Zu Produktinformationen springen
1 von 1

Dr. Stähler

Dr. Stähler Asulfa Jet Mehltau-Frei – 10 × 10 g

Normaler Preis €12,95
Normaler Preis Verkaufspreis €12,95
Grundpreis €129,50/kg
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern zuzügl. Versand
Anzahl
Artikeldetails
EAN: 4012879031517
Vollständige Details anzeigen
  • Gegen: Echten Mehltau in den benannten Kulturen.
  • Wirkung: Schutzbelag hemmt laut Hersteller die Keimung der Pilzsporen.
  • Für: Benannte Gemüsearten, Stachelbeeren, Weinreben und Zierpflanzen im Freiland.

Orientierung für die passende Anwendung

Die folgenden Beispiele ersetzen nicht die sechs vollständigen Einzelblätter und die Packungsanleitung. Alle hier genannten Anwendungen gelten im Freiland.

Erbse, Gurke sowie Wurzel- und Knollengemüse

Je Behandlung 15 g in 6 l Wasser pro 100 m². Bei Erbse maximal 3 Behandlungen im Abstand von 10–14 Tagen; bei Gurke und Wurzel-/Knollengemüse maximal 6 mit mindestens 5 Tagen Abstand.

Zierpflanzen nach Höhe

Pro 100 m²: bis 50 cm 25 g in 10 l Wasser; 50–125 cm 37,5 g in 15 l; über 125 cm 50 g in 20 l. Maximal 15 Behandlungen mit mindestens 6 Tagen Abstand; Verträglichkeitsliste beachten.

Stachelbeere vor oder nach Austrieb

Pro 100 m² in 10 l Wasser: vor Austrieb 50 g, nach Austrieb 40 g. Maximal 6 Behandlungen, mindestens 7 Tage Abstand; 7 Tage Wartezeit.

Weinrebe nach ES-Stufe

Pro 100 m²: ES 09 36 g in maximal 4 l Wasser; ES 61 48 g in maximal 8 l; ES 71 24 g in maximal 12 l; ES 75 32 g in maximal 16 l. Den vollständigen Datensatz einschließlich Wiederholungsregel beachten.

Erntewartezeiten unterscheiden

Gurke 1 Tag; Erbse, Wurzel-/Knollengemüse und Stachelbeere 7 Tage; Tafeltrauben 28 Tage, Keltertrauben 56 Tage. Bei Zierpflanzen ist eine Wartezeit ohne Bedeutung.

Schutz und Wiederbetreten

Unnötigen Kontakt vermeiden. Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel Universal-Schutzhandschuhe tragen; Flächen und Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.

Alle 6 amtlichen Anwendungen mit vollständigen Auflagen

Anwendungen und genaue Mengen

Kultur und Zweck zuordnen

Kultur, Mehltauart und Freilandanwendung mit dem Einzelblatt abgleichen.

Fläche und Entwicklungsstand prüfen

Aufwand- und Wassermenge nach Fläche, Pflanzenhöhe oder ES-Stufe bestimmen.

Abstände und Wartezeiten beachten

Behandlungshöchstzahl, Wiederholungsabstand und Erntewartezeit gemeinsam einhalten.

Alle 6 zugelassenen Anwendungen und genauen Mengen

Die einzelnen Anwendungen betreffen Erbse, Gurke, Wurzel- und Knollengemüse, Zierpflanzen, Stachelbeere und Weinrebe. Keine pauschale Dosierung für alle Kulturen.

Die sechs am 02.10.2026 amtlich gelisteten Anwendungen für nichtberufliche Anwender gelten ausschließlich im Haus- und Kleingartenbereich im Freiland. Jede Menge gilt nur für die dort angegebene Kultur, Pflanzenhöhe bzw. Entwicklungsphase und Wassermenge. Produktauflagen und anwendungsbezogene Auflagen gemeinsam mit der Gebrauchsanleitung der vorhandenen Packung beachten. Die amtlichen Einzelblätter bleiben von verkürzten Herstellerangaben getrennt.

Erbse · Echter Mehltau (Erysiphe pisi)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Erbse
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Erysiphe pisi)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
15 g je 100 m² in 6 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 3 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 3 Abstand: 10 bis 14 Tag(e)
Wartezeiten
Freiland, Erbse : 7 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-07-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Amtliche Anwendung 050498-64/00-006 ↗

Gurke · Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Gurke
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
15 g je 100 m² in 6 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 6 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 6
Weitere Erläuterungen
Anzahl der Behandlungen: zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 5 Tage
Wartezeiten
Freiland, Gurke : 1 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-07-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Amtliche Anwendung 050498-64/00-008 ↗

Wurzel- und Knollengemüse · Echte Mehltaupilze

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Wurzel- und Knollengemüse
Schadorganismus/Zweck
Echte Mehltaupilze
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
15 g je 100 m² in 6 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 6 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 6
Weitere Erläuterungen
Anzahl der Behandlungen: zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 5 Tage
Wartezeiten
Freiland, Wurzel- und Knollengemüse : 7 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-07-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Gemüsebau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WP747: In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Amtliche Anwendung 050498-64/00-010 ↗

Zierpflanzen · Echte Mehltaupilze

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Zierpflanzen
Schadorganismus/Zweck
Echte Mehltaupilze
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
Pflanzengröße bis 50 cm 25 g je 100 m² in 10 l/100 m² Wasser Pflanzengröße 50 bis 125 cm 37,5 g je 100 m² in 15 l/100 m² Wasser Pflanzengröße über 125 cm 50 g je 100 m² in 20 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 15 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 15
Weitere Erläuterungen
Anzahl der Behandlungen: zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 6 Tage
Wartezeiten
Freiland, Zierpflanzen : Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-07-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Zierpflanzenbau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WH915: In die Gebrauchsanleitung ist eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen aufzunehmen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich ist (Positivliste).

Amtliche Anwendung 050498-64/00-013 ↗

Stachelbeere · Amerikanischer Mehltau (Sphaerotheca mors-uvae)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Stachelbeere
Schadorganismus/Zweck
Amerikanischer Mehltau (Sphaerotheca mors-uvae)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
vor Austrieb 50 g je 100 m² in 10 l/100 m² Wasser nach Austrieb 40 g je 100 m² in 10 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 6 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 6
Weitere Erläuterungen
Anzahl der Behandlungen: zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 7 Tage
Wartezeiten
Freiland, Stachelbeere : 7 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-07-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Obstbau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WH915: In die Gebrauchsanleitung ist eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen aufzunehmen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich ist (Positivliste).
  • WP732: Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
  • WP740: Vorsicht bei benachbart wachsenden Kulturpflanzen, da Schäden möglich.

Amtliche Anwendung 050498-64/00-015 ↗

Weinrebe · Echter Mehltau (Uncinula necator)

Haus- und Kleingartenbereich; Freiland

Anwendungsbereich
Haus- und Kleingartenbereich; Freiland
Kultur/Objekt
Weinrebe
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Uncinula necator)
Max. Aufwandmenge pro Behandlung
ES 09: 36 g je 100 m² in maximal 4 l/100 m² Wasser ES 61: 48 g je 100 m² in maximal 8 l/100 m² Wasser ES 71: 24 g je 100 m² in maximal 12 l/100 m² Wasser ES 75: 32 g je 100 m² in maximal 16 l/100 m² Wasser
Anwendungszeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Maximale Anzahl der Behandlungen
in dieser Anwendung: 8 in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 8
Weitere Erläuterungen
Anzahl der Behandlungen: bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird Anzahl der Behandlungen: zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 6 Tage
Wartezeiten
Freiland, Weinrebe (Tafeltrauben): 28 Tage Freiland, Weinrebe (Keltertrauben): 56 Tage
Weitere Angaben und Auflagen
Status
Zulassung, bis 2028-07-31 00:00:00.0
Wirkungsbereich
Fungizid
Einsatzgebiet
Weinbau
Anwenderkategorie
Nichtberuflich
Verwendungszweck Pflanze/ Pflanzenerzeugnis
Nutzung als Tafel- und Keltertraube
  • NN234: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
  • NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Amtliche Anwendung 050498-64/00-017 ↗

Schwefel gegen Echten Mehltau

Der Hersteller beschreibt einen Schutzbelag, der die Keimung der Pilzsporen hemmt. Der amtliche Datensatz ordnet Schwefel der FRAC-Gruppe M2 zu.

Passende Anwendung wählen

Nur die zu Kultur und Entwicklungsstand passende zugelassene Anwendung verwenden.

Belag aufbringen

Die vorgeschriebene Mittel- und Wassermenge für die Spritz- bzw. Sprühanwendung einhalten.

Sporenkeimung hemmen

Die Herstellererklärung beschreibt die Schutzwirkung über die Hemmung der Sporenkeimung.

Nur eine schematische Erklärung innerhalb der aufgeführten Mehltauanwendungen; kein zusätzlicher Anwendungszweck.

Deklaration und Zulassung

Inhalt
10 × 10 g (100 g)
Wirkstoff laut Hersteller
800 g/kg Netzschwefel
Wirkstoffgehalt laut BVL
800 g/kg Schwefel
Formulierung laut BVL
Wasserdispergierbares Granulat
Zulassungsnummer (DE)
050498-64
Amtliche Handelsbezeichnung
Mehltau-Frei Asulfa Jet
Zulassungsende laut BVL
31.07.2028
Wirkungsbereich
Fungizid
Wirkungsmechanismus laut BVL
FRAC-Gruppe M2
Herstellerartikel
3151
EAN
4012879031517
Zulassungsinhaber
Syngenta Agro GmbH
Nichtberufliche Anwendungen
6; ausschließlich Freiland
BVL-Abruf
02.10.2026
Primäre Herstellerinformationen

Dr. Stähler führt Artikel 3151 mit 10 × 10 g Inhalt, EAN 4012879031517 und Zulassungsnummer 050498-64. Originalabbildung und Identität sind dieser Packungsgröße zugeordnet.

Die verkürzten Konzentrationsangaben der Herstellerseite sind nicht mit allen differenzierten amtlichen Anwendungen deckungsgleich. Für die Weinrebe bleiben die ES-Stufen und für Stachelbeeren die Unterscheidung vor bzw. nach Austrieb separat erhalten. Die tatsächliche Packungsanleitung ist abzugleichen.

Fragen zu Asulfa Jet Mehltau-Frei

Welche Kulturen sind für Haus- und Kleingärten aufgeführt?

Die sechs aktuellen Datensätze nennen Erbse, Gurke, Wurzel- und Knollengemüse, Zierpflanzen, Stachelbeere und Weinrebe im Freiland gegen die jeweils aufgeführten Echten Mehltaupilze. Die Pflanzengröße bzw. Entwicklungsphase und alle Auflagen der passenden Anwendung beachten.

Wie viel enthält die Packung?

10 Beutel zu je 10 g, insgesamt 100 g. Die Beutelgröße ist keine allgemeine Dosierempfehlung: Die erforderliche Menge hängt von Kultur, Fläche und Einzelanwendung ab.

Gilt eine einheitliche Mischung für alle Kulturen?

Nein. Die amtlichen Anwendungen unterscheiden die Kulturen, bei Zierpflanzen die Pflanzenhöhe und bei Weinreben die ES-Stufe. Bei Stachelbeeren gelten vor Austrieb 50 g und nach Austrieb 40 g je 100 m² in jeweils 10 l Wasser. Nicht aus einer anderen Kultur umrechnen.

Welche Angaben gelten für die Weinrebe?

050498-64/00-017 nennt pro 100 m²: ES 09 36 g in maximal 4 l Wasser; ES 61 48 g in maximal 8 l; ES 71 24 g in maximal 12 l; ES 75 32 g in maximal 16 l. Grundsätzlich sind 8 Behandlungen mit mindestens 6 Tagen Abstand gelistet. Die besondere Regel für niedrigere Dosierung und den unveränderten Gesamtmittelaufwand steht vollständig im Einzelblatt. Tafeltrauben haben 28 Tage, Keltertrauben 56 Tage Wartezeit.

Wann darf ich Gemüse wieder ernten?

Die Wartezeit beträgt nach der Behandlung bei Gurken 1 Tag, bei Erbsen sowie Wurzel- und Knollengemüse 7 Tage. Zusätzlich die Behandlungshöchstzahl und alle weiteren Vorgaben der jeweiligen Anwendung einhalten.

Ist jede Zierpflanze verträglich?

Das lässt sich nicht pauschal zusichern. Anwendung 050498-64/00-013 verlangt eine Arten- bzw. Sortenliste für die verträgliche Aufwandmenge in der Gebrauchsanleitung. Für Wurzel- und Knollengemüse ist zusätzlich eine Prüfung unter den jeweiligen Anbaubedingungen vorgeschrieben; bei Stachelbeeren sind Sonnen- und Nachbarkulturschäden zu beachten.

Was bedeutet die B4-Einstufung?

Sie bedeutet nicht bienengefährlich bis zur höchsten zugelassenen Aufwandmenge bzw. Anwendungskonzentration. Sie ersetzt keine übrigen Umweltauflagen: Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere; bei Weinreben ist eine schwachschädigende Wirkung auf die Raubmilbe Typhlodromus pyri aufgeführt.

Ersetzt diese Übersicht die Anleitung der Packung?

Nein. Die vollständige Gebrauchsanleitung der konkreten Packung und die passenden aktuellen Zulassungsbedingungen müssen gemeinsam beachtet werden. Die verkürzte Herstellerseite nennt unter anderem allgemeine Konzentrationen, während die amtlichen Einzelblätter genauer nach Entwicklungsstand und Anwendungsfall unterscheiden.

Qualitätsprodukte Gärtnerische Expertise Über 30 Jahre Erfahrung Persönliche Fachberatung

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Kennzeichnung laut Hersteller und BVL

  • Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Sicherheit und Lagerung

Sicherheit und vollständige Produktauflagen

Unnötigen Kontakt vermeiden. Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen; für Kinder unzugänglich aufbewahren. Die Handschuhvorgabe für das unverdünnte Mittel und sämtliche Einzelauflagen beachten.

Behandelte Flächen und Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Mittel, Reste und Spülwasser dürfen nicht in Gewässer oder über Abläufe und Kanalisation dorthin gelangen. Inhalt und Behälter gemäß den konkreten Packungshinweisen ordnungsgemäß entsorgen.

B4 ist eine bienenbezogene Einstufung unter den zugelassenen Anwendungsbedingungen. Die allgemeinen Nützlingshinweise und die zusätzliche NN234-Auflage der Weinrebenanwendung gemeinsam lesen.

  • NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • NW263: Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.
  • SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
  • SF245-01: Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
  • SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • VH302: Der Arsen- und Selengehalt des Schwefels darf 250 mg/kg nicht überschreiten.
  • WMFM2: Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): M2
  • NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).
  • NN1001: Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
  • NN1002: Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
Lagerung

Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Die konkreten Lagerbedingungen und Entsorgungshinweise auf der vorhandenen Originalpackung beachten.

Hersteller und Zulassungsinhaber

Hersteller/Vertrieb

Schopf Hygiene Bitterfeld GmbH & Co. KG
Dr. Stähler
Elektronstrasse 8
06749 Bitterfeld-Wolfen, Deutschland

info@schopf-bitterfeld.de

dr.staehler-schopf.de ↗

Zulassungsinhaber

Syngenta Agro GmbH

Originalunterlagen & Käuferinformationen

Asulfa Jet Mehltau-Frei ist ein Schwefel-Fungizid mit 800 g/kg Schwefel als wasserdispergierbares Granulat. Die Packung enthält 10 Beutel zu je 10 g. Die sechs aufgeführten Haus- und Kleingartenanwendungen betreffen Echten Mehltau im Freiland; Kultur, Aufwandmenge und Wartezeit gehören jeweils zusammen.

Amtliche Mittel- und Einzelblätter am 02.10.2026 abgerufen, BVL-Datenstand 01.10.2026. Die Herstellerseite nennt keinen eigenen Revisionsstand. Eine vollständige Anleitung der tatsächlich vorhandenen Packung ist weiterhin erforderlich.

BVL-Informationen für Haus- und Kleingarten

Amtliche allgemeine Hinweise zu Kauf, Anwendung und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln. Maßgeblich bleiben die zugelassenen Anwendungsbestimmungen des jeweiligen Produkts.

Pflanzenstärkungsmittel: eine eigene Produktgruppe

Diese Liste enthält keine Pflanzenschutzmittel-Zulassungen und ist kein Eignungsnachweis für eine bestimmte Anwendung eines Pflanzenschutzmittels.

BVL: Liste der Pflanzenstärkungsmittel ↗
Original-PDF · Deutsch · 7. September 2026 · 147 KB