Wurzeln schonen.
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Höhe auf dem Substratbett prüfen
Geben Sie eine erste Lage Erde hinein und stellen Sie den Ballen probeweise darauf. Seine bisherige Oberfläche soll auf der geplanten neuen Erdoberfläche liegen.
Passen Sie die Höhe über die Erdmenge unter dem Ballen an. Halmansätze nicht zusätzlich tief einbetten; unter dem Topfrand bleibt Raum für Wasser.
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Seitlich auffüllen und leicht festigen
Füllen Sie frisches Substrat portionsweise in die Zwischenräume und halten Sie den Ballen dabei gerade. Mit den Fingern leicht andrücken, damit keine großen Hohlräume bleiben.
Die Erde nicht hart verdichten. Prüfen Sie erneut Höhe, freien Gießrand und die Lage der jungen Triebe.
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Langsam und gründlich angießen
Gießen Sie gleichmäßig, damit alter Ballen und neues Substrat Feuchtigkeit aufnehmen. Beobachten Sie, ob Wasser am Boden ablaufen kann.
Sammelwasser im Übertopf kontrollieren. Wenn Wasser nur seitlich vorbeiläuft, prüfen Sie die Feuchtigkeit des alten Ballens und gießen Sie in mehreren kleinen Durchgängen nach Bedarf.
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Nachkontrolle und Pflege einplanen
Nach dem Angießen mögliche seitliche Setzungen ergänzen, ohne den Ballen tiefer zu bedecken. Kontrollieren Sie in den nächsten Tagen Feuchte und Standfestigkeit.
Das Umtopfdatum hilft bei der weiteren Pflege: Das Etikett nennt Nachdüngung nach 4–6 Wochen. Düngergaben bleiben an aktives Wachstum, Jahreszeit und bereits vorhandene Nährstoffe angepasst.
Im Garten pflanzen
Bereiten Sie den Pflanzbereich passend zum vorhandenen Boden vor und erhalten Sie die bisherige Ballenoberfläche. Bei Phyllostachys und anderen Ausläuferbildnern die Begrenzung vor dem Pflanzen planen und zugänglich halten. Horstbildende Fargesia benötigt gewöhnlich keine Rhizomsperre, aber ausreichend Platz.
Ballen, Blätter und Ausbreitung im Blick
Feuchtigkeit prüfen
Nach dem Pflanzen die Ballenfeuchte häufiger prüfen. Wind und Sonne können einen Kübel schneller austrocknen; stehendes Wasser im Übertopf vermeiden.
Nachdüngung planen
Laut Etikett nach 4–6 Wochen nachdüngen. In einer Ruhephase nicht allein wegen des Kalenders düngen; die Anleitung des gewählten Düngers und die bisherige Versorgung berücksichtigen.
Wuchsform berücksichtigen
Neue Halme und den Rand der Pflanzung regelmäßig ansehen. Bei Ausläuferbildnern kontrollieren Sie zusätzlich Sperrenränder und Übergänge. Auch ein kompakter Horst braucht mit den Jahren mehr Raum.
Beobachten, bevor Sie etwas verändern
Gerollte Blätter, gelbe Partien oder braune Spitzen können verschiedene Ursachen haben. Prüfen Sie Ballenfeuchte, Wasserabzug, Wetter und Blattunterseiten. Neue Erde ist keine pauschale Behandlung für jeden Blattschaden.
Für eine Beratung helfen die Artbezeichnung, Fotos der gesamten Pflanze und Angaben zum Pflanztermin sowie zu Wasser- und Düngergaben.
Fragen zur Bambuserde
Sind 5 und 10 Liter die gleiche Erde?
Ja. Beide Gebinde haben dieselben Zutaten, Substratwerte und Anwendungshinweise. Die Größen besitzen eigene Artikelnummern und Packungsbilder.
Ist die Erde torffrei?
Die deklarierte Mischung enthält Hochmoortorf sowie mineralische Ausgangsstoffe. Alle Bestandteile und Werte stehen zusammen in den Produktinformationen.
Wie viel Erde benötige ich?
Ermitteln Sie den freien Raum um und unter dem Ballen. Ein vorhandener Ballen nimmt einen Teil des Gefäßvolumens ein; wählen Sie danach 5 Liter, 10 Liter oder mehrere Beutel.
Wann beginne ich mit der Nachdüngung?
Das Etikett nennt 4–6 Wochen nach dem Pflanzen. Berücksichtigen Sie zusätzlich aktives Wachstum, Jahreszeit und vorhandene Nährstoffe. Der verwendete Dünger wird nach seiner eigenen Dosierung angewendet.
Braucht jeder Bambus eine Rhizomsperre?
Nein. Fargesia wächst gewöhnlich horstig; Phyllostachys kann lange Ausläufer bilden. Die Art bestimmen und eine passende Begrenzung vor der Freilandpflanzung planen. Die Erde verändert den natürlichen Wuchstyp nicht.
Bambus durch das Jahr begleiten
Der Pflanzenkatalog erklärt Horste und Ausläufer, Austrieb, Blattwechsel und Schnitt. So lässt sich der nächste Topfwechsel in die Pflege Ihrer Bambusart einordnen.
Zum Bambusprofil → Zum Pflegekalender → Persönliche Beratung →
Sicherheit und Lagerung
Sicherheitshinweise
Augenkontakt vermeiden und Staubentwicklung möglichst gering halten. Von Nahrungs- und Futtermitteln fernhalten. Für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren.
Gesicht und Hände gründlich waschen. Verdünnten Dünger zeitnah aufbrauchen und nicht in Gewässer oder Abwasser gelangen lassen.
GPSR-Sicherheitsinformationen zum Produkt
Lagerung
Witterungsgeschützt und dunkel lagern. Vor Austrocknung, Vernässung und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Angebrochene Packungen dicht verschließen und möglichst rasch aufbrauchen.
Hersteller / Inverkehrbringer
GREEN24 GmbH
Am Neggenborn 125
44892 Bochum, Deutschland
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