Wurzelware
Für dieses Profil nicht typischFür den üblichen Einkauf keine passende Standardform; empfindliche Jungpflanzen mit geschütztem Wurzelballen wählen.
Haben Sie bereits ein Kundenkonto?
Melden Sie sich an, damit es beim Checkout schneller geht.
Solanum lycopersicum
Aus der Frühjahrsaussaat entwickeln sich laufend neue Blätter und Triebe. Stabtomaten wachsen bei passenden Bedingungen weiter; Buschtomaten begrenzen ihr Längenwachstum sortentypisch.
Gelbe Blüten erscheinen in Trauben. Beginn und Dauer hängen von Sorte, Aussaat und Kultur ab; geschützter Anbau kann früher starten als das Freiland.
Kein regelmäßiger herbstlicher Blattabwurf wie bei einem Laubbaum. Tomaten werden hier meist einjährig kultiviert; Kälte und Frost beenden die Freilandsaison.
Stabtomaten regelmäßig anbinden und junge Achseltriebe nach gewählter Erziehung entfernen. Busch- und Ampeltomaten nicht pauschal ausgeizen.
Orientierung für Deutschland und Mitteleuropa. Standort, Witterung, Art und Sorte verschieben die Zeitfenster; bei Zimmer- und Kübelpflanzen zählt auch das Winterquartier.
Monate: Mär · Apr · Mai · Jun · Jul · Aug · Sep · Okt
Ballenfeuchte regelmäßig prüfen und den Wurzelbereich bei Bedarf durchdringend versorgen. Wasser muss ablaufen können. Große Pflanzen im sonnigen Kübel häufiger kontrollieren; das Laub beim Gießen möglichst trocken halten.
Monate: Mär · Apr · Mai · Jun · Jul · Aug · Sep
Der verknüpfte Tomaten-Dünger nennt März bis September und Gaben bis zur Fruchtreife während der Vegetationszeit. Seine Dosierung gilt produktspezifisch; Jungpflanzen beginnen laut Etikett mit halber Stärke. Vordüngung der Erde und bereits gegebene Nährstoffe mitrechnen.
Dosierung und Anwendung zum Produkt →Monate: Mär · Apr · Mai · Jun
Sämlinge mit echten Blättern einzeln topfen, hell weiterkultivieren und vor dem Auspflanzen abhärten. Draußen meist ab Mitte Mai, in kühlen Lagen später. Unveredelte Pflanzen können tiefer gesetzt werden; bei veredelten bleibt die Verbindungsstelle oberhalb der Erde.
Dosierung und Anwendung zum Produkt →Monate: Jul · Aug · Sep · Okt
Früchte entsprechend ihrer Sorte ausfärben lassen und regelmäßig pflücken. Bei grün abreifenden Sorten auch Reifezeichnung und Nachgiebigkeit beachten. Vor Frost gesunde, ausreichend entwickelte Früchte zum Nachreifen abnehmen; kranke Früchte aussortieren. Die Pflanze wird hier gewöhnlich nicht überwintert.
Die markierten Monate sind Orientierung, keine festen Termine. Beobachten Sie Pflanze, Ballen und Witterung; Gießen, Düngen und Umtopfen richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf.
Saisonale Orientierung für Deutschland. Standort, Witterung und Art bestimmen den Bedarf. Auch im Winter die Feuchte prüfen; die Markierungen sind kein Düngeplan.
Tomaten sind botanisch Beeren. Form, Größe und Reifefarbe unterscheiden sich je nach Sorte: Nicht jede reife Frucht ist rot. Gleichmäßige Wasserversorgung unterstützt eine störungsarme Fruchtentwicklung.
Früchte bei sortentypischer Reife vorsichtig pflücken. Ernte regelmäßig kontrollieren; Wärme und Anbau unter Glas verändern den Zeitpunkt. Grüne Pflanzenteile sind kein Erntegut und gehören nicht in die Küche.
Sonnig, warm und vor starkem Wind geschützt. Im Freiland ist ein luftiger Regenschutz hilfreich; im Gewächshaus regelmäßig lüften. Ein durchlässiger, zugleich wasserspeichernder Boden und ausreichend Wurzelraum erleichtern eine gleichmäßige Versorgung. Erst nach Abhärtung und Ende der örtlichen Frostgefahr ins Freie pflanzen.
Wuchstyp und Fruchtform sind zwei verschiedene Dinge: Eine Kirschtomate kann eine hohe Stabtomate oder eine kompakte Buschtomate sein. Die Sortenwahl bestimmt deshalb Rankhilfe, Platzbedarf und Schnitt. Dauernde Nässe auf dem Laub sowie große Feuchteschwankungen im Ballen möglichst vermeiden.
Reife Früchte lassen sich frisch naschen, für Salate schneiden oder zu Sauce verarbeiten. Verschiedene Reifezeiten und Fruchtformen erweitern die Ernte über viele Wochen. Im Kübel kann schon eine passend gewählte Pflanze einen sonnigen Balkon zum kleinen Naschgarten machen.
Tomatenblüten sind meist selbstfruchtbar. Windbewegung und die Vibration von Hummeln erleichtern die Pollenfreisetzung; eine zweite Sorte ist zur Fruchtbildung gewöhnlich nicht nötig. Begleitpflanzen sind nach Licht- und Platzbedarf auszuwählen, nicht als zugesicherter Schutz vor Krankheiten.
Stabtomaten werden an einem oder bewusst mehreren Haupttrieben aufgeleitet. Buschtomaten bilden viele kurze, ertragsfähige Triebe. Deshalb richtet sich jede Schnittentscheidung nach der Sorte und nicht allein nach der Größe oder Farbe ihrer Früchte.
Saatguttüte oder Pflanzenschild prüfen: Stabtomaten wachsen weiter in die Länge, Buschtomaten bleiben begrenzter. Kleine Früchte allein machen eine Sorte noch nicht zur Buschtomate.
Kleine Triebe in der Achsel zwischen Blatt und Haupttrieb entfernen, wenn eintriebig gezogen wird. Blütenstände und Haupttrieb erkennen und erhalten. Kräftige Pflanzen können nach Plan mehrtriebig erzogen werden.
Bei Busch-, Zwerg- und Ampeltypen die fruchttragenden Seitentriebe überwiegend erhalten. Bei schweren Fruchtständen stützen. Nur geschädigte oder störend auf dem Boden liegende Blätter gezielt abnehmen.
Bei Stabtomaten kann im Spätsommer die Spitze oberhalb des letzten noch ausreifenden Fruchtstands begrenzt werden. Gesunde Blätter für die Versorgung behalten; nicht die ganze Pflanze kahl schneiden.
Diese Übersicht erklärt gärtnerische Angebotsformen. Sie zeigt keine aktuelle Verfügbarkeit im GREEN24-Shop.
Für den üblichen Einkauf keine passende Standardform; empfindliche Jungpflanzen mit geschütztem Wurzelballen wählen.
Jungpflanzen im kleinen Kultur- oder Pressballen zum Weiterkultivieren; keine schwere Baumschul-Ballenware.
Topfpflanze oder bereits größere, teils blühende Tomate im Kübel. Sorte, Wuchstyp und mögliche Veredelung prüfen.
Kompakte, kräftige Jungpflanze aus Aussaat oder als veredelte Pflanze; lange weiche Triebe vermeiden.
„Buschtomate“ bezeichnet den begrenzten Wuchstyp, keine verholzte Strauchware.
Mehrtriebige Erziehung ist möglich, aber kein Stammbusch im Sinn einer Baumschul-Handelsform.
Keine übliche Handelsform für Tomaten; Rankhilfe und Stängel werden nicht zum Halbstamm.
Eine hoch aufgeleitete Stabtomate ist kein Hochstammgehölz.
Keine Formschnittpflanze. Die Erziehung richtet sich nach Licht, Tragkraft und Fruchtbildung.
Üblich ist die Aussaat im Frühjahr. Für den normalen Freilandstart in Mitteleuropa reicht oft Mitte bis Ende März an einem hellen, warmen Platz. Gesunde Seitentriebe können als Stecklinge bewurzeln. Samen samenfester Sorten bleiben bei passender Bestäubung weitgehend sortentypisch; F1-Nachkommen können dagegen deutlich aufspalten.
Veredelte Tomaten verbinden die gewünschte Fruchtsorte mit einer ausgewählten Wurzelunterlage. Ihre Eigenschaften gelten nur für die konkret benannte Kombination, nicht als Schutz vor allen Krankheiten. Die Veredelungsstelle über der Erde lassen und Austriebe der Unterlage entfernen.
Indeterminiert: wachsen weiter und benötigen Halt sowie eine bewusste Trieberziehung. Dazu zählen viele Salat-, Kirsch- und Fleischtomaten.
Determiniert oder kompakt verzweigt; Seitentriebe tragen zur Ernte bei. „Tumbling Tom Red“ ist ein Beispiel für überhängende Kultur.
Rotfrüchtige Kirschtomate für die Aufleitung als Stabtomate. Ein kleines Fruchtformat bedeutet hier keine kleine Pflanze.
Orange abreifende Kirschtomate für Stabkultur. Als F1-Hybride liefert sie bei eigener Samengewinnung keine verlässlich identischen Nachkommen.
Grün gestreift abreifende Sorte: Reife zusätzlich an der sortentypischen Aufhellung und leichten Nachgiebigkeit beurteilen, nicht an roter Farbe.
Längliche, fleischige Früchte für Sauce und Verarbeitung. Bei Saatgut auf die genaue Sortenbezeichnung und die Hinweise zur Wuchsform achten.
Die Merkmale helfen bei der ersten Einordnung. Mehrere Ursachen können ähnlich aussehen; eine Behandlung setzt eine passende Diagnose voraus.
Sich rasch ausbreitende braune Blatt- und Stängelflecken sowie geschädigte Früchte besonders nach feuchtem Wetter prüfen. Regenschutz, trockeneres Laub und gute Luftbewegung senken den Befallsdruck, ersetzen aber keine Diagnose.
Eine dunkle eingesunkene Stelle am unteren Fruchtende ist häufig eine physiologische Störung. Calcium erreicht die Frucht nicht ausreichend, etwa bei ungleichmäßiger Wasserversorgung. Nicht automatisch mehr Dünger oder Kalk geben.
Starke Schwankungen zwischen Trockenheit und hoher Wasseraufnahme können die Fruchthaut aufreißen lassen. Gleichmäßige Feuchte und rechtzeitige Ernte helfen; die Empfindlichkeit ist sortenabhängig.
Junge Triebe und Blattunterseiten auf saugende Insekten und Honigtau prüfen. Im Gewächshaus früh kontrollieren; auch vorhandene Nützlinge berücksichtigen.
Hitze, ungünstige Luftfeuchte und gestörte Bestäubung können den Ansatz begrenzen. Gewächshaus lüften, Wasserbedarf prüfen und Blütenbewegung ermöglichen; eine Extra-Düngergabe allein löst das Problem nicht.
Saisonkultur
Saisonkultur: Frosttermine, Bodenwärme und Reifezeit zählen.
USDA-Zonen beschreiben langfristige mittlere Winterextreme. Kübel, Jungpflanzen, Nässe, Wind und Spätfrost erfordern eine eigene Einschätzung.
USDA-Zonen und Landkarten verstehen →
Blüte einer Tomate (Solanum lycopersicum) mit noch anliegenden Kronblättern und behaarten Kelchblättern.
Jake7401 · Public domain (PD-user) · BildquelleBotanische Merkmale können je nach Alter, Art und Sorte abweichen.
Passende Dünger und Substrate für Ihre Pflanzenpflege.