Beikräuter im November: Gezielt jäten, den Boden schonen
Junge Beikräuter auf freien Beetstellen gezielt entfernen: erst Pflanzen und Bodenzustand prüfen, dann flach arbeiten. Mit der BERGER 5630 Kleinhacke.
Zwischen den letzten Kulturen zeigen sich wieder kleine grüne Blätter? Bei mildem Wetter können auch im November Beikräuter auflaufen. Ein gezielter Kontrollgang hilft, unerwünschte Sämlinge früh zu entdecken. Ob Sie heute jäten, entscheidet zuerst der Boden.
Drei Fragen vor dem ersten Handgriff
- Was wächst hier? Bestimmen Sie unbekannte Pflanzen zunächst. Erwünschte Selbstaussaaten dürfen bleiben; das Titelmotiv ist keine Bestimmungshilfe.
- Stört die Pflanze an dieser Stelle? Konzentrieren Sie sich auf Bewuchs, der mit Ihren Kulturen konkurriert. Eine flächige Räumung des Gartens ist dafür nicht nötig.
- Ist der Boden bearbeitbar? Warten Sie bei klebrigem, wassergesättigtem oder gefrorenem Boden. An einem trockenen Tag sollte die Oberfläche so weit abgetrocknet sein, dass die Erde krümelt und nicht am Werkzeug verschmiert. Arbeiten Sie möglichst vom Weg aus.
Flach jäten, anschließend aufsammeln
Bei kleinen einjährigen Beikräutern führen Sie das Hackblatt mit kurzen, kontrollierten Bewegungen knapp unter der Oberfläche. Direkt neben Gemüse, Stauden und bekannten Zwiebelplätzen arbeiten Sie behutsam von Hand. Im feuchten Herbst sammeln Sie gelöste Pflanzen ein: Auf feuchter Erde können sie wieder anwurzeln.
Rückzugsorte im Garten erhalten
Erhalten Sie vorhandene schützende Bodenbedeckung, Grashorste sowie Laub- und kleine Holzhaufen als Rückzugsorte. Neu freigelegte größere Flächen sollten über den Winter passend bedeckt werden. Samenstände problematischer Beikräuter und deren ausdauernde Wurzeln gehören nicht unvorbehandelt auf den gewöhnlichen Gartenkompost.
Prüfen Sie vor dem Einsatz festen Sitz und Funktion des Werkzeugs. Reinigen und trocknen Sie es anschließend und lagern Sie es geschützt. Beim nächsten Rundgang sehen Sie nach, ob neue Sämlinge aufgegangen sind.