Wurzelware
Für dieses Profil nicht typischFür den üblichen Start zu Hause keine Standardwahl; gut bewurzelte Topfware bevorzugen.
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Arecaceae
In der hellen, warmen Jahreszeit öffnen sich neue Wedel. Zimmerpalmen können bei genügend Licht länger wachsen; im Freiland bestimmen Wärme und Art den Beginn.
Es gibt keine gemeinsame Blütezeit für alle Palmen. Hanfpalmen blühen hier meist im späten Frühjahr; viele Zimmerpalmen blühen selten oder erst als große, ältere Pflanzen.
Immergrün: Ältere äußere Wedel werden nach und nach ersetzt. Ein vollständiger Blattabwurf im Herbst gehört bei den hier behandelten Zierpalmen nicht zum normalen Jahreslauf.
Im Frühjahr und Sommer abgestorbene Wedel bei Bedarf entfernen. Das ist Blattpflege, kein jährlicher Rückschnitt; grüne Krone und mittleren Speer erhalten.
Orientierung für Deutschland und Mitteleuropa. Standort, Witterung, Art und Sorte verschieben die Zeitfenster; bei Zimmer- und Kübelpflanzen zählt auch das Winterquartier.
Monate: Jan · Feb · Mär · Apr · Mai · Jun · Jul · Aug · Sep · Okt · Nov · Dez
Vor dem Gießen unter der Oberfläche prüfen. Den Ballen bei Bedarf gleichmäßig befeuchten und Überschuss ablaufen lassen. Sonnige Kübelplätze trocknen schneller als helle Zimmerplätze. Bei kühler, lichtarmer Überwinterung sinkt der Bedarf; der Kalender allein bestimmt keinen Gießtermin.
Monate: Apr · Mai · Jun · Jul · Aug · Sep
Bei sichtbarem Wachstum düngen und die Dosierung des verknüpften Palmen-Düngers beachten. Seine Regelanwendungszeit ist April bis September; bei tropischen Arten zählt die tatsächliche Wachstumsphase. Vordüngung frischer Erde und vorherige Gaben berücksichtigen. Bei Wachstumsruhe, Trockenstress oder geschädigten Wurzeln pausieren.
Dosierung und Anwendung zum Produkt →Monate: Mär · Apr · Mai · Jun
Einen durchwurzelten Topf im Frühjahr oder frühen Sommer gegen einen etwas größeren mit Abzugslöchern tauschen. Den Ballen schonend behandeln und die bisherige Pflanztiefe beibehalten. Langsam wachsende Zimmerpalmen brauchen nicht automatisch jedes Jahr einen neuen Topf.
Dosierung und Anwendung zum Produkt →Monate: Okt · Nov · Dez · Jan · Feb · Mär
Tropische Zimmerpalmen bleiben hell und ausreichend warm. Kübelpalmen rechtzeitig in ihr artspezifisches Winterquartier bringen. Bei ausgepflanzten Hanfpalmen Standort, Frostverlauf und Schutz von Wurzeln und Herz gemeinsam beurteilen. Es gibt keine gemeinsame Mindesttemperatur für die ganze Gruppe.
Die markierten Monate sind Orientierung, keine festen Termine. Beobachten Sie Pflanze, Ballen und Witterung; Gießen, Düngen und Umtopfen richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf.
Saisonale Orientierung für Deutschland. Standort, Witterung und Art bestimmen den Bedarf. Auch im Winter die Feuchte prüfen; die Markierungen sind kein Düngeplan.
Die Palmengruppe umfasst sehr unterschiedliche Fruchtformen. Manche Arten liefern Nutzfrüchte, andere werden ausschließlich als Zierpflanzen gehalten. Viele Zimmerpalmen blühen oder fruchten unter Wohnraumbedingungen nur selten.
Aus der Bezeichnung Palme lässt sich keine Essbarkeit ableiten. Für eine Ernte müssen Art, essbarer Pflanzenteil und geeignete Kultur eindeutig feststehen; bei Zierpalmen steht die Blattwirkung im Vordergrund.
Zuerst die Art wählen: Berg-, Kentia- und Goldfruchtpalmen bevorzugen helle Innenräume mit Schutz vor starker direkter Sonne. Phoenix und viele Kübel-Fächerpalmen brauchen deutlich mehr Sonne. Hanfpalmen kommen für geschützte Gartenplätze infrage, wenn Klima und Überwinterung passen. Für alle sind ein funktionierender Wasserabzug und ausreichend Wurzelraum wichtig.
Der botanische Name entscheidet über die Pflege. Yucca, Dracaena und Cycas sehen teils palmenähnlich aus, gehören aber nicht zu den Arecaceae. Auch echte Palmen unterscheiden sich in Kälteverträglichkeit, Endgröße und Wasserbedarf deutlich.
Fächer und Fiederwedel bringen ruhige, ganzjährige Struktur in Räume und Gärten. Eine einzelne große Palme setzt einen Schwerpunkt; mehrere schlanke Exemplare gliedern einen Platz, ohne eine geschlossene Wand zu bilden.
Für eine Kübelpalme ist keine besondere Partnerpflanze nötig. Gemeinsame Pflanzungen müssen vor allem zu Licht, Wasserbedarf und Wurzelraum passen. Ob zur Samenbildung zwei Pflanzen benötigt werden, hängt von der Art und ihrer Blütenbiologie ab.
Einstämmige und horstbildende Arten teilen denselben Grundsatz: Das Herz am Ende jedes Stamms liefert neue Wedel. Ein Horst besitzt mehrere solche Stämme, eine Solitärpalme gewöhnlich nur einen.
Jeder Stamm besitzt sein eigenes Palmenherz. Den jungen Speer in der Mitte und lebende Wedel stehen lassen; bei mehreren Stämmen jeden einzeln beurteilen.
Vollständig braune Wedel mit sauberem Werkzeug am Blattstiel abnehmen. Nicht ausreißen und nicht bündig in das Stammgewebe schneiden; bei bedornten Arten Abstand halten.
Kein Köpfen, Einkürzen des Stamms oder Kugelschnitt. Ein abgeschnittenes Palmenherz wird an diesem Stamm nicht durch seitlichen Austrieb ersetzt. Zu groß gewordene Palmen benötigen einen passenden Standort.
Diese Übersicht erklärt gärtnerische Angebotsformen. Sie zeigt keine aktuelle Verfügbarkeit im GREEN24-Shop.
Für den üblichen Start zu Hause keine Standardwahl; gut bewurzelte Topfware bevorzugen.
Große verpflanzte Palmen mit vorbereitetem Ballen gehören in fachkundige Hände.
Die übliche Handelsform für Zimmer, Terrasse und größere Einzelpalmen.
Sämlinge und kleine Jungpalmen; ihre ersten Blätter können noch ungeteilt sein.
Buschige Horste bei Arten wie Goldfrucht- oder Zwergpalme; kein durch Rückschnitt erzogener Strauch.
Der klassische Stammbusch mit Seitenästen ist keine übliche Form der hier vorgestellten Zierpalmen.
Eine Palme mit kurzem Stamm ist keine durch Aufasten erzeugte Halbstammform.
Große Stammpalmen werden nach Stamm- und Gesamthöhe angeboten; eine Hochstamm-Veredelung ist damit nicht gemeint.
Kein Formschnittgehölz. Die Wedelkrone darf nicht in geometrische Formen geschnitten werden.
Die meisten Palmen werden aus Samen gezogen; Keimung und Jugendphase brauchen je nach Art Geduld. Echte bewurzelte Seitensprosse horstbildender Arten können teilweise getrennt werden. Mehrere Sämlinge in einem Topf sind keine Verzweigung eines Stamms. Einzelne Wedel oder abgesägte Stammstücke sind keine geeigneten Stecklinge.
Palmen werden im üblichen Gartenbau nicht wie Obstbäume veredelt. Stammhöhe und Krone entstehen durch den natürlichen Wuchs. Deshalb lässt sich eine zu hohe Palme auch nicht durch Absetzen und Neuaufpfropfen der Krone verkleinern.
Kompakte Fiederpalme für helles, indirektes Licht. Im Handel stehen häufig mehrere einzelne Sämlinge zusammen im Topf.
Locker überhängende Fiederwedel für helle Innenräume ohne starke direkte Sonne; langfristig Platz für die Krone einplanen.
Auch als Dypsis oder Areca im Handel. Mehrere schlanke Stämme bilden einen dichten Horst; warm und hell ohne pralle Mittagssonne kultivieren.
Fächerpalme mit dünnen, büschelig stehenden Stämmen. Für helle bis halbschattige Innenräume und ein frostfreies Winterquartier.
Fächerpalme für geschützte Außenplätze. Die Eignung zum Auspflanzen hängt von Klima, Alter und Wurzelbedingungen ab; Kübel gesondert schützen.
Oft mehrstämmige Fächerpalme für sonnige Kübelplätze. Trotz kompakterem Wuchs ausreichend Raum für die bedornten Blattstiele einplanen.
Ausladende Fiederkrone für sehr helle Standorte. In Mitteleuropa meist Kübelkultur mit geeignetem Winterquartier; keine kleine Dauer-Zimmerpflanze.
Die Merkmale helfen bei der ersten Einordnung. Mehrere Ursachen können ähnlich aussehen; eine Behandlung setzt eine passende Diagnose voraus.
Blattunterseiten, Fiederansätze und Blattstiele kontrollieren. Feste Schildchen, watteartige Nester oder klebriger Honigtau helfen bei der Einordnung.
Feine helle Sprenkel und Gespinste besonders an Zimmerpalmen prüfen. Blattunterseiten mit einer Lupe ansehen und betroffene Pflanzen von anderen abrücken.
Dauerhaft nasse Erde, weiche Pflanzenteile oder ein faulender Speer verlangen eine Ursachenprüfung. Wasserabzug und Wurzelzustand beurteilen; zusätzliche Düngung behebt Fäule nicht.
Zuerst Ballenfeuchte, Salzbelastung, Licht und trockene Heizungsluft vergleichen. Einzelne alte Außenwedel altern natürlich; gleichzeitig geschädigte junge Blätter sind ein anderes Signal.
Nach einem Standortwechsel langsam an stärkere Sonne gewöhnen. Frostverträglichkeit nie von einer Palmenart auf alle anderen übertragen; besonders den Kübel und das Herz berücksichtigen.
Artabhängig
Die Beispiele zeigen zwei vergleichsweise kälteverträgliche Arten. Tropische Palmen benötigen andere Winterbedingungen; bestimmen Sie deshalb zuerst Ihre Palmenart.
USDA-Zonen beschreiben langfristige mittlere Winterextreme. Kübel, Jungpflanzen, Nässe, Wind und Spätfrost erfordern eine eigene Einschätzung.
USDA-Zonen und Landkarten verstehen →
Fächerförmiges Blatt von Trachycarpus fortunei mit strahlenförmig angeordneten, gefalteten Segmenten.
Vera Buhl · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle
Dunkle reife Früchte von Trachycarpus fortunei an einem verzweigten Fruchtstand.
Abrahami · CC BY-SA 3.0 · BildquelleBotanische Merkmale können je nach Alter, Art und Sorte abweichen.
Passende Dünger und Substrate für Ihre Pflanzenpflege.