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Bpccacio Rosen Pilz-Frei 24 ml Gebinde Wirkt zuverlässig gegen viele Pilzkrankheiten an Rosen und anderen Zierpflanzen sowie Tomaten, Spargel, Gurken und Zucchini. Neuartiger, nach dem Vorbild der Natur entwickelter Wirkstoff, der in das Pflanzengewebe eindringt und sich dort mit dem Saftstrom verteilt. Gute Dauerwirkung. Einsatz: Im Spritzverfahren Zierpflanzen/Rosen: (Freiland und Gewächshaus, ausg. Rasen) gegen Rostpilze: 4 ml in 5 l Wasser. Tomaten: Gegen Echter Mehltau, Kraut- und Braunfäule, Samtfleckenkrankheit: 4 ml in 5 l Wasser. Spargel, Jung- und Ertragsanlagen (Freiland): gegen Spargelrost und Laubkrankheit: 4 ml in 2,4 l Wasser für 40 m² Gurken (Freiland und Gewächshaus): Gegen Echter und Falscher Mehltau: 4 ml in 2,4 l Wasser für 40 m² Zucchini (Freiland): Gegen Echter Mehltau: 4 ml in 2,4 l Wasser für 40 m² Anwendung: April bis Oktober. Gegen Rostpilze, Echter Mehltau, Krautfäule, Braunfäule, Falscher Mehltau, Samtfleckenkrankheit, Sternrußtau Hinweise: Ist giftig für Fische und Fischnährtiere. Ist giftig für Algen.
Infos zu Rosen: Die wichtigsten Rosenkrankheiten Bei feucht-kühlem Wetter tritt häufig Sternrußtau auf. Die Rosenblätter haben dunkle, sternförmig gezackte Blattflecken und fallen vollständig ab. Wichtig ist es, dieses »Falllaub« aus dem Rosenbeet zu entfernen. Bei feucht-heißer Witterung ist Echter Mehltau die wichtigste Krankheit. Blätter, Triebe und Knospen sind von einem weißen, unschönen Belag eingehüllt und die Rose kümmert. Bei trocken-heißem Wetter entstehen an Blattober- und -unterseiten die strichförmigen, gelborangen Sporenlager des Rosenrostes. Abhilfe schafft als erste Möglichkeit das Einsprühen mit Dr. Stähler Rosenspray Pilz-Frei Rosal, das sowohl über eine vorbeugende als auch heilende Wirkung verfügt. Der Wirkstoff dringt innerhalb einer Stunde in die Blätter ein und kann deshalb von nachfolgenden Niederschlägen nicht mehr abgewaschen werden. Es entstehen keine Spritzflecken. Die zweite Möglichkeit ist eine Behandlung mit Rosen Pilz-Frei Boccacio, um den Pilz zu stoppen und die gesunden Pflanzenteile zu schützen. Dabei dringt der Wirkstoff in die Pflanze ein und wird über den Saftstrom sogar in die nachwachsenden Pflanzenteile transportiert. Ihre Rosen erscheinen nach der Behandlung grüner und kräftiger. Auf diese Weise betreiben Sie Pflanzenschutz nach dem Vorbild der Natur, da sich der im Wald vorkommende Kiefernzapfenrübling –selbst ein Pilz- mit Hilfe dieses Wirkstoffes gegen andere Pilze schützt.
Rosen werden auch von Blattläusen (saugen an den jungen Trieben) und den wie kleine Grashüpfer aussehenden Rosenzikaden heimgesucht. Beide Insekten verursachen Saugschäden, die zu Verkrüppelungen und hellen Blättern führen. Fensterartiger »Schabefrass« wird von der schneckenartigen, schwarzen Larve der Rosenblattwespe verursacht. Zigarrenartig aufgerollte Blätter sind das »Kinderzimmer« einer kleinen grünen Raupe: der Larve der Rosenblattrollwespe. Betroffene Blätter einfach abzupfen. Gegen die anderen Schädlinge empfiehlt sich eine Behandlung mit Dr. Stähler Natur-Insektizid Pyreth*, das auch auf blühenden Rosen eingesetzt werden kann. Es ist bienenungefährlich und hinterlässt keine hässlichen Spritzflecken. Soll es besonders schnell gehen, hilft bei gleicher Wirkung Zierpflanzen-Spray Pyreth.
Königin der Blumen Eigentlich ist sie ein Gehölz, doch sie gilt als Königin der Blumen. Ihr Ruhm ist ungebrochen, ihre »Herrschaft« erstreckt sich auf fast jeden Garten, und einen König an ihrer Seite wird es niemals geben (außer der Lavendel maßt sich an, ein König zu sein). Es gibt mittlerweile mehrere Tausend Rosensorten in allen erdenklichen Blütenfarben, Wuchsformen und Grössen. Und es gibt sogar spezialisierte Rosenzüchter und -vermehrer. Z. B. für Duftrosen oder alte Rosensorten. Alte Rosensorten werden vor allem in England gezüchtet und in viele Länder verschickt. Und damit das ohne Schaden geschieht, wird der »Winterruhezustand« der Rosen ausgenutzt. Ihre Wurzeln werden gut in Folie verpackt, die Triebe in eine schützende Wachsschicht getaucht und ab geht die Post. (Das Rosenwachs ist übrigens eine Spezialität aus dem Hause Stähler und wird von fast allen Rosenzüchtern eingesetzt.) Alle Rosen brauchen lockeren, humosen, leicht sauren Boden (pH 5-5,5) und reagieren dankbar auf die Einarbeitung von Kompost oder Torf. Rosen lieben volle Sonne und frische Luft. Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Sie sollten - vor dem Einpflanzen - die Rosenwurzeln in Wasser stellen und gut »durchweichen« lassen. Der Boden sollte gelockert und mit einer Grunddüngung versehen werden (z. B. Thomasphosphat). Rosen so tief pflanzen, dass die Veredlungsstelle 2-3 cm unter der Bodenoberfläche liegt. (Die Veredlungsstelle erkennt man an der Verdickung zwischen Wurzeln und Trieben.) Im Winter brauchen Rosen, vor allem Edelrosen und Hochstämmchen, einen Winterschutz aus Erde, Laub und ggf. auch Fichtenzweigen (Hochstämmchen abdecken). Die Rosen werden mit diesem Material angehäufelt bzw. das Hochstämmchen umgebogen und mit der Krone eingeschlagen.
Die wichtigsten Wuchsformen der Rose Die Edelrose oder Teehybride ist der Klassiker unter den heutigen Rosen und entwickelt an einem langen Stängel nur eine große Blüte. Edelrosen sollten aufgrund ihrer optischen Wirkung nicht zu dicht nebeneinander gepflanzt werden. Am wirkungsvollsten ist eine Einzelpflanzung in Kombination mit Stauden: Z. B. mit Schleierkraut (klassisch), mit Lavendel (bäuerlich) oder mit blaugrünen Gräsern (edel). Polyantha- und Floribundarosen, auch Beetrosen genannt, sollten in Gruppen gepflanzt werden. Sie entwickeln mehr oder weniger große, dafür aber zahlreiche Blüten in Büscheln. Ein gewisses Mittelalter-Flair erreicht man, wenn man solch ein Rosenbeet mit Buchsbaum einfasst. Hochstammrosen sind meist nichts anderes als Edelrosen, die auf einem langen Stamm veredelt werden und am besten als Einzelpflanze (Solitär) stehen sollten. Strauchrosen werden mehrere Meter hoch und haben kräftige Triebe, so dass sie allein und frei stehen müssen. Strauchartig wachsen auch die meisten Wildrosen, z. B. die Heckenrose (Hundsrose) mit zarten rosa Blüten. Ihre Früchte, die Hagebutten, können sowohl als Tee als auch als »Juckpulver« genutzt werden. Kletterrosen brauchen, aufgrund ihrer sehr langen, schweren Blütentriebe, eine Stütze - eine Hauswand oder ein Spalier.
Der richtige Rosenschnitt Der obligatorische Rosenschnitt ist sehr einfach. Man schneidet bei Edelrosen im Frühjahr jeden Trieb auf 3-5 »Augen« (Seitenknospen am Trieb) zurück, bei Polyantha- und Floribundarosen auf 5-8 Augen. Aus diesen Augen entwickelt sich dann der erste Blütenflor. Kräftige Rosen weniger stark, bei schwachen Gehölzen bis zur geringeren Augenzahl zurückschneiden. Die Blüten können sich dann am besten entfalten. Ist der erste Blütenflor vorbei, schneidet man den Blütentrieb mindestens zwei Augen bzw. zwei Blätter unter der Blüte zurück und schaut nach, ob nicht noch weiter unten ein neuer Seitentrieb entsteht, über dem man dann den abgeblühten Stiel abschneidet. So wird ein zweiter Blütenflor erzielt. Strauch- und Kletterrosen brauchen keinen Sommerschnitt, und auch im Frühjahr sollte man nicht viel an ihnen herumschneiden. Lediglich alte, verkahlte Triebe von unten entfernen. Sie werden ersetzt durch die langen, wertvollen Jungtriebe, die im nächsten Jahr reichlich Blüten ansetzen werden. Strauchrosen kann man allerdings etwas einkürzen, wenn die Blütentriebe zu schwer werden und die Büsche dadurch auseinander fallen.
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