Granatapfel - Punica granatum
Der Granatapfelbaum gehört zu den ältesten Kübelpflanzen, wächst sehr kompakt und bildet zierliche, 2 cm lange, hellgrüne Blätter aus. Diese Art ist blühfreudig und setzt auch Früchte an. Die Pflanze ist selbstbestäubend.
Herkunft: Die größte Verbreitung liegt seit circa 2.500 Jahren im gesamten Mittelmeerraum.
Der Granatapfel oder Grenadine (Punica granatum) ist eine Laubbaumart. Ihre rote Frucht wird als Obst gegessen. Der Granatapfel ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen. Die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach. Granatapfel eignet sich als Zimmerpflanze oder als Terrassenpflanze für draußen. Die Früchte lassen sich gut für Desserts und Obstsalate verwenden. Die fleischig ummantelten Samen der Frucht kann man entweder mit den Fingern oder mit Hilfe eines Löffels gut herauslösen und sogleich verzehren oder Süßspeisen und Eis damit dekorieren. Eine weitere Methode zum Herauslösen der Samen: Frucht horizontal halbieren, die Schale an den dünnen Häutchen einritzen und die Frucht sternförmig zerbrechen. Die beste Methode, einen Granatapfel zu essen ist folgende: Eine Schüssel mit Wasser füllen, den Strunk abschneiden und den Granatapfel in der Schüssel aufbrechen. Die essbare Kerne werden zu Boden sinken, während die Schale und die weissen Häutchen auf dem Wasser schwimmen und leicht zu separieren sind.
Der Granatapfelbaum ist eine schöne Kübelpflanze. Er kann im Sommer ins Freie gestellt werden, im Winter bevorzugt er einen kühlen und hellen Platz. Im Oktober mit einer Rosenschere bis in die verholzten Triebe zurückschneiden und der Pflanze eine schöne Form geben. Alle 4-6 Wochen mit Flüssigdünger oder Düngergranulat versorgen.
Unsere Pflanzen sind 2 bis 3 Jahre alt und besitzen einen gut durchwurzelten Ballen. Im November verliert der die Pflanze das Laub.
Bitte beachten Sie, dass junge und kleine Pflanzen, obwohl eine Art als Frost- oder Winterhart gilt, größten Teils noch nicht für die Auspflanzung in den Garten geeignet sind. Die angegebenen Frost- und Winterhärten beziehen sich auf eine ausgewachsene Pflanze. Bei kleinen Pflanzen ist daher eine Überwinterung oder ein Winterschutz nötig.
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