· GREEN24 Redaktion

Gießwasser auffangen: Der zweite Blick nach dem Gießen

Im November zählt der einzelne Topf: Gießwasser gesammelt auffangen, gut abtropfen lassen und überschüssiges Wasser entfernen.

Eine Efeutute im Anzuchttopf tropft über einer Auffangschale auf einem Pflanztisch ab. KI-generiert

Im November wird aus dem schnellen Gießgang eine kleine Kontrollrunde. Weniger Tageslicht kann den Wasserbedarf vieler Zimmerpflanzen senken; ein warmer Platz nahe der Heizung verändert die Situation wiederum. Entscheidend sind Pflanzenart und tatsächliche Feuchtigkeit im Topf. Ein übersichtlicher Gießplatz hilft Ihnen, ablaufendes Wasser aufzufangen und anschließend zu entfernen.

Erst den einzelnen Topf prüfen

Gießen Sie nicht automatisch alle Pflanzen, nur weil sie nebeneinander stehen. Prüfen Sie die Feuchtigkeit im Substrat und beachten Sie die Pflegeansprüche der jeweiligen Art. Das Topfgewicht kann zusätzlich helfen, Veränderungen zu erkennen. Eine trockene Oberfläche allein bedeutet nicht immer, dass der gesamte Ballen trocken ist.

Stellen Sie nur sicher stehende, passende Gefäße auf die Auffangfläche. Die Bodenlöcher müssen frei bleiben. Nutzen Sie eine ebene, stabile, wasserunempfindliche Fläche, halten Sie Abstand zu elektrischen Geräten und prüfen Sie den Untersetzer auf Beschädigungen. Für große oder schwere Pflanzen wählen Sie einen geeigneten Gießplatz, an dem Sie nicht mit einem vollen Untersetzer hantieren müssen.

Auffangen – abtropfen – leeren

Gießen Sie bei Bedarf langsam und lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen. Danach kommt der entscheidende zweite Blick: Hat sich Wasser unter den Töpfen gesammelt? Lassen Sie die Gefäße gut abtropfen und leeren Sie den Untersetzer. Kontrollieren Sie ebenso Übertöpfe, bevor die Pflanzen wieder an ihren Platz kommen.

Bleibt ein Erdballen dauerhaft im Wasser stehen, kann das Substrat vernässen und den Wurzeln Sauerstoff fehlen. Mehr Wasser hilft deshalb nicht automatisch, wenn Blätter schlapp wirken: Prüfen Sie zunächst die Feuchtigkeit.

Den Gießgang bewusst abschließen

Entfernen Sie lose Substratreste von der Auffangfläche und lassen Sie diese sauber zurück. So sehen Sie beim nächsten Kontrollgang sofort, ob neues Wasser ausgelaufen ist. Ein leerer Untersetzer ersetzt die Feuchtigkeitsprüfung nicht – er macht sie übersichtlicher.

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