Zwiebel- & Knollenpflanzen

Narcissus · Tulipa · Dahlia · …

Balkon Garten Zimmer Sonne Halbschatten StaudeMittel

Passend zu Zwiebel- & Knollenpflanzen

Alle passenden Artikel →

Steckbrief

Pflanzengruppe
Speicherpflanzen · Zwiebeln und Knollen
Wuchs & Habitus
Unterirdische Speicherorgane treiben Blätter und Blütenstiele; der sichtbare Aufbau ist artspezifisch.
Laub
Das Laub ernährt den Speicher für den nächsten Austrieb und zieht bei vielen Arten nach der Saison ein.
Familie
Verschiedene Pflanzenfamilien
Herkunft
Artabhängig gemäßigte bis tropische Regionen
Wuchshöhe
Je nach Art etwa 10–150 cm
Blüte
Artabhängig Frühjahr bis Herbst; Treibkultur abweichend
Toxizität
Viele Zwiebelpflanzen sind giftig; nie mit Speisezwiebeln verwechseln

Pflegekalender

Blattaustrieb

  1. Jan
  2. FebOrientierungszeitraum
  3. MärOrientierungszeitraum
  4. AprOrientierungszeitraum
  5. MaiOrientierungszeitraum
  6. Jun
  7. Jul
  8. Aug
  9. Sep
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Frischer Austrieb bei passenden Licht- und Temperaturbedingungen; Angaben als Orientierung für Mitteleuropa.

Blüte / Blütenentwicklung

  1. Jan
  2. Feb
  3. MärOrientierungszeitraum
  4. AprOrientierungszeitraum
  5. MaiOrientierungszeitraum
  6. JunOrientierungszeitraum
  7. JulOrientierungszeitraum
  8. AugOrientierungszeitraum
  9. SepOrientierungszeitraum
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Artabhängig Frühjahr bis Herbst; Treibkultur abweichend.

Blattabwurf

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. Apr
  5. MaiOrientierungszeitraum
  6. JunOrientierungszeitraum
  7. JulOrientierungszeitraum
  8. Aug
  9. SepOrientierungszeitraum
  10. OktOrientierungszeitraum
  11. Nov
  12. Dez

Das Laub ernährt den Speicher für den nächsten Austrieb und zieht bei vielen Arten nach der Saison ein.

Schnitt & Wuchsform

  1. Jan
  2. Feb
  3. Mär
  4. AprOrientierungszeitraum
  5. MaiOrientierungszeitraum
  6. JunOrientierungszeitraum
  7. JulOrientierungszeitraum
  8. AugOrientierungszeitraum
  9. SepOrientierungszeitraum
  10. Okt
  11. Nov
  12. Dez

Verblühte Stiele bei Bedarf entfernen, grüne Blätter stehen lassen bis sie vergilben.

Orientierung für Deutschland und Mitteleuropa. Standort, Witterung, Art und Sorte verschieben die Zeitfenster; bei Zimmer- und Kübelpflanzen zählt auch das Winterquartier.

Ihr Pflegeplan im Jahreslauf

  • Wasserbedarf prüfen

    Monate: Jan · Feb · Mär · Apr · Mai · Jun · Jul · Aug · Sep · Okt · Nov · Dez

    Im Wachstum bedarfsgerecht feucht halten, in der Ruhephase artspezifisch trockener.

  • Im Wachstum versorgen

    Monate: Apr · Mai · Jun · Jul · Aug · Sep

    Das verlinkte Konzentrat mit 5 ml auf 2 l Wasser alle 2–3 Wochen während der Vegetationsphase anwenden. Vordüngung und bisherigen Verbrauch berücksichtigen.

    Dosierung und Anwendung zum Produkt →
  • Wurzelraum erneuern

    Monate: Mär · Apr · Mai

    Zwiebeln und Knollen nicht pauschal gleich tief setzen; Austrieb und Hals der Pflanze beachten.

    Dosierung und Anwendung zum Produkt →
  • Winterpflege planen

    Monate: Jan · Feb · Okt · Nov · Dez

    Frostempfindliche Sommerknollen trocken und frostfrei lagern; winterharte Zwiebeln nur bei geeigneten Bodenbedingungen draußen lassen.

Die markierten Monate sind Orientierung, keine festen Termine. Beobachten Sie Pflanze, Ballen und Witterung; Gießen, Düngen und Umtopfen richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf.

Pflegeintensität im Jahresverlauf

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Saisonale Orientierung für Deutschland. Standort, Witterung und Art bestimmen den Bedarf. Auch im Winter die Feuchte prüfen; die Markierungen sind kein Düngeplan.

Hauptpflege Aktiv Reduzierte Pflege

Pflege-Tipps

  • Frühlingszwiebeln, Sommerknollen und getriebene Zimmerpflanzen haben verschiedene Jahresrhythmen.
  • Licht und Pflanztiefe an der jeweiligen Art ausrichten.
  • Im Wachstum bedarfsgerecht feucht halten, in der Ruhephase artspezifisch trockener.
  • Zwiebeln und Knollen nicht pauschal gleich tief setzen; Austrieb und Hals der Pflanze beachten.
  • Verblühte Stiele bei Bedarf entfernen, grüne Blätter stehen lassen bis sie vergilben.
  • Frostempfindliche Sommerknollen trocken und frostfrei lagern; winterharte Zwiebeln nur bei geeigneten Bodenbedingungen draußen lassen.

Früchte & Ernte

Frucht- und Samenbildung

Zwiebel- und Knollenpflanzen bilden je nach Art Kapseln oder andere Samenfrüchte. Die unterirdische Zwiebel beziehungsweise Knolle ist ein Speicherorgan und keine Frucht; ähnliche Formen können zu gefährlichen Verwechslungen führen.

Ernte und Verwendung

Keine allgemeine Nahrungsernte aus dem Zierpflanzensortiment. Narzissen- und Tulpenzwiebeln nicht mit Küchenzwiebeln verwechseln. Nach der Blüte bleibt das Laub zur Reservenbildung stehen; Samenstände können bei fehlendem Vermehrungswunsch entfernt werden.

Pflanzenwissen auf einen Blick

Standort, Nutzen & Besonderheiten

Standort & Boden

Licht und Pflanztiefe an der jeweiligen Art ausrichten. Im Wachstum bedarfsgerecht feucht halten, in der Ruhephase artspezifisch trockener. Frostempfindliche Sommerknollen trocken und frostfrei lagern; winterharte Zwiebeln nur bei geeigneten Bodenbedingungen draußen lassen.

Besonderheiten

Eine Zwiebel besteht aus Speicherblättern, eine Knolle aus anderen verdickten Organen; Pflegeansprüche nicht gleichsetzen.

Nutzen

Blütenfolgen vom Frühjahr bis Herbst lassen sich durch Artenkombination planen.

Partner & Symbiosen

Bestäubung und vegetative Speichervermehrung sind unterschiedliche Vorgänge; nicht jede gefüllte Blüte ist für Insekten erreichbar.

Schnitt & Wuchsform

Unterirdische Speicherorgane treiben Blätter und Blütenstiele; der sichtbare Aufbau ist artspezifisch.

  1. 1. Pflanzenaufbau ansehen

    Frühlingszwiebeln, Sommerknollen und getriebene Zimmerpflanzen haben verschiedene Jahresrhythmen.

  2. 2. Gezielt entnehmen

    Verblühte Stiele bei Bedarf entfernen, grüne Blätter stehen lassen bis sie vergilben.

  3. 3. Form und Austrieb erhalten

    Krone und frische Austriebe nicht verletzen. Werkzeuge sauber halten und die artspezifische Wuchsform erhalten.

Handelsformen

Diese Übersicht erklärt gärtnerische Angebotsformen. Sie zeigt keine aktuelle Verfügbarkeit im GREEN24-Shop.

Wurzelware

Gezielt beim Fachbetrieb erfragen

Wurzelware nur bei dafür geeigneten Arten und Jahreszeiten wählen; empfindliche Topfkulturen nicht austrocknen lassen.

Ballenware

Gezielt beim Fachbetrieb erfragen

Ballenware ist bei dieser Gruppe nicht die typische Standardform. Bewurzelung und gesicherten Ballen prüfen.

Containerpflanze

Gängige Form

Bewurzelte Topfware ist üblich. Topfgröße, lebende Wurzeln und zur Pflanze passende Feuchte ansehen.

Jungpflanze

Gängige Form

Jungpflanzen brauchen zunächst einen zur Größe passenden Wurzelraum und behutsame Eingewöhnung.

Strauch

Für dieses Profil nicht typisch

Keine typische Handelsform für Zwiebel- & Knollenpflanzen. Die natürliche Wuchsform und konkrete Art sind maßgeblich.

Stammbusch

Für dieses Profil nicht typisch

Keine typische Handelsform für Zwiebel- & Knollenpflanzen. Die natürliche Wuchsform und konkrete Art sind maßgeblich.

Halbstamm

Für dieses Profil nicht typisch

Keine typische Handelsform für Zwiebel- & Knollenpflanzen. Die natürliche Wuchsform und konkrete Art sind maßgeblich.

Hochstamm

Für dieses Profil nicht typisch

Keine typische Handelsform für Zwiebel- & Knollenpflanzen. Die natürliche Wuchsform und konkrete Art sind maßgeblich.

Formgehölz

Für dieses Profil nicht typisch

Keine typische Handelsform für Zwiebel- & Knollenpflanzen. Die natürliche Wuchsform und konkrete Art sind maßgeblich.

Vermehrung & Veredelung

Vermehrung

Brutzwiebeln oder Teilknollen nur artspezifisch trennen; Aussaat braucht häufig mehrere Jahre bis zur Blüte.

Veredelung

Im üblichen Handel keine Veredelung; Sortenechtheit wird meist vegetativ erhalten.

Arten & Sorten

Narcissus

Frühlingszwiebeln; grüne Blätter nach der Blüte erhalten.

Tulipa

Große Sortenvielfalt; Sommerfeuchte und Standort beeinflussen die Dauerhaftigkeit.

Dahlia

Sommerblühende Knollenpflanze; frostfreie Überwinterung einplanen.

Schädlinge & Krankheiten

Die Merkmale helfen bei der ersten Einordnung. Mehrere Ursachen können ähnlich aussehen; eine Behandlung setzt eine passende Diagnose voraus.

Zwiebel und Laub ansehen

Fraßgänge, weiche Stellen oder verformten Austrieb artspezifisch beurteilen. Nicht jede gelbe Blattspitze ist ein Schädlingsbefall; das natürliche Einziehen berücksichtigen.

Fäulnis und Lagerung

Weiche oder faulige Zwiebeln getrennt prüfen. Wasserabzug und artspezifische Lagerfeuchte sind entscheidend; trockene Lagerung passt nicht zu jeder Knollenart.

Standort vor Düngermenge

Bei stockendem Wachstum zuerst Licht, Temperatur, Ruhephase und Wurzelraum beurteilen. Nährstoffmangel ist nur eine mögliche Ursache.

Winterhärte · USDA

Einzelnes Artbeispiel. Die gesamte Gruppe hat keine gemeinsame USDA-Zone; Dahlien und getriebene Zimmerzwiebeln gesondert behandeln.

Narcissus × odorus
USDA 6a–8bArtbeispiel; Kulturhinweise beachten.

USDA-Zonen beschreiben langfristige mittlere Winterextreme. Kübel, Jungpflanzen, Nässe, Wind und Spätfrost erfordern eine eigene Einschätzung.

USDA-Zonen und Landkarten verstehen →

Passende GREEN24-Produkte

Passende Dünger und Substrate für Ihre Pflanzenpflege.