Moos-Frei MOGETON 900g
Moos-Frei Mogeton - Packung mit 20 Portionen à 45g Bekämpft zuverlässig Moose auf Rasenflächen in Haus- und Hobbygarten. Mogeton Moos-Frei wird einfach mit der Gießkanne ausgebracht (9 g/m²). Anwendung: 1 Portionsbeutel auf 5 l Wasser für 5 m² Rasen. Die Wirkung hält über Monate an - und das bei geringer Aufwandmenge. Das Produkt hinterlässt keine Rostflecken, verätzt nicht und versauert den Boden nicht. Eine umweltschonende Lösung gegen Moose. Anwendungszeitraum: April bis September. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
Mogeton Moos-Frei beseitigt nachhaltig Moospolster auf Zierrasen die ganze Saison. Anders als bei Moosentfernern auf Eisensalz-Basis wird das Moos nicht nur oberflächlich beseitigt, sondern gleichzeitig bleibt ein das Mooswachstum hemmendes Depot auf der Bodenoberfläche zurück. Folge: der Rasen hat genügend Zeit, die Fehlstellen wieder zu überwachsen. Ein weiterer Vorteil: Mogeton Moos-Frei versauert den Boden nicht noch weiter, was die Wiederansiedlung von Moos noch zusätzlich begünstigen würde.
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen:
Schadorganismus/Zweck Kulturart/Objekt Moose Rasen Für die Anwendung im Spritzverfahren gilt: Anwendung ausschließlich mit Geräten, die mit Spritzschirm ausgestattet sind. (NS647) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle. (NW468)
Anwendung Zierrasen Gegen Moose 9 g/m2 vom Frühjahr bis Sommer (während der Vegetationsperiode, ab ca. 15°C Tagesdurchschnittstemperatur), max. 1 Anwendung je Kultur bzw. je Jahr Im Gießverfahren: 1 Portionsbeutel (45 g) in 5 l Wasser geben und 5 m2 Moosfläche abgießen Im Spritzverfahren: 1 Portionsbeutel (45 g) in 0,5 l Wasser geben und auf 5 m2 Moosfläche spritzen. Wir empfehlen die Anwendung im Gießverfahren!
Wirkungsspektrum Gut bekämpfbar: Laub- und Lebermoose
Pflanzenverträglichkeit Unverträglichkeiten von Rasengräsern sind nicht bekannt.
Anwendungstechnik
Gieß- oder Spritzbrühe vor dem Einsatz gründlichrühren und während der Behandlung längere Pausenvermeiden. Nicht im Ansaatjahr des Rasens einsetzen.Im Behandlungsjahr anfallendes Erntegut/Mähgutnicht verfüttern. (VV207)Verwendete Geräte nach Einsatz gründlich spülen,Spülwasser auf der vorher behandelten Fläche ausbringen.
Wartezeit Rasen (Gras und Heu) ohne Bedeutung (N)
Umweltverhalten Bienen Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge bzw. Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4). (NB6641) Nützlinge Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft. (NN130)
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft. (NN165). Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft. (NN260) Fische Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere. (NW264) Algen Das Mittel ist giftig für Algen. (NW262) Wasserpflanzen Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen. (NW265) Gewässer Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig (§ 6 Absatz 2 PflSchG). Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden. (NW642)
Hinweise für den sicheren Umgang
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umweltist die Gebrauchsanleitung einzuhalten. (SP001) Anwenderschutz Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden.Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.(SB001) Dicht abschließende Schutzbrille tragen bei derAusbringung/Handhabung des Mittels. (SE1201)
Arbeitskleidung (mindestens langärmeliges Hemd und lange Hose) und Handschuhe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels. (SS201) Nutzung behandelter Rasenfläche als Spiel- und Liegewiese erst nach dem nächsten Schnitt. (SF243) Einstufung GefStoffV Reizt die Atmungsorgane. - R37 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich. - R43 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. - R 50/53 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. - S2 Staub nicht einatmen. - S22 Berührung mit der Haut vermeiden. - S24 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden. - S35 Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. - S39 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. - S46 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden. - S57
Infos: Moos Erstickt den Rasen: Besonders nach milden, feuchten Wintern erwartet den Gärtner eine böse Überraschung: Was von weitem schön gesund und grün aussah, entpuppt sich beim genauen Hinsehen als Moos, das den Rasen erstickt. Und da Moos recht locker sitzt, fliegen kleine Moosstückchen bei jedem Schritt und Tritt in andere Ecken und lassen sich dort häuslich nieder. Eine chemische Moosbekämpfung (Eisen-II-Sulfat) trocknet das Moos zwar aus, doch die Wirkung ist nie nachhaltig. Denn das Moos vermehrt sich durch Millionen staubfeiner Sporen, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Diese Sporen sind völlig unempfindlich gegen Eisensalze, und bald ist das Moos einfach wieder da. Besonders leichtes Spiel hat das Moos, wenn eine oder mehrere der folgenden Faktoren gegeben sind: niedriger pH-Wert des Bodens (saurer Boden und Kalkmangel), nährstoffarmer und/oder schwerer lehmiger oder toniger Boden, Staunässe, Schatten. Wenn man die Moose so weit wie möglich loswerden will, muss man die Standortbedingungen so ändern, dass sich die Gräser aus eigener Kraft behaupten können. Achten Sie deshalb darauf, Ihren Rasen regelmäßig zu kalken, um den pH-Wert konstant zu halten. Düngen Sie regelmäßig mit einem stickstoffhaltigen Dünger. Mischen Sie, bevor Sie einen Rasen anlegen, Sand unter die Erde. Ist der Rasen bereits vorhanden, hilft vertikutieren (reißt den Boden auf) und anschließend mischen Sie Sand unter. Achten Sie zusätzlich auf passende Grassorten. Trotzdem wird es immer wieder Fälle geben, wo man gegen den Moosbewuchs einfach nichts unternehmen kann.
|