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Wohin mit dem Herbstlaub? Ihr 20-Minuten-Plan für Wege, Rasen und Beet

Weg frei, Rasen luftig, Beet geschützt: Mit drei klaren Zonen entscheiden Sie in 20 Minuten, wo Herbstlaub wegmuss – und wo es im Garten nützlich bleibt.

Gärtnerin sammelt Herbstlaub von Weg und Rasen, während eine dünne Laubschicht im Beet liegen bleibt.

Titelbild: KI-generiertes Motiv

Ein paar feuchte Blätter auf dem Gartenweg, ein gelber Teppich auf dem Rasen und raschelndes Laub unter den Sträuchern: Alles auf einmal wegzuräumen wäre viel Arbeit – und nicht überall sinnvoll. Teilen Sie den Garten heute in drei Zonen. Dann wird aus dem großen Herbstputz eine überschaubare Samstagsrunde.

Minute 0 bis 5: drei Zonen festlegen

Gehen Sie einmal ohne Werkzeug durch den Garten. Schauen Sie zuerst auf Wege und Stufen, dann auf den Rasen und zuletzt unter Hecken, Gehölze und robuste Stauden. Die gleiche Blätterschicht kann je nach Ort etwas völlig anderes bedeuten.

  • Wege und Stufen: Feuchtes Laub kann rutschig werden und gehört weg.
  • Rasen: Eine geschlossene Laubdecke nimmt den Gräsern Licht und Luft. Sammeln Sie sie regelmäßig ab.
  • Beet und Gehölzrand: Gesundes Laub darf in einer lockeren, nicht zu dicken Schicht liegen bleiben. Es bedeckt den Boden und bietet kleinen Gartentieren Rückzugsräume.

Minute 5 bis 15: nur dort sammeln, wo es nötig ist

Beginnen Sie an der Haustür oder an der meistgenutzten Gartenroute. Arbeiten Sie in kurzen Bahnen und halten Sie Stufen sowie Abflüsse frei. Danach kommt der Rasen an die Reihe. Sie müssen heute nicht jede Ecke erreichen: Eine freie Laufspur und ein offener Rasenbereich sind ein sinnvoller erster Abschnitt.

Schieben Sie das Laub nicht blind aus dem Beet heraus. Unter Hecken und zwischen standfesten Stauden kann eine dünne Schicht bleiben. Sehr dicke, zusammengeklebte Matten lockern oder teilweise abnehmen, damit darunter nichts fault. Laubhaufen für Tiere liegen am besten ruhig und windgeschützt; einmal angelegt, sollten sie nicht ständig umgesetzt werden.

Minute 15 bis 20: Material trennen und den Sack sinnvoll nutzen

Gesundes, leichtes Laub können Sie in dünnen Lagen im Beet verteilen, mit anderem geeigneten Gartenmaterial kompostieren oder nach den Regeln Ihrer Kommune abgeben. Krankes oder von Schädlingen befallenes Material gehört nicht auf den eigenen Kompost; nutzen Sie dafür die kommunalen Entsorgungswege. Gartenabfälle nicht im Wald abladen und nicht offen verbrennen.

250 Liter sind Volumen, keine Traglastangabe. Nasses Laub wird schnell schwer. Füllen Sie den Sack deshalb nur so weit, wie Sie ihn kontrolliert bewegen können, und entleeren Sie bei Bedarf in mehreren kleinen Portionen. Die vier Griffe helfen beim Umsetzen und Ausschütten; heben Sie trotzdem aus einer stabilen Haltung und nicht mit ruckartigen Bewegungen.

Fertig ist nicht laubfrei

Nach 20 Minuten dürfen Wege sicherer, der Rasen offener und die Beete weiterhin lebendig aussehen. Genau das ist der Plan: Laub nicht pauschal als Abfall behandeln, sondern am richtigen Ort nutzen. Für die nächste Runde steht der 250-Liter-Gartensack bereit – wie viel Sie heute sammeln, bestimmen Garten und Wetter.

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